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AMD Trinity: Benchmarks der Desktopversion aufgetaucht

Auch wenn die AMD Trinitymodelle für den Desktopmarkt noch nicht offiziell vorgestellt sind, hatte man bei THG offenbar die Möglichkeit gleich drei unterschiedliche Modelle zu testen. Getestet wurden dabei der  A6-5400K mit HD 7540D und einem Piledrivermodul, der A8-5600K mit zwei Piledrivermodulen und einer HD 7560D sowie dem A10-5800K, der ebenfalls zwei Piledrivermodule hat, aber über eine HD 7660D Grafikeinheit verfügt. Verglichen wurde die Performance der neuen Modelle dabei mit einem AMD A8-3850 aus der Llano-Serie, der mit 2.9 GHz taktet und somit nicht das schnellste Llano-Modell ist. Dies wäre der A8-3870K mit 3.0 GHz.  Die Trinity-Modelle takten allesamt deutlich höher, nämlich mit 3.8 (das A10 Modell)  oder 3.6 GHz (das A6 und A8 Modell).

Nach den Benchmarks von THG kann die Performance im CPU-Bereich offensichtlich deutlich gesteigert werden. Insgesamt ist der A10-5800K im Bereich von 20% schneller als das Llano-Modell. Allerdings hängt der Performancevorteil stark von der jeweiligen Anwendung ab. In einigen Fällen ist selbst das schnellste Trinity-Modell etwas langsamer als das Llano-Modell. Enttäuschend ist allerdings der A6-5400K mit nur einem Modul. Dieses fällt deutlich hinter das Llano-Modell mit 4 Kernen zurück. Allerdings wird sich das Modell auch eher mit den LLano A4-CPUs mit 2 Kernen messen müssen.

Auch die Grafikperformance konnte insgesamt gesteigert werden. Hier ist die HD 7660D Lösung 20-25% schneller als die HD 6550D der Llano APUs, während die HD 7560D der A8-Serie nur minimal schneller ist.

Abzuwarten bleibt, wie die Trinity APUs sich bei einem breiterem Anwendungsfeld schlagen. Insgesamt macht es aber den Eindruck, als das AMD die enttäuschend Performance der Bulldozer-Modelle mit den Piledriverkernen an vielen Stellen in den Griff bekommen hat.

Den gesamten Test findet Ihr bei THG 


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