Fazit
Bevor es zum endgültigem Fazit kommt, wollen wir die wichtigsten Dinge zum Board kurz zusammenfassen.
- Ausstattung
Die Ausstattung der Platine ist gut. Sie bietet die üblichen Features der Brazos-Platinen inklusive 4 SATA3 Ports, 2 USB3 Ports, einen eSATA3 Port, GB-Lan und 7.1 HD-Audio. WLAN wäre zusätzlich sicherlich noch wünschenswert ebenso wie ein Mini PCIe Slot interessant wäre. Hervorzuheben ist zudem, das ASRock insgesamt immerhin drei Lüfteranschlüsse (die allesamt regelbar sind) bietet. Bei den Kondensatoren setzt man durchgängig auf Feststoff-Varianten.
- Layout
Am Layout des E350M1/USB3 ist im großen und ganzen wenig wirklich negatives festzustellen. Der einzige Punkt der uns etwas gestört hat ist der knappe Abstand der USB3 Ports zum DVI-Anschluss. Möchte man dicke USB-Geräte an diesen Anschlüssen nutzen (DVB-T Tuner, sehr dicke USB-Sticks) so können diese mit einem angeschlossenem DVI-Kabel in Konflikt kommen. Hier lässt sich lediglich der HDMI Anschluss nutzen.
- UEFI
Das UEFI von ASRock beschränkt sich auf die wichtigsten Funktionen. Hierbei sind aber alle wichtigen Optionen für die CPU-Features (Cnq, C6, Virtualisierungsfunkion) vorhanden. Auch eine Lüftersteuerung sowie ein Flashtool wurden integriert. Leider verzichtet ASRock vollkommen auf Overclocking- oder Undervoltingfähigkeiten. Gerade letztere wären interessant.
- Performance und Leistungsaufnahme
In Sachen CPU/Speicher/Grafikperformance unterscheiden sich beide bisher getestet Platinen nicht. Einige Unterschiede gibt es hingegen bei der Peripheriperformance. Während die SATA3 Leistung bei beiden Boards auf einem guten Niveau ist, punktet die ASRock Platine vor allem bei der USB Performance. Hier kann das ASRock Board dank des XFAST Tools punkten. Da wir im Alltagsbetrieb keine Probleme hierdurch feststellen konnten (Datenverlust etc) spricht dieser Punkt ganz klar für die ASRock Platine. Auffallend ist aber der massive Performanceinbruch mit C6, der allerdings ein Problem der Plattform ist.
In Sachen Leistungsaufnahme kann die ASRock Platine ebenfalls überzeugen und zeigt sich einige Watt sparsamer als der Gigabyte Ableger
- Alltagseindruck
Im Alltagstest konnte die ASRock Platine überzeugen. Lediglich die Probleme mit dem DVB-T Stick am USB3 Port sorgen für leichte Kopfschmerzen. An den USB2 Anschlüssen lässt sich der Stick aber problemlos nutzen. Mit anderen Geräten konnten wir keine Probleme feststellen. Überzeugen konnte zudem die Lüftersteuerung für den CPU-Lüfter die im Test gut funktioniere. Auch wenn der Lüfter selbst sehr klein ist, fiel er im Test nicht negativ auf und ist aus dem geschlossenen Gehäuse nur leicht wahrnehmbar. Hier hat aber jeder einen anderen subjektiven Eindruck. Auch der Umstand, dass die anderen Anschlüsse regelbar sind gefiel uns gut. Wünschenswert wäre aber, dass diese zukünftig auch automatisch gesteuert werden.
- Fazit
Insgesamt gibt es an der ASRock Platine wenig Auszusetzen. Das auffälligste ist wohl, dass man auf Undervoltingoptionen komplett verzichtet. Auch die Overclockingoptionen fehlen zwar,diese machen bei einer solchen Plattform aber auch keinen Sinn. Dafür kann die Platine durch ein gut funktionierendes UEFI, guter Leistungsaufnahme, einem guten Alltagseindruck und brauchbarer Lüftersteuerung überzeugen. Wirft man zudem einen Blick auf den Preis, wonach das Board die günstigste Brazos Platine mit all Solid Caps und USB 3 ist, so hat sich die Platine den PcTreiber.Net Price Award verdient.
| Positiv | Negativ |
| Preis/Leistung | Keine Undervoltingmöglichkeiten |
| brauchbare Lüftersteuerung .. | … die für die Gehäuselüfteranschlüsse ausbaufähig ist. |
| Alltagseindruck | Probleme mit breiten USB3 Geräten und dem DVI-Anschluss |
| Leistungsaufnahme | - |
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Interessanter Test, hat mir bei meiner Kaufentscheidung sehr geholfen, aber eine Rechtschreibkorrektur wäre angebracht. Sätze wie: “Auch wenn der Lüfter selbst sehr klein ist so viel er im Test nicht negativ auf[...]” lassen einen schon erschaudern…