Testsystem Teil 1
- UEFI 1.20
- AMD Phenom II X3 720
- Samsung Spinpoint F3 HD502HJ (Systemplatte)
- Crucial C300 64GB (Nur Festplattenbenchmarks)
- ASUS Radeon HD 6870 DirectCU
- Enermax Liberty 500W
- GSkill Sniper DDR3 1866 8GB Speicher – @ DDR3 1333 – 9-9-9-20-1T
Verwendete Treiber
- Windows 7 Prof SP1 64 Bit
- AMD Catalyst 11.10 Grafikkartentreiber
- Catalyst 11.11 Southbridgetreiber
- Catalyst 11.11 AHCI-Treiber
- Realtek R2.66 Audio Treiber
- Etron Treiber 0.107
Der Chipsatz
Zur Computex hat AMD die 900er Chipsatzfamilie vorgestellt. Im Gegensatz zu der 800er Familie gibt es dabei aber kaum Neuerungen. So kann der AMD 970FX Chipsatz, der in 65nm gefertigt wird, nach wie vor eine Grafikkarten mit16 Lanes anbinden. Im Gegensatz zum AMD 870 Chipsatz bietet der 970 Chipsatz offizielle AM3+- sowie IOMMU-Unterstützung.
Spezifikationen des ASRock 970 Extreme3
CPU
- Unterstützt Sockel AM3 und AM3+ CPUs
- HT 3.0 Support
- Unterstützt AMD CPU Cool ‘n’ Quiet Technology
- Unterstützt 140W TDP CPUs
- AM3+ Unterstützung ab Werk
- 4+1 Phasen Spannungswandler
Chipsatz
- AMD 970 “Northbridge”
- AMD SB950 Southbridge
Arbeitsspeicher
- 4x DDR3 Slots mit einer maximalen Kapazität von 32GB
- Unterstützt Dual Channel DDR3 800/1066/1333/1800/1866/2100 (OC) MHz
Expansion Slot
- 2x PCIe 2.0 PEG Slots
- angebunden per 16x/4x
- 2x PCI Slots
- 2x PCIe 1x Anschluss
Audio
- Realtek ALC892 7.1. HD-Audio Codec
LAN
- Gigabit LAN 10/100/1000
- RTL8111E
USB3
- 2x externe Anschlüsse realisiert durch EtronTech EJ168A
Interne Anschlüsse
- 5x SATA3 mit Unterstützung von Raid (0,1,5,10) durch SB950
- 3x USB 2.0 Header, unterstützt 6 Ports
- 1x CPU-Lüfteranschluss (4 Pin)
- 1x CPU-Lüfteranschluss (3 Pin)
- 4x Gehäuselüfteranschlüss (3x 3 Pin, 1x 4 Pin)
- 1 x IR header
- 1 x CIR header
- 1 x COM port header
- 1 x HDMI_SPDIF header
Anschlüsse am ATX Panel
- 1 x PS/2-Tastatur
- 1 x PS/2-Maus
- 1 x Optischer S/PDIF Out
- 1x coxialer SPDIF Out
- 4x USB 2.
- 2 x USB 3.0/2.0
- 1x eSATA3
- 1 x RJ-45
- HD Audio Jack: Side Speaker / Rear Speaker / Central / Bass / Line in / Front Speaker / Microphone
- 1x RJ-45 LAN Port
All Solid Capacitors
- Bei dem Board kommen Feststoffkondensatoren und vergossene Spulen zum Einsatz
Herstellerangaben laut asrock.com
Impressionen des ASRock 970 Extreme3
Der Lieferumfang ist einfach gehalten. Es liegen bei:
- 1x Treiber CD
- 1x Handbuch + 1x Beilagen
- 1x ATX-Blende
- 2x SATA Kabel
Nachdem ASRock bei den ersten AM3+ Mainboard zunächst hauptsächlich ältere Designs wiederverwendet hat, (ASRock 890FX Deluxe5, 990FX Extreme4) handelt es sich beim 970 Extreme3 (sowie dem 990FX Extreme3) endlich mal wieder um ein neues Platinendesign. Ob ASRock hier aber bekannte Probleme der alten Designs ausgemerzt hat, wollen wir im folgenden klären.
Positv fällt zunächst einmal auf, dass die Finnen des Chipsatzkühler auf dem AMD 970 Chipsatz im hinteren Bereich gekürzt sind. Somit lassen sich auch lange PCIe 1x Karten problemlos in dem ersten PCIe1x Slots des Boards betreiben. Hier gab es es in der Vergangenheit immer mal wieder Probleme bei ASRock.
Im Gegensatz zu den etwas teuren Platinen verzichtet man beim 970 Extreme3 aber auf die Verwendung von abgewinkelten SATA-Ports. Dafür positioniert ASRock diese am unteren Ende des Boards um Platzproblemen mit langen Grafikkarten aus dem Weg zu gehen. Selbst im zweiten PEG Port, der mit lediglich 4 Lanes angebunden ist, sollte es keine Probleme mit den SATA Ports geben.
Auch die Header, z.B. zum Anschluss von weiteren USB-Ports oder Front-Audio-Anschlüssen, sind allesamt am unteren Ende der Platine positioniert und gut zu erreichen. Somit ist es nicht nötig, Kabel quer über die Platine zu verlegen. Gut positioniert sind zudem auch die ATX- und 12V-Stromanschlüsse.
Unter dem ersten PEG Port lässt ASRock direkt einen Slot frei. Beide PCIe 1x Slots lassen sich somit auch beim Einsatz einer DualSlot-Grafikkarte nutzen. Einer der PCI Slots fällt hingegen weg, wenn eine zweite Grafikkarte verbaut wird. Wie bereits erwähnt, ist der zweite Slot aber nur mit 4 Lanes angebunden, weshalb ein CrossFire-System mit dem Board nicht empfehlenswert ist.
Der Abstand zwischen dem AM3+ Sockel und den Speicherslots ist ausreichend groß. Die Kombination aus G.Skill Sniper-Speichermodulen und dem Zerotherm Nirvana NV120 Lüfter wird auf der Platine zwar sehr eng, lässt sich aber problemlos installieren und zwar so, dass ein Modul auch im ersten Slot eingesetzt werden kann.
Bei der Spannungsversorgung der CPU verwendet ASRock 4+1 Phasen. ASRock verwendet hierbei Low RDS(ON) Mosfets und vergossene Spulen. Für die Versorgung mit der korrekten Spannung sorgt ein digitaler CHIL 8104 Controller.
- Die vier DDR3 Speicherslots
- Die SATA Ports sind nicht abgewinkelt
- Alle wichtigen Header befinden sich unter dem letzten PCI Slot
- Der untere Teil der Platine
- Überblick über den Bereich rund um den Sockel
- Der verwendete Controller für die VCore Spannung ist ein Chil 8104
- Das ATX Panel des Boards
- Bei den verwendeten MOSFETS handelt es sich um LOW RDS(On) Modelle
- Der Bereich der Spannungswandler ohne Kühlkörper. ASRock verwendet 4+1 Phasen
- Das Board bietet zwei PEG, zwei PCI und zwei PCIe 1x Slots
- Aus der linken Seite befinden sich die wichtigsten Onboard-Controller. Hier (von oben nach unten) sind der EtronTech EJ168A USB3-, der Realtek ALC892 Audio-Controlelr sowie der Nuvoton Super-IO-Chip zu sehen
6 Kommentare
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Review Übersicht
Qualität
Overclocking
Preis
Alltagseindruck
Gesamtwertung
Zusammenfassung : Mit dem 970 Extreme3 bietet ASRock ein gutes Mainboard für AM3+ Nutzer, die auf Ausstattungsfeatures wie CrossFire (in 8x/8x Konfiguration), Front-USB3 oder viele SATA3 Ports verzichten können. Dafür punktet die Platine mit einem guten Layout, einem umfangreichem UEFI mit guten OC-Optionen, einem guten Alltagseindruck sowie einer großen Anzahl (regalbarer) Lüfteranschlüsse. Gut ist zudem die USB-Performance (dank XFAST USB) sowie die Leistungsaufnahme. Nicht so gut sind hingegen die Übertaktungsergebnisse. Preislich wechselt das Board für knapp unter 70€ den Besitzer (Stand 8.1.2012), womit die Platine das aktuell günstigste AM3+ Mainboard mit AMD 970 Chipsatz ist.
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So wie ich das von den Ergebnissen und von diverse Info aus dem Internet sehe, ist die Idee der Load Line Calibration genau im Gegenteil – und zwar den Vdrop zu minimieren. Da ist ja das besser geklärt: http://bit.ly/zWiVfV
Ich verstehe gerade dein Posting nicht so ganz bzw stehe auf dem Schlauch. Was genau willst du sagen? :)
Sehr Guter Bericht!!!
Danke :)
Hallo Mariano,
seit gestern gibt es eine neuere Version des Board auf der Asrock-Seite: 970 Extreme3 R2.0
Was ist der Unterschied zur getestetn Version?
Ich habe gelesen, dass die AM3+ Boards optimiert sein sollen für die neue FX-Prozessor-Serie und die Phenom II Prozessoren dabei nicht ihre ganze Performance entwickeln können. Ihr habt ja mit einem Phenom II getestet. Arbeitet er wirklich schlechter als auf einem alten AM3 Board?
Gruß Robin
Hallo,
Zu der neune Version gibt es hier etwas:
http://forum.pctreiber.net/threads/15496-ASRock-970-Extreme3-R-2-0-und-970-Pro-3-R-2-0?goto=newpost
Ich habe das Board damals nicht mehr direkt gegen ein “echtes” AM3 Board antreten lassen. Möglich ist, dass sich aufgrund von anderen BIOS defaults/Timings die Performance etwas verringert wurde. Das sollten aber nicht mehr als 1-2 Prozent sein.