Nachdem sich AMDs Zambezi CPUs immer weiter nach hinten verschoben haben, steht im CPU-Markt ein heißer Herbst bevor. Sowohl AMD als auch Intel werden neue Modelle vorstellen. Während AMD die Zambezi CPUs im Mainstreambereich einführen will, möchte Intel die alte Highend Sockel 1366 CPUs durch die Sandy Bridge-E Modelle ablösen.

Dabei läuft auch bei Intel nicht alles nach Plan, so gab es zuletzt immer wieder Gerüchte über Probleme mit dem PCIe 3 Interface sowie dem Patsburg-Chipsatz. Nach Informationen von Vr-Zone soll bei dem aktuellen C1 Stepping zudem die VT-d (Virtualization Technology for Directed I/O) nicht funktionsfähig sein. Den Fehler will Intel wohl erst mit dem C2 Stepping beheben.

Vr-Zone geht allerdings nicht davon aus, dass die Endkundenversion durch diese Probleme weiter verschoben werden muss, da auch die aktuellen “k”-Modelle der Sandy Bridge Serie VT-d nicht unterstützen. Problematisch dürfte das Fehlen des Feature aber im Servermarkt werden. Wann das neue C2 Stepping fertiggestellt wird, ist aktuell allerdings noch unklar.

Zudem unterstreicht Vr-Zone nochmals, dass Intel die Waimea Bay -Plattform der Sandy Bridge-E CPUs offiziell zunächst nur für PCI Express 2.0 zertifizieren wird, da es bisher keine PCIe 3 Hardware gibt. Allerdings soll es für die Plattform nach wie vor Windows XP Treiber (32 und 64 Bit) geben, lediglich ein RST Treiber solle es nicht geben.

Da die X79 Chipsätze bis zu 20% teurer als die aktuellen X58 Chipsätze werden sollen, dürften entsprechende Mainboards teurer als die 1366 Platinen werden.

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Quelle: Vr-Zone


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