Wie AMD auf im Rahmen des Fusion Development Summit angekündigt hat, sollen noch dieses Jahr erste in 28nm gefertigte GPUs – Codename Southern Islands – vorgestellt werden.

Genaue technische Details zu den neuen Grafikkarten gibt es noch nicht. Gleichzeitig gibt es dafür aber erste handfeste Informationen zu der kommenden GPU-Architektur von AMD.  Demnach möchte man sich mit der “Graphics Core Next” Architektur deutlich vom bisherigen VLIW-Design (Very Long Instruction Word) trennen.  VLIW wurde mit der HD 2900 Serie als VLIW5 Version erstmals eingeführt. Hierbei werden Befehle gebündelt (bis zu 5 Stück) und später parallel in einer entsprechenden Einheit abgearbeitet. Ein Problem dieses Ansatzes war allerdings, dass die Auslastung der Einheiten oftmals nicht optimal war. Entsprechend mussten sehr viele dieser Einheiten verbaut werden. Bereits bei Cayman ging AMD zu einem VLIW4 Design über um dieses Problem etwas zu entschärfen.

Der Ansatz der neuen Architektur ähnelt deutlich mehr nVidias “Fermi”-Design. So setzt AMD auf einzelne SIMD-Einheiten (Single Instruction Multiple Data) sowie einige MIMD (Multiple Instruction Multiple Data) Einheiten. Diese können jeweils unabhängig voneinander verschiedene Daten berechnen. Entsprechend sind die Einheiten besser auszulasten. Gleichzeitig plant AMD eine Menge weiterer Detailverbesserungen wie ein überarbeitetes Frontend und eine neue Cachestruktur.

Insgesamt geht der Weg der neuen Architektur deutlich stärker in die Richtung GPGPU-Computing. Allerdings lassen sich aus den bisher vorliegenden Daten noch keine Informationen zur Performance, insbesondere nicht zur Spieleperformance, ableiten.

Die gesamte Präsentation zur neuen Architektur kann direkt bei AMD eingesehen werden.

Quelle: X-Bit Labs, Hardware.fr

 


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