Wie Vr-Zone berichtet, hat Intel die Sady Bridge E Prozessoren offenbar auf den Januar 2012 verschoben. Eigentlich war die CPU, nach inoffiziellen Roadmaps, für das vierte Quartal 2011 geplant.
Sandy Bridge E ist hauptsächlich für den Servermarkt gedacht, soll aber in Form des Sockel 2011 zusammen mit dem X79 Chipsatz auch in Desktoprechner Platz finden und dort den Sockel 1366 ersetzen. Die CPUs sollen bis zu 6 Kerne haben (12 Threads bei SMT-Unterstützung) und ein 4 Kanal Speicherinterface besitzen sowie PCIe3 unterstützen.
Über den Grund für die mögliche Verschiebung kann nur spekuliert werden. Möglich, dass Intel den Fokus für Sandy Bridge E wieder stärker auf den Servermarkt richten will und hier zum Start genug CPUs liefern möchte.
Des Weiteren berichtet die C’t in der aktuellen Ausgabe, dass Intels neue Haswell Architektur ( u.a. FMA-Instruktionen, AVX2), die nach den “Ivy Bridge” CPUs folgen soll von 2013 auf 2014 verschoben wurde. Somit würde Intel von dem eigens auferlegtem “Tick-Tock” Modell, dass alle zwei Jahre eine neue Architektur vorsieht, abweichen. Auch hier lässt sich über den Grund für die Verschiebung nur spekulieren. Ein möglicher Grund ist der späte Marktstart von DDR 4.
Quelle: Diverse
Tags: CPU, Intel, Ivy Bridge, Prozessor, Sandy Bridge E

An DDR4 hab ich zwar im ersten Augenblick auch gedacht, aber das kann es eigentlich nicht sein. Nach dem Tic-Toc-Modell würde man 2013 Haswell bringen und im Jahr 2014 einen shrink von Haswell mit DDR4-Kontroller. So kleine Anpassungen außerhalb der Kerne hat Intel bisher während des Shrinkens der Prozessoren immer miterledigt. Bei IVY-Bridge packt man ja beim shrinken z.B eine DX11-GPU zu der unveränderten Sandy-Bridge-Kern-Architektur dazu…
Das ist durchaus ein berechtigter Einwand. Das würde dann eher in die Richtung gehen, dass die Probleme grundlegender Art sind (angenommen die Meldung stimmt), oder man aus Gründen der Firmenpolitik die Architektur aufschiebt.