SandForce Controller sind derzeit in aller Munde, sorgen sie doch bei SSDs für sinkende Preise und steigende Verkaufszahlen, ohne bei Leistung zu sparen. Nun wurde ein Update des SF-1200-Chips vorgestellt: Der SF-2000. Platziert wird der Neuling im Business und Enteprise Segement, ein Consumer-Modell dürfte in Kürze folgen.
Wichtigste Neuerung ist die Unterstützung von S-ATA III, denn die IIer Version ist tatsächlich ein limitierender Fakor bei SSDs, wenn auch nur bei den sequentiellen Schreib- und Leseraten. Mit der aktuellen Revision sollen dann dauerhafte 500/500 MB/s und 60.000 IPOS erreicht werden. Zu diesem Zweck nutzt SandForce das ONFI2 Interface, welches die Bandbreite des Controllers kostengünstig steigern kann. Der Verweis auf dauerhafte sequentielle Leistung könnte ein Indiz für eine verbesserte TRIM-Unterstützung sein, denn hier hat die aktuelle Generation des Herstellers noch Schwächen. Dabei können flexibel SLC, MLC und eMLC Zellen in 32 und 20nm Größe verbaut werden. Der Controller dürfte somit in SSDs jeder Preissklasse anzutreffen sein. Weitere Neuerungen betreffen Energiesparoptionen. Großes Potential besteht bei den eigentlich sehr genügsamen SSDs aber nicht mehr.
Von den Rohdaten her treibt SandForce seine Controller prinzipiell weiter in die richtige Richtung: Performancesteigerungen verbunden mit Kostensenkungen durch Optimierungen. Damit werden SSDs für Consumer weiter interessanter.
Update: Mittlerweile sind mehr Informationen zu den neuen Controllern auf die SandForce-Website gelangt. Ein neuer Consumer, d.h. Client-Controller ist offenbar vorerst nicht geplant.
Quelle: Pressemitteilung
Tags: SandForce, SSD

