Nachdem Intel gestern bekannt gegeben hat, dass es Probleme mit dem SATA2 Controller der neuen Sandy Bridge Chipsätze geben kann, gibt es nun eine offizielle Stellungnahme von Gigabyte.
Demnach hat man die Auslieferung weiterer Sandy Bridge Platinen vorerst gestoppt. Nach eigenen Angaben steht man im engem Kontakt mit Intel um das weitere Vorgehen zu klären. Kunden die ein Problem mit den SATA2 Ports haben sollen sich entweder an die Gigabyte Hotline wenden oder online über das GGTS-System melden. Zusätzlich wurde eine spezielle E-Mail Adresse für Anfragen eingerichtet.
Gigabyte empfiehlt den Kunden zudem die verlängerte Garantie der Sandy Bridge Platinen in Anspruch zu nehmen. Für diese muss man sich bei Gigabyte registrieren. Des Weiteren sieht Gigabyte aktuellen “keinen Grund für eine „Panik“, da die Problematik scheinbar nur einen kleinen Teil der Sandy Bridge Chipsätze betrifft.”
Die gesamte Meldung im Wortlaut ist unten als Zitat angefügt.
Update: Gigabyte hat bekannt gegeben das man bereits ausgelieferte Boards ab ab Ende April austauschen. Nähere Informationen dazu gibt es bei Gigabyte.
Updat2 2: Von Gigabyte gibt es nun eine genaue Übersicht der jeweils betroffenen Ports sowie ein kleines Tool das direkt anzeigt welche Ports verwendet werden.
Update 3: Gigabyte bietet nun ein Registrierungsformular an, bei dem sich betroffene Kunden für den Umtausch registrieren können
Quelle: Gigabyte
Sehr geehrte Kunden,
derzeit prüfen wir die Berichte rund um die Intel Sandy Bridge Chipsätze. Wir haben vorerst die Auslieferung weiterer Sandy Bridge Mainboards gestoppt. Unsere Entwicklung und unser Produktmanagement stehen in engem Kontakt zu Intel, um das bestmögliche Vorgehen zu besprechen und die notwendigen Schritte zu unternehmen, um das Problem in Ihrem Sinne – also im Sinne unserer Kunden – zu lösen.
Sollte bei Ihrem P67-/H67-/B65-Mainboard von GIGABYTE ein Problem mit den SATA-Ports auftreten, wie es Intel beschreibt, wenden Sie sich bitte an unsere Hotline. Diese erreichen Sie unter der Rufnummer 01803-428468 oder nutzen Sie unser Online-Supportsystem GGTS (http://ggts.gigabyte.com). Zusätzlich haben wir eine Sonder-E-Mail-Adresse eingerichtet, auf der Sie Ihre Fragen zum Thema Sandy Bridge stellen können und die bevorzugt beantwortet werden.
Nach bisherigem Kenntnisstand treten die von Intel beschriebenen Probleme maximal bei fünf Prozent der Chipsätze auf – und das erst über einen Zeitraum von drei Jahren. Daher empfehlen wir Ihnen, von unserer verlängerten Garantie Gebrauch zu machen. Beim GA-P67A-UD7 können Sie von bis zu sechs Jahre Garantie profitieren. Das bedeutet: selbst wenn Sie in fünf Jahren ein Problem mit Ihrem GA-P67A-UD7 feststellen sollten, wird dieses von uns behoben. Für die Registrierung benötigen wir eine Rechnungskopie vom Fachhandel sowie Ihre komplette Anschrift und Ihre Kontaktdaten. Die Registrierungsformulare erhalten Sie unter:
GA-P67A-UD7: http://www.gigabyte.de/WebPage/-2/images/RegistrierungP67A-UD7.pdf
GA-P67A-UD5: http://www.gigabyte.de/WebPage/-2/images/RegistrierungP67A-UD5.pdf
GA-P67A-UD4: http://www.gigabyte.de/WebPage/-2/images/RegistrierungP67A-UD4.pdf
Wir ermöglichen Ihnen aber auch eine Registrierung – bei Zusendung der genannten Unterlagen – per E-Mail. Wenden Sie sich dafür bitte auch an die zusätzlich eingerichtete E-Mail-Adresse sandybridge@gigabyte.de.
Aktuell gibt es keinen Grund für eine „Panik“, da die Problematik scheinbar nur einen kleinen Teil der Sandy Bridge Chipsätze betrifft. Wir informieren Sie an dieser Stelle sobald weitere Informationen von Intel vorliegen. Sollten weitere Schritte erforderlich sein, werden wir Sie ebenfalls informieren. Solange bitten wir Sie, die verlängerte Garantie zu nutzen, Ihre Daten zu sichern (was man ohnehin regelmäßig tun sollte) und sich bei Problemen an unseren technischen Support zu wenden.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr GIGABYTE Team
Tags: Chipsatz, Gigabyte, Intel, Mainboard, P67, Prozessor, Sandy Bridge

Nun spielens das Problem natürlich runter.
Wie soll man als Endkunde denn wissen ob man nicht in ein paar Wochen/Monaten Probleme bekommt.
Und dann wieder alles ausbauen und neues Board rein.
Na klar, kostet ja nix die Arbeitszeit.
Gigabyte bietet einen generellen Austauschservice für die Platinen an die betroffen sind, unabhängig ob Probleme auftauchen.
Sicherlich ist das für den Kunden ärgerlich, aber anders lässt sich das kaum regeln.