Ohne große Ankündigungen hat Intel in den vergangenen Tagen die neuen 32nm ATOM-CPUs für Netbooks und Nettops  mit dem Codename “Cederview” eingeführt. Die Nachfolger der Pineview Modelle sollen dabei sparsamer und schneller sein.

Die Geschwindigkeitssteigerungen in Sachen CPU-Performance kommen dabei einzig durch den höheren Takt zustande, da Intel die Kernarchitektur nicht verändert hat. Der maximale Takt liegt nun bei 2130 MHz. Bisher lag der maximale Takt bei 1830 MHz. Zudem unterstützt Cedaview nun DDR3 1066.

Eine grobe Enttäuschung gibt es allerdings bei der Grafikeinheit. So verwendet Intel einen neuen PowerVR-Chip, der eigentlich Unterstützung für DirectX 10.1 bringen sollte. Bereits im Vorfeld gab es aber Gerüchte, dass es wohl Probleme mit dem DirectX 10 Support gibt. Diese Gerüchte scheinen sich nun zu bestätigen, da Intel die Cederview Prozessoren maximal mit DirectX 9 bewirbt. Angaben wie sich die Performance im Vergleich zum Vorgänger gesteigert hat, gibt es aktuell nicht. Technologisch ist Intel damit immer noch weit von der GPU der AMD Brazos Modelle entfernt, die bereits DirectX 11 unterstützen.

Aktuell umfasst das Linup vier verschiedene Modelle, dabei sind die beiden D-Modelle für den Desktop Betrieb (Nettops) gedacht, während die N-Modelle für Netbooks gedacht sind. Leider verzichtet Intel bei den Nettop Modellen wieder auf die Unterstützung von SpeedStep. Eine Absenkung des CPU-Taktes im Idle gibt es also nicht.

BezeichnungKerneSMTCPU-TaktGPU-TaktSpeedStepTDPPreis (in $)
Atom D25002Ja1860 MHz400 MHzNein10 Wat42
Atom D27002Ja2130 MHz640 MHzNein10 Watt52
Atom N26002Ja1600 MHz400 MHzJa3.5 Watt42
Atom N28002Ja1860 MHz640 MHzJa6.5 Watt47

Im Handel gibt es aktuell noch keine Produkte auf Basis der neuen Atoms. Auch erste Tests gibt es noch nicht.

Quelle: Heise

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