Einen großer Dank geht erstmal an ASRock Europe, von denen uns das Board zur Verfügung gestellt wurde.
Beim ASRock ALiveSATA2-GLAN kommt der VIA K8T890 Chipsatz im CF-Stepping zum Einsatz. Die anfänglichen Probleme des VIA K8T890 mit DualCore-CPUs sind inzwischen behoben. Außerdem soll das CF-Stepping sehr taktfreudig sein. Wie bereits in der Einleitung erwähnt, ist die Southbridge VT8237A alles andere als "State of the Art", so mangelt es ihr vor allem an SATA2 Ports. Der Unterschied zur bekannten VT8237R Plus ist vor allem die Untestützug von HD-Audio. Mit der VT8251 hat VIA eigentlich eine relativ leistungsfähige Southbridge im Portofolie (4x SATA2, HD-Audio uvm.), allerdings setzen nur sehr wenige Hersteller auf die VT 8251. Eine Übersicht der verschiedenen Southbridges gibt es bei VIA. Um das Featureset des Boards ein wenig aufzubessern, setzt ASrock mit dem JMB 363 SATA2-Controller und dem Realtek GBT-Lan-Chip gleich zwei zusätzliche Controller ein. Beide Chips verfügen über ein PCIe 1x Interface. Hierdurch fallen von den vier zusätzlichen PCIe-Lans den der VIA K8T890, neben den 16 Lanes für den PEG-Port, besitzt zwei Lanes weg und ASRock kann "nur" noch zwei PCIe 1x Ports verbauen.
Spezifikationen des Boards
- CPU
- Socket AM2 for AMD Athlon™ 64FX / 64X2 / 64 and Sempron Processors
- AMD LIVE!™ Ready
- Supports AMD’s Cool ‘n’ Quiet Technology
- FSB 1000 MHz (2.0 GT/s)
- Supports Untied Overclocking Technology
- Supports Hyper-Transport Technology
- Chipset
- Northbridge: VIA® K8T890 CF
- Southbridge: VIA® VT8237A
- Hybrid Booster
- CPU Frequency Stepless Control
- ASRock U-COP
- Boot Failure Guard (B.F.G.)
- Memory
- Dual Channel DDRII memory technology
- 4 x DDRII DIMM slots
- Supports DDRII800/667/533
- Max. capacity: 8GB
- Expansion Slot
- 3 x PCI slots
- 1 x PCI Express x16 slot
- 2 x PCI Express x1 slots
- Audio
- Realtek ALC888 7.1 channel CODEC with High Definition Audio
- LAN
- Gigabit LAN 10/100/1000 Mb/s
- PCIE x1 Realtek RTL8111B
- Supports Wake-On-LAN
- Connector
- 2 x Serial ATA 1.5 Gb/s connectors by VIA® VT8237A, support RAID (RAID 0, RAID 1, JBOD) and "Hot Plug" functions
- 2 x SATAII 3.0 Gb/s connectors by JMicron® JMB 363 (PCIE x1 interface), support RAID (RAID 0, RAID 1, JBOD), NCQ, AHCI and "Hot Plug" functions
- 2 x ATA133 IDE connectors (support 4 x IDE devices)
- 1 x Floppy connector
- 1 x IR header
- 1 x Game header
- 1 x HDMI_SPDIF header
- CPU/Chassis FAN connector
- 20 pin ATX power connector
- 4 pin 12V power connector
- CD in header
- Front panel audio connector
- 2 x USB 2.0 headers (support 4 USB 2.0 ports)
- Hardware Monitor
- CPU Internal Temperature Sensing
- CPU Ambient Temperature Sensing
- Chassis Temperature Sensing
- CPU Fan Tachometer
- Chassis Fan Tachometer
- CPU Quiet Fan
- Voltage Monitoring: +12V, +5V, +3.3V, Vcore
- Form Factor
- ATX Form Factor: 12.0-in x 8.0-in, 30.5 cm x 20.3 cm
Herstellerangaben laut asrock.com
Zusammengefasst: Das Board kommt mit 4 SATA Ports daher. Davon sind zwei SATA 1 Ports, realisiert durch die VT8237A Southbridge, und zwei SATA2 Ports, realisiert durch den JMicron JMB 363 Chip. Dazu gibt es Gigabit Lan, 7.1 HD-Audio (Realtek ALC 888) , 4 USB Ports am ATX-Panel (weitere 4 lassen sich per USB-Header nachrüsten) und zwei IDE Ports. Dann hätten wir da noch die ASrock typische Lüftersteuerung für PWM-CPU-Lüfter. Das Board ist AMD Live! ready und erfüllt die Hardwarevorraussetzungen für Windows Vista Premium. Zusätzlich gibt es noch einen HDMI_SPDIF Header.
Der Lieferumfang fällt nicht sonderlich groß aus. Da wären:
- 1x Treiber CD
- 1x Handbuch
- 1x ATX-Panel
- 1x IDE und Floppy Kabel
- 1x SATA Kabel
- 1x SATA Stromkabel
- 1x HDMI_SPDIF Anschlusskabel
Das Layout des Boards ist zum Großteil sehr solide. Dennoch gibt es leider einige Schwächen. Hier fällt erstmal die Position der beiden SATA2 Ports auf. Verwendet man mehrere Erweiterungskarten kann es um die Ports herum sehr schnell sehr eng zugehen.Der nächste Kritikpunkte wäre die Position der beiden PCIe 1X Ports. Diese liegen so nahe an dem PEG Port, dass bei der Verwendung einer Grafikkarte mit Dual-Slot-Kühler ein Port wegfällt und auch der zweite Port ist meistens nur sehr eingeschränkt nutzbar. (da die PCIe Karte evt. direkt vor dem Lüfter der Grafikkarte sitzen könnte). ASRock typisch ist die eher suboptimale Posion des Floppy-Ports. Prinzipiell ermöglich die Lage des Floppy-Ports zwar, das Kabel unterhalb des Boards zu verlegen, allerdings können je nach Case die Kabelwege hierfür dann sehr lang werden. Die Lage der IDE-Ports ist eigentlich sehr gut, da diese allerdings ebenfalls sehr weit unten am Board positioniert sind könnten die Kabelwege auch hier sehr schnell sehr lang werden. Die Position des ATX-Stromanschluss, sowie des 4Pin 12V-Anschlusses sind wohl Geschmackssache. Persönlich gefällt mir die Position sehr gut und sie hat vor allem einen rießengroßen Vorteil: Sie bringen den Strom erstmal dahin wo er gebraucht wird, nämlich zum PEG-Port und dem CPU-Sockel.
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Unter der Northbridge befindet sich ausreichend Wärmeleitpaste. (1) zeigt den 4 Pin PWM Anschluss für den CPU-Kühler. Es lassen sich auch "normale" Molex CPU-Lüfter anschließen (3 Pin) allerdings funktioniert dann die Lüftersteuerung nicht.
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Der K8T890 Chipsatz im CF-Stepping, diesmal ohne Wärmeleitpaste.
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Die VIA VT8237A Southbridge. Liefert die beiden (schwarzen) SATA Ports.
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Der HDMI_SPDIF-Hearder (1) , der Audio Hearder (2) , der JMicron JMB363 SATA2 Controller (3) zuständig für die beiden roten SATA2 Ports (4), der Gameport-Header (5), der Realtek ALC 888 HD-Audio-Chip (6) sowie der Realtek RTL8111B GBT-Lanchip (7).
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(1)Die VIA VT8237A Southbridge, die beiden USB 2.0 Header (2) sowie nochmals die beiden SATA2 Ports (3)
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Die vier DDR2 Rambänke sowie der CPU-Sockel. (1) Der für die CPU-Spannung zuständige L6714D Chip von ST.
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Das ATX Panel mit den wichtigsten Anschlüssen.
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Kommen wir zum Thema Overclocking. Im Bios stehen folgende OC-Features zur Verfügung:
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Multi
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4- max. CPU (in 0,5X Schritten)
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Referenztakt (HT)
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140-300 MHz
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HTT-Multi
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1-5
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VCore
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+0,05V ; min. 0.8V
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Speicherteiler
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DDR2 400/533/677/800
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VDimm
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1,8V-1,95V
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Beim ASRock ALiveSATA2-GLAN lassen sich die PCI und PCIe-Frequenzen unabhängig voneinander fixieren. Dazu gibt es noch den BootFailGuard (BFG). Dieser setzt (solange er aktiviert ist) bei mehrmaligem, erfolglosem Booten die Biossettings auf die "Default"-Einstellungen zurück.
Beim Thema OC macht das Board eine sehr gute Figur. Die Übertaktungsoptionen sind zwar leider sehr beschränkt, trotzdem lässt sich mit dem Board eine Menge aus CPU, Speicher und Co kitzeln. Trotz gleicher Spannungen und sonstigen Einstellungen konnten die CPU und der Ram deutlich höher übertaktet werden als auf dem ASRock AM2NF4G-SATA2. Man nehme als Beispiel am besten die OC-Ergebnisse der GoodRam Pro Module. Interessant mag für den ein oder anderen evt. auch die Möglichkeit sein halbe Multiplikatoren im Bios einzustellen.
Leider liegt der maximal einstellbare Referenztakt "nur "bei 300 MHz. Mit Glück kommt aber noch eine Biosversion, bei der auch mehr als 300 MHz Referenztakt einstellbar ist. Mit einem X2 4200+ konnten wir 280 MHz Referenztakt erzielen. Mit einem Sempron 3000+ waren 300 MHz möglich. Merkwürdig erscheint allerdings, wieso der X2 4200+ auch mit einem niedrigerem Multi nicht über die 280 MHz kommt während der Sempron die 300 MHz locker packt. Vielleicht handelt es sich um ein Bug oder um eine Art "künstlich Beschränkung".

Für den ein oder anderen könnte es auch interessant sein, dass man auf dem Board einen Sempron (der eigentlich nur max. DDR2 667 unterstützt) mit DDR2 800 befeuern kann. Ob der Performanceunterschied den Mehrpreis von DDR2 800 allerdings rechtfertigt muss jeder für sich selbst enscheiden. (Siehe auch "Speicherperformance des Sockel AM2")
Dazu unterstützt das Board ,mit den neusten Biosversionen, auch die "AM2 Boost Technology". Diese ermöglicht eine automatische Übertaktung des Systems, indem der Referenztakt angehoben wird. (hierdurch werden CPU, Speicher und HT übertaktet)
Ein Voltmod für das Board ist bereits in der Mache und wird bald hier bei uns veröffentlich werden. Wie ihr an dem Screenshot oben sehen könnte funktioniert dieser schon sehr gut ;)
Update am 13.11.2006
Der VCore Mod zu dem ASRock ALiveSATA2-GLAN ist inzwischen verfügbar. Ihr findet den VCore Mod hier in unserer Artikelbase. Viel Spaß beim modden ;)
Eine Übertaktungs FAQ mit Tipps zu einigen Bioseinstellungen findet ihr übrigens nun bei uns im Forum.
Leider macht auch das ASRock ALiveSATA2-GLAN massive Probleme beim Betrieb von DDR2 800 mit 1T. Besser gesagt, das Board bootet erst garnicht, wenn man MA-Timing auf "1T" stellt. (bei gleichzeitiger Nutzung von DDR2 800). Dieses Phänomen war auch beim ASRock AM2NF4G-SATA2 bereits festzustellen. Dazu sollte man allerding noch erwähnen, dass laut AMD für den Sockel AM2 1T bei DDR2 800 nicht vorgesehen ist. (Siehe auch hier) Aus diesem Grunde, kann man es dem Board nicht übel nehmen. Schade ist es aber dennoch. Mit 2T läuft das Board allerdings total problemlos und stabil. Cool and Quite arbeit korrekt auf dem Board und senkt im Idle Modus den CPU-Takt auf 1000 MHz sowie die Spannung auf 1,1V herunter. Die Lüftersteuerung des Boards konnten wir leider nicht testen, da diese grundsätzlich nur mit einem PWM-CPU-Lüfter funktioniert. Die Temperaturen des Boards sind sehr gut. Die VIA VT8237A Southbridge wird nicht wärmer als handwarm. Die Northbridge wird zwar etwas wärmer, aber selbst unter Last sind es nicht mehr als ca. 40°C, trotz passiver Kühlung. Chipsätze der nForce 4 und 5XX Reihe sind z.B. deutlich heiser.
Alle vier SATA Ports des Boards beherschen Hot Plug und das wichtigste, Hot Plug funktioniert auch problemlos. Während der Testdauer wurde die Funktion des öfteren getestet und es gab nie Probleme.
Werfen wir nochmal einen kurzen Blick auf den Onboard Sound. ASRock setzt hier auf den Realtek High Definition ALC888 Audiochip. Dieser beherrscht maximal 7.1 Sound. Die Qualität des Onboardsounds ist relativ orendtlich und reicht für den normal User mehr als aus. Gamern und Audio/Video-Liebhabern werden aber kaum um eine eigenständige Soundkarte drumherum kommen. Nachwievor ist es nun einmal so, dass der Onboard Sound kaum mit den X-FIs und Co. der Welt konkurrieren kann.
Rightmark Audio Analyzer
| Frequency response (from 40 Hz to 15 kHz), dB: | +0.02, -0.09 | Excellent |
| Noise level, dB (A): | -82.1 | Good |
| Dynamic range, dB (A): | 81.6 | Good |
| THD, %: | 0.0030 | Very good |
| IMD + Noise, %: | 0.028 | Good |
| Stereo crosstalk, dB: | -83.7 | Very good |
| IMD at 10 kHz, %: | 0.106 | Average |
General performance: Very good
Das gleiche wie für den Onboard Soundchip gilt übrigens auch für den Realtek RTL8111B Netzwerkchip. Über den gesamten Testzeitraum zeigte sich dieser als total problemlos und reichte für die normalen "Hausanwendungen" (DSL, Online Gaming, verschieben kleiner Datenmengen im Netzwerk) voll und ganz aus. Wer aber regelmäßig große Datenmenge verschiebt, sollte sich am besten eine eigenständige Netzwerkkarte zulegen. (z.B eine PCIe Karte auf Basis eines Intel Chipsatzes)
- AMD A64 X² 4200+ (2x 2,2GHz ; 2x512kb L2 Cache) CnQ deaktiviert
- ASRock AM2NF4G-SATA2 Bios P1.20 (GeForce 6100/MCP 410)
- ASRock ALiveSATA2-GLAN Bios P 1.50 (VIA K8T890CF/VT8237A)
- Maxtor Diamond 9er Serie SATA (120GB) /Hitache 7K160 160GB SATA2
- 2* 1024 MB GoodRam Pro DDR2 800 CL 5 @ DDR2 733 5-5-5-15-CR2
- Enermax Liberty 500Watt
- Sapphire X1800XT 512 MB
Treiber
- nVidia 8.26 Treiberpaket
- Via Hyperion 5.10a
- Catalyst 6.8 AI
- Realtek Audio Treiber 5.10.00.5273
- JMicron JMB36X Treiber 1.16.01.00 WHQL
- Windows XP Prof.
Treibereinstellungen
ATi
- AI : Standard
- Mipmap Detail Level: High Quality
- Enable geometry instancing: Yes
- Overdrive: disabled
- Wait for fertical refresh: Off
- Beschreibung: Der Benchmark Everest aus dem Hause Lavalys stellt den inoffiziellen Nachfolger von Aida 32 da und ist inzwischen schon mindestens genauso beliebt. Wie auch Aida gibt Everest viele interessante Informationen über die Hardware des PCs, dazu kommen die synthetischen Benchmarks des Speicherdurchsatzes und der Speicherverzögerung, die wir hier zum testen nutzen.

- Settings: default



PCMark 05
- Beschreibung: Der PCMark05, aus dem Hause Futuremark , testet das System in vielen unterschiedlichen Bereichen auf Herz und Nieren. Die Standardversion macht 10 unterschiedliche Benchmarks, die z.B. die Grafikleistung oder die Leistung bein Codieren von Videos testen. Durch die Benchmarks werden fast alle Bereiche wie CPU,Arbeitsspeicher, Grafikkarte und Festplatte durchgecheckt.

- Settings: default

Dual Super Pi Mod 1.5
- Beschreibung: Super Pi ist ein kleiner, aber feiner synthetischer Benchmark, der mathematische Berechnungen ausführt. Wichtig sind hier vor allem die CPU (L1/L2 Cache) und der Speicherdurchsatz.

- Settings: Es werden zwei Instanzen Super Pi möglichst gleichzeitig gestartet. Hinterher wird der Durchschnittswert von beiden Zeiten genommen.
1M

4M
WinRAR 3.60 Beta 6
- Beschreibung: Bei WinRAR handelt es sich um einen Komprimierungsprogramm mit einer Menge Funktionen. Integriert ist auch ein Benchmark Die aktuellen Versionen von WinRAR kommen mit DualCore-Support daher und profitieren so sehr stark von DualCore CPUs. Darüberhinaus reagiert WinRAR sehr gute auf straffe Timings.

- Setting: default
HD-Tach 3
- Beschreibung: HD-Tach aus dem Hause SimpliSoftware testet die Festplatte und ihren entsprechenden Controller. HD Tach gibt Infos über den Burst Speed, den durschnittlichen Speed der Festplatte sowie die CPUlast während des zugreifens.

- Settings:default, 8MB Test. Platte: Hitachi 7K160 160 Gigabyte SATA2. JMicron läuft im AHCI-Modus und die VT8237A im "Non-Raid"-Modus.
SATA I vs SATA II Performance am JMicron JMB 363

SATA I Performance JMicron JMB 363 vs. VT8237A

Die Ergebnisse sind wirklich gut. Sehr schön sieht man, wie gering der Unterschied zwischen SATA I und II in der Realität ist. Dennoch ist die Burst-Speed des JMicron im SATA2 Modus ernüchtern. Hier sollten eigentlich Werte über 200 MB/s erreicht werden. (300 MB/s sind theoretisch möglich). Im SATA I Vergleich scheint der JMicron insgesamt die etwas bessere Performance zu liefern.
- Beschreibung:Der 3DMark 06 ist der neuste 3D Benchmark aus dem Hause Futuremark. Es handelt sich hierbei um eine Art "Remake" des 3DMark05. Allerdings wurden wieder die CPU-Tests (die vor allem von Dualcore CPUs profitieren) in die Gesamtscore aufgenommen werden. Es wird das maximal Mögliche von DirectX9.0C sowie HDR genutzt.
- Settings: einmaliger Durchlauf auf default Settings bei angegeben Auflösung und AA/AF Werten


3DMark 5
- Beschreibung: Der 3DMark 05 ist ein weiterer 3D Benchmark aus dem Hause Futuremark. Er setzt auf reinrassige DirectX 9 Benchmarks und unterstützt P.S. 2.X und 3.0. Der 3DMark 05 ist durch seine sehr grafikaufwendigen Szenen vor allem grafikkartenlimitiert. Leider ist der 3DMark 05 aufgrund seiner sehr hohen Beliebtheit auch ein beliebtes "Ziel" für Treiberoptimierungen.

- Settings: einmaliger Durchlauf auf default Settings bei angegeben Auflösung und AA/AF Werten.

3DMark 03
- Beschreibung: Der 3DMark 03 ist nicht mehr so aktuell wie sein Nachfolger, der 3D Mark 05, aber immernoch recht schick anzusehen und (als Direct X 8 Benchmark) stark grafiklastig, allerdings spielt der Rest des Systems eine etwas größere Rolle als beim 3DMark 05. Leider ist auch der 3D Mark 03 den Treiberoptimierungen sehr stark zu Opfer gefallen.

- Settings: einmaliger Durchlauf auf default Settings bei angegeben Auflösung und AA/AF Werten.

Aquamark 3
- Beschreibung: Aquamark3 setzt auf die Krass Engine von Massive Development , die auch bei Aquanox 2: Revelation zum Einsatz kommt. Der Vorteil des Benchmarks liegt darin, dass er als einer der wenigen sythetischen 3D-Benchmarks auf eine Grafikengine setzt, die auch bei Games zum Einsatz kommt. Ähnlich wie beim 3DMark 01 spielt auch beim Aquamark der Rest des Systems eine sehr große Rolle.
- Settings: einmaliger Durchlauf auf default Settings bei angegeben Auflösung und AA/AF Werten.

Game- Benchmarks
Far Cry
- Beschreibung: Während Doom 3 vor allem auf beklemmende Enge und entsprechendes "Gruselflair" setzt, so trifft man bei Far Cry genau das Gegenteil an. Der Action Shooter aus dem Hause Crytek setzt vor allem auf große ,sehr gut aussehende, Ausenlevels im "Karibikstil". Es gibt kaum Features von Grafikkarten, die vom Spiel nicht unterstützt werden, weshalb es auch noch einige Zeit nach seinem Release zur Oberklasse der "Grafikwunder" gehört. Während bei den Grafikkarten der ATi Xxxx Serie noch die P.S. 2.b Shader verwendet werden verweden die neuen X1xxx und nVida 6xxx und 7xxx Karten bereits des P.S. 3.0 Shader. Allerdings ist Far Cry trotz seiner Grafikqualität sehr CPU-lastig.

- Settings: Zum Benchen wurde das HardwareOC Benchmark Tool verwendet. Es wurden jeweils drei Durchläufe der Timdemo gemacht und der Mittelwert dieser drei Durchläufe genommen. Verwendete wurde die PCGH Timedemo. Settings im HOC Bench Tool:
| Detail Level | Ultra Details | Enable Geometric Instancing | No |
| Choose Pixel Shader Model | default | Enable normal-maps Compression | No |
| Renderer | Direct3D | Enable HDR Rendering | No |
1208×1024

F.E.A.R.
- Beschreibung: F.E.A.R. ist wohl die neue "Nummer 1" unter den Horrorshootern. Die Atmosphäre kann nicht zuletzt wegen der hervorragenden Grafik und der guten Physik Engine überzeugen und schockieren sondern hält auch immer wieder zum Staunen an. So sind vor allem die Shader, Schatten und Partikeleffekte sehr gut gelungen. Dies alles hat natürlich seinen Preis: Die Systemanforderungen. So bringt F.E.A.R. selbst Highend-Karten problemlos ins Schwitzen.

- Settings: Zum Benchen wurde der in der Multiplayerdemo integrierte Benchmark genutzt.
| EAX 2.0 | Off | Light Detail | Maximum |
| Computer | High | Enable Shadows | On |
| Effects Detail | Maximum | Shadow Detail | On |
| Model Decals | Maximum | Texture Resolution | Maximum |
| Water Resolution | Maximum | Videos | Maximum |
| Refelections an Displays | Maximum | Pixel Doubling | Off |
| Volumetric Light | On | DX8 Shaders | Off |
| Volumetric Light Density | Maximum | Shaders | Maximum |
1280×960

X³ – Reunion
- Beschreibung:X³- Reunion kommt aus dem deutschem Hause Egosoft. Es handelt sich um eine Weltraumsimulation mit beeindruckenden DirectX9-Effekten sowie eine sehr gutem Physikmodell. Neben der Grafikkarte spielt hier vor allem die CPU-Leistung eine sehr große Rolle.

- Settings: Gebencht wurde mit dem Benchmarksmodus der X3-Rolling Demo.
1280×1024

Fazit
Das Board konnt im Test voll und ganz überzeugen.ASRock zeigt, dass selbst aus einer etwas älteren Chipsatz-Kombination noch ein durchaus zeitgemäßes Board zu bauen ist. Die Performance ist durchweg ordentlich. Unter den Benchmarks gab es, bis auf die sehr geringe Burstrate bei HD-Tach, keine Ausrutscher des Boards. Die minimalen Unterschiede, die stellenweise aufgetreten sind, gehen eher in den Bereich der Messungenauigkeit. Auch abseits der guten Performance kann das Board überzeugen. Die OC-Ergebnisse sind wirklich gut, solange man Hardware hat, die auch mit den relativ geringen Spannungsoptionen zu einer ordentliche Mehrleistung überredet werden kann. Trotz der etwas veralteten Southbridge kann auch die Ausstatung des Boards punkten. Natürlich liegt sie nicht auf dem Niveau von 100€ nForce 570 oder XPress 3200 Boards, für die meisten User solllten 4 SATA Ports (2x SATA1 und 2x SATA2) , 7.1 HD-Audio, Gigabit-Lan und 8 USB-Ports (4 auf dem ATX-Panel und 4 per Header nachrüstbar) allerdings ausreichen. Dazu ist das Board noch eins der wenigen AM2 Boards mit 2 IDE Ports.
Natürlich hat das Board aber auch einge Schwächen. Diese liegen beim ASRock ALiveSATA2-GLAN vor allem im Bereich des Layouts. Hier sind vor allem die Position der beiden PCIe 1X Ports sowie die Position der SATA2 Ports zu nennen. Ansonsten gibt es eigentlich nichts negatives über das Board zu berichten. Über die gesamte Testdauer sind keine Bluescreens, Abstürze oder Inkompatibilitäten zu einzelnen Kompoenten aufgetaucht. Aufgrund der Vielzahl an verschiedener Kombinationen kann dies allerdings natürlich nicht komplett ausgeschlossen werden.
Mit dem ALiveSATA2-GLAN hat ASRock eine Art Geheimtipp in der Hand. Jeder, der ein kostengünstiges, flottes Board sucht und dabei auf Spielerreien wie SLi/Crossfire-Unterstützung verzichten kann und kein "HardCore OC" btereiben möchte, sollte mal den ein oder anderen Blick auf das Board werfen.
Aufgrund des sehr guten Preis/Leistungs-Verhältnisses sowie des sehr guten Eindrucks des Board erhält das ASRock ALiveSATA2-GLAN den PC-Treiber "Price-Award" sowie den "Hot Stuff-Award" verliehen.

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Positiv
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Negativ
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Lüftersteuerung
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Die aber nur mit PWM-Lüftern funktioniert
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stabil, flott
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Burst-Rate bei HD-Tach
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passiv
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Position der PCIe 1x/SATA2 Ports
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onboard Sound
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An dieser Stelle noch ein paar Worte zum Thema VIA. Wie man an dem ASRock ALiveSATA2-GLAN sieht, sind VIA-Chipsätze durchaus konkurrenzfähig. Mit dem VIA K8T900 und der VT8251 hat VIA eigentlich noch eine sehr interessante Chipsatzkombination im Angebot. Leider haben entsprechende Boards es noch immer nicht auf den Markt gebracht und es sieht auch alles andere als gut für sie aus. Aber ein letztes Fünkchen Hoffnung bleibt, das sich ein oder zwei Hersteller endlich dazu "herablassen" den VIA K8T900 zu verbauen. ASRock… wie wärs es z.B. mit einem "ALiveV900-eSATA2" auf Basis des K8T900 +VT8251. ;)
Vielen Dank fürs lesen
Euer PC-Treiber.net Team
Tester und Autor: ASRock_User
Layout: ASRock_USer
Benchmarktabellen: ASRock_USer
PCTreiber.Net Hardware und Software News inkl. PC Support und Computer Forum.



























Bei mir wird die “Southbridge VT8237A” sehr heiß! Das Board läßt kaum noch booten, geschweige denn betreiben!!! Könnte ein Kühler auf der “Southbridge VT8237A” helfen???
Reicht die gesamte Systemkühler ansonsten aus( 2-3 Gehäuselüfter, CPU-Kühler etc)? Was für Probleme gibt es im Betrieb?