Nachdem Innovationen im Kühlermarkt lange Zeit abwesend waren, kommen sie nun geballt zurück. Scythe trägt mit dem Susanoo nun seinen Teil dazu bei, indem das Top-Flow Konzept auf die Spitze getrieben wird. Zwölf 6mm Heatpipes und ganze vier 100mm Lüfter sind immerhin eine Ansage.
Die Heatpipes sind allerdings in zwei Reihen übereinander angeordnet, dürften also bei geringer TDP eher wenig effizient sein. Die Heatpipes sind in zwei Segmente aufgeteilt, ein großes und ein kleines. Die Lüfter nutzen einen Drehzahlbereich von 500 bis 2000 rpm bei – laut Scythe – 9,42-37,69 dB(A). Eine Slotblenden-Lüftersteuerung liegt dem Kühler bei. Das Top-Blow Konzept soll überdies für eine exzellente Kühlung des Mainboards, vorrangig Arbeitsspeicher und VRMs sorgen.
Die Montage erfolgt wie üblich über eine direkte Verschraubung mit einer Multi-Platform Backplate. Für einen Kühler dieser Größe (210 x 210 x 160 mm) nicht unbedingt von Vorteil. Scythe empfiehlt übrigens aufgrund des enormen Gewichts von 1,56 KG eine zusätzliche Sicherung des Monsters im Gehäuse. Ob das eigentlich veraltete Konzept durch seine exponentielle Auswälzung aktuelle Tower-Kühler schlagen kann, bleibt erst einmal abzuwarten.
Kompatibilität:
Intel®:
Sockel T / LGA775
Sockel LGA1155
Sockel LGA1156
Sockel LGA1366
AMD®:
Sockel AM2
Sockel AM2+
Sockel AM3
Quelle: Pressemitteilung
Tags: Scythe, Susanoo
