Fazit
Bevor wir zum endgültigen Fazit kommen, wollen wir die wichtigsten Dinge zu den G.Skill Sniper Modulen zusammenfassen.
- Äußerer Eindruck
Der erste Eindruck des Speichers ist nicht der allerbeste. Die Verarbeitung und Qualität ist zwar ansprechend, beim Design der Heatspreader stand aber ganz klar das Aussehen und nicht die Stabilität im Vordergrund. Hierdurch wirken die Heatspreader instabil. Zudem sind die Module etwas höher als einfache DDR3 Riegel, dies kann zu Problemen mit großen CPU-Kühlern führen.
- Praxistest
Im Praxistest zeigte sich der Arbeitsspeicher unauffällig. Der Speicher lief sowohl auf Sandy Bridge, AMD Llano und Phenom II Systemen einwandfrei. Bei letzteren mussten aber Abstriche beim maximalem Speichertat gemacht werden. Die gemessenen Temperaturen am Heatspreader waren dabei problemlos. Auch wenn hier offenbar das Aussehen im Vordergrund stand, erledigen sie ihre Aufgabe gut. Die SPD-Timings sind soweit korrekt programmiert, zudem verfügt der Speicher über ein XMP-Profil, was die Installation auf entsprechenden Systemen vereinfacht.
- Overclocking/Undervolting
Die Overclocking Ergebnisse bei einem maximalem Takt von DDR3 2133 bei 11-15-15-38-2T und 1.635V sind zufriedenstellen. Gleiches gillt auch für die Undevoltingergebnisse. So konnte der Speicher bei DDR3 1333-9-9-20 mit 1.245V betrieben werden. Generell sollte aber beachtet werden, dass die Overclocking/Undervoltingergebnisse von verschiedenen Modulen deutlich abweichen können.
- Fazit
Das G.Skill DDR3 1866 8Gb Speicherkit wechselt aktuell ab knapp 60€ den Besitzer. Somit gehört es zu den günstigsten DDR3 1866 Speicherkits. Spezifiziert ist es dabei mit Timings von 9-10-9-28 bei 1.50V. Problematisch am Speicher ist vor allem die recht instabil wirkende Heatspreaderkonstruktion, während der Speicher im Praxis- und Overclockingtest gefallen kann. Wer günstigen und flotten DDR3 1866 Speiche für Lano oder Sandy-Bridge Systeme sucht und mit der Optik leben kann, können wir den Speicher daher empfehlen und verleihen den PCTreiber.Net Price Award.
| Positiv | Negativ |
| Verarbeitung… | … aber Heatspreaderkonstruktion instabil |
| günstiger Preis | Höhe der Heatspreader |
| gute Overclocking/Undervoltingergebnisse |
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DDR3-1868 ist schon nett für Llano. Aber ein 8 GB-Kit für eine Llano-CPU, die für den unteren Mainstream gedacht ist? Wozu? Da reichen 4 GB dicke aus und dann sind die 60 Euro für so ein 8 GB-Kit nicht mehr günstig, sondern rausgeschmissenes Geld. Ein 4 GB Kit für 30 Euro und gut ist, zur Not reicht auch ein DDR3 1600-Kit. Wer mehr Performance will, sollte die zusätzlichen 30 Euro lieber wo anders investieren…
Naja.. DDR3 1600 ist für Llano sicherlich ausreichend (vor allem für den A6-3650). Aber ob 4 oder 8GB hängt eher vom jeweiligem Anwendungsprofil ab. Es gibt ja auch durchaus Gründe für viel Arbeitsspeicher obwohl nicht viel CPU-Power benötigt wird.
Hättest du ein Beispiel für dieses entsprechende Anwendungsprofil, wo mehr als 4 GB RAM benötigt werden und gleichzeitig die CPU-Performance kaum eine Rolle spielt?
Viel Arbeitsspeicher wird oft bei “Content creation” benötigt und genau da ist auch die CPU-Performance wichtig. Zum konsumieren von diesem Inhalt und kleinerem bearbeiten ist der Llano gedacht und da braucht man auch keine 8 GB RAM. Aber du kannst mir gerne Gegenbeispiele aus der Praxis bringen und meine Behauptung versuchen zu widerlegen…
Ein klassisches Beispiel ist eine Ramdisk zum auslagern temporärer Dateien.
Ich habe hier im Arbeitsrechner auch eine vergleichsweise langsamere CPU (da diese ausreicht), allerdings nutze ich immer viele Anwendungen gleichzeitig. Hier der E-Mail Client, da eine Textbearbeitungsssoftware, dann nochmal nen Tex-Editor, Bildbearbeitung (für einfache Sachen wie umskalieren, ausschneiden etc) und natürlich noch nen Browser mit einer Reihe von Fenstern/Tabs.
4GB können da schonmal eng werden, zumal ein Teil des Arbeitsspeichers auch als VRAM abgezwackt wird. Daher nutze ich auch im Office-System direkt 8GB.
Natürlich macht es eher weniger Sinn ein einfaches Office-System, bei dem vlt mal nen Brwoser und Bildbearbeitung parallel läuft, mit 8 GB Ram zu bestücken. Aber grundsätzlich zu sagen, dass 8GB in einem Llano System keinen Sinn macht halte ich auch für falsch.
“Ich habe hier im Arbeitsrechner auch eine vergleichsweise langsamere CPU (da diese ausreicht), allerdings nutze ich immer viele Anwendungen gleichzeitig. Hier der E-Mail Client, da eine Textbearbeitungsssoftware, dann nochmal nen Tex-Editor, Bildbearbeitung (für einfache Sachen wie umskalieren, ausschneiden etc) und natürlich noch nen Browser mit einer Reihe von Fenstern/Tabs.”
?das soll knapp werden?
Win7 64 bit
E-Mail Client: aktulle nutze ich Opera als e-mail-clienten
Alle aufgezählten Anwendungen mit zuletzt verwendetem Dokument geöffnet.
Text-Editor und Taschenrechner: offen
Bildbearbeitung: Photoshop in der 64 bit Version
Browser: Firefox: 4 Fenster, 9 Tabs offen, eins davon am Video-Streamen, codec: divx, d.h. Divx-Player läuft im Hintergrund-> CPU-Auslastung 35 Prozent
Textbearbeitungssoftware: Office Word
Tabellenkalkulation: MS Excel mit Tabelle und daraus erstelltem Diagramm
Winamp im Pausezustand (weil Video läuft, verbraucht aber im Pausezustand genau so viel RAM, wie am laufen)
icq am laufen
Adobe Acrobat mit 28 Seitiger Datei offen
RAM-Verbrauch gesamt: 1,99 GB
und da sollen 4 GB knapp werden bei dem Szenario?
4 gb sind heute echt schon knapp.8 sind genau richtig.und wer sich “wohlfühlen” will für die zukunft nimmt halt 12GB und mehr.bei den preisen überhaupt zu diskutieren.warum fährst du einen porsche in der stadt?warum einen allrad jeep?warum fährst du nen 70ps kleinwagen obwohl du jeden tag so weit fährst?warum wohnt ihr 2 in einem 300m² haus? warum nur?unsinnige diskussionen.8GB sind nützlich, mehr sind auch gut.auch wenn man es später erst braucht.man nutzt den pc nunmal länger heutzutage.mhm zur zeit nutze ich 2,2 GB meiner 8GB hauptspeicher.ich denke ich rüste lieber mal auf.wer weiß was ich morgen mache?