Spezifikationen des ASRock Z77 Extreme4
CPU
- Unterstützt Sockel 1155 CPUs (“Sandy Bridge” und next generation 22nm)
- Unterstützt Intel Turbo 2.0, Hyper Threading und k-CPUs
Chipsatz
- Intel Z77 Chipsatz
Arbeitsspeicher
- 4x DDR3 Slots mit einer maximalen Kapazität von 32GB
- Unterstützt Dual Channel DDR3 1066/1333/1600/1866 (OC) / 2133 (OC)/2400 (OC), 2600 (OC) MHz
Expansion Slot
- 2x PCIe 3.0 PEG Slots
- 1&2 Slot als 16x/0x oder 8x/8x nutzbar (SLI/CrossFire möglich)
- 2x PCIe 1x Slots
- 2x PCI Slots
Audio
- Realtek ALC889 7.1. HD-Audio Codec
LAN
- Gigabit LAN 10/100/1000
- Broadcom BCM57781 angebunden per PCIe
USB3
- 4 Anschlüsse am ATX-Panel
- realisiert durch den Z77 Chipsatz sowie den ASMedia ASM1042 Controller
- 2x Anschlüsse für Frontpanel
- realisiert durch den Z77 Chipsatz
Interne Anschlüsse
- 4x SATA2 mit Unterstützung von Raid (0,1,5,10) durch Z77
- 2x SATA3 mit Unterstützung von Raid (0,1,5,10) durch Z77
- 2x SATA3 realisiert durch ASM1061
- ein Anschluss ist “shared” mit dem eSATA Anschluss
- 3x USB 2.0 Header, unterstützt 6 Ports
- 1xUSB 3.0 Header, für 2 Ports
- 1 x Front Panel Header
- 1 x Front Panel Audio Header
- 1 x IR header
- 1 x CIR header
- 1 x COM port header
- 1 x HDMI_SPDIF header
- 2x CPU-Lüfteranschluss (4 Pin, 3 Pin)
- 4x Gehäuselüfteranschlüsse (3x 3 Pin, 1x 4 Pin)
Anschlüsse am ATX Panel
- 1 x PS/2-Tastatur/Maus
- 1 x HDMI
- 1 x Optischer S/PDIF
- 1x VGA
- 1x DVI
- 2 x USB 2.0
- 4x USB 3.0
- 1x eSATA3
- 1 x RJ-45
- HD Audio Jack: Side Speaker / Rear Speaker / Central / Bass / Line in / Front Speaker / Microphone
All Solid Capacitors
- Bei dem Board kommen Feststoffkondensatoren und vergossene Spulen zum Einsatz
Herstellerangaben laut asrock.com
Impressionen des ASRock Z77 Extreme4
Der Lieferumfang des Board fällt einfach aus. So legt ASRock dem Board folgende Dinge bei:
- 1x SLI Brücke
- 1x Treiber CD
- 2x SATA3 Kabel
- 1x ATX Panel
- 1x Schnellstartanleitung sowie diverse weitere Beilagen
Die Schnellstartanleitung ist in diversen Sprachen gehalten. Der deutschsprachige Teil ist gut verständlich. Das umfangreiche Handbuch, inklusive genauen Details zu den BIOS-Optionen, liegt allerdings nur auf CD oder im Internet vor. Hier gibt es nur eine englische Version.
ASRock bindet die beiden PEG Ports direkt über die PCIe Lanes der Intel CPU an. Im SLI-Betrieb werden die 16 Lanes der CPU auf zwei mal acht Lanes aufgeteilt. Bei der Nutzung von Ivy Bridge CPUs beherrschen die Ports den schnellen PCIe 3 Standard. Mit Sandy Bridge Modellen ist das Board auf PCIe 2 beschränkt. Für die Anbindung weiterer Peripheriegeräte bietet ASRock zwei PCIe 1x Slots, die durch den Z77 Chipsatz realisiert werden. Dazu gibt es zwei PCI Slots, die durch einen ASMedia ASM1083 Controller realisiert werden. Dieser ist mittels einer PCIe-Lane angebunden und stellt zwei PCI-Slots zur Verfügung.
Die vier SATA3 Ports der Platine werden durch den Intel Z77 Chipsatz zur Verfügung gestellt, gleiches gilt für zwei der vier SATA3 Ports. Für die übrigen zwei SATA3 Ports wird einASMedia ASM1061 SATA3-Controller eingesetzt. Für die zwei zusätzlichen USB3 Ports kommt ebenfalls ein Controller von ASMedia (ASM1042) zum Einsatz. Für GB-Lan wird ein Broadcom BCM57781 genutzt und für den Sound ein Realtek ALC898.
Die Spannungswandler für die CPU kühlt ASRock mit zwei kleinen Alukühlkörpern. Hierbei setzt man auf 8+2+2 Phasen für die CPU, die IGP sowie die VTT Spannung. Die Regelung der Vcore wird von einem digitalem Controller aus dem Hause ISL übernommen (ISL6367). Wie ein Blick unter die Kühlkörper der Spannungswandler verrät, greift ASRock zu gewöhnlichen MOSFETS. Low RDS(On) Modelle kommen nicht zum Einsatz. Pro Phase stehen eine Spule (vergossen) sowie zwei MOSFETS zur Verfügung. Die MOSFETS tragen die Bezeichnung 73T03GH. Bei den Kondensatoren setzt ASRock auf der gesamten Platine auf Feststoffmodelle aus Japan, die golden lackiert sind. Der Z77 Chipsatz wird von einem kleinen passivem Kühlkörper gekühlt.
Update: Etwas Verwirrung tauchte rund um den vCore Controller der Platine auf. ASRock bewirbt die Platine mit einem digitalem Design. Der ISL6367 ist allerdings kein vollkommen digitaler Controller, sondern ein hybrid Design. (siehe Datenblatt) Im Falle der ASRock Platine bedeutet dies, dass der Teil, der für die Kontrolle der Spannung zuständig ist, digital ist. Der Spannungssensor-Teil ist hingegen analog geregelt.
ASRock positioniert den ATX-Stromanschluss auf der rechten Seite der Platine, der 12V (8 Pin) Stromstecker befindet sich oben links auf dem Board. Beide Postionen sind gut zu erreichen.
Nicht ganz so gut zu erreichen sind drei der Lüfteranschlüsse (2x CPU, 1x PWR), die sich oberhalb des Kühlkörpers für die Spannungswandler befinden. Vor allem mit bereits montiertem CPU-Kühler kann es hier sehr eng werden. Zwei weitere 3 Pin Anschlüsse befinden sich auf Höhe des ersten PCIe 1x Slots, während ein 4 Pin Anschluss auf der unteren Seite des Boards zu finden ist. Hier befinden sich ebenfalls alle weiteren Header, mit Ausnahme des USB3 Headers, der neben dem ATX-Stromanschluss zu finden ist.
Unterm Strich macht das Layout der Platine einen guten Eindruck.Alle wichtigen Anschlüsse sind gut zu erreichen. Praktisch sind zusätzliche die Debug-ELD sowie die Onboard-Taster zum Starten des Systems oder löschen des CMOS.
- Die Rückseite der Platine
- Der obere Teil des Boards ohne Kühlkörper
- Die Spannungswandler im Detail. ASRock verwendet bei der Platine gewöhnliche MOSFETS
- Die MOSFETS im Detail
- Die ATX-Blende der Platine
- Bei (1) der ASMEDIA ASM1083 PCIe -PCI Chip, bei (2) der Nuvoton NCT6776D SUper-IO-Chip
- Die Oberseite der Platine mit montierten Kühlkörpern für die Spannungswandler
- Bei (1) der ISL6367 Spannungscontroller für die VCore, bei (2) der ASMedia ASM1042 USB3 Controller
- Der Kühlkörper des Z77 Chipsatzes
- Der Bereich rund um die SATA-Ports im Detail
- Die abgewinkelten SATA Ports im Detail, bei (1) der
Keine Kommentare
Hinterlasse einen Kommentar
Du musst angemeldet sein um einen Kommentar zu hinterlassen.
Review Übersicht
Qualität
Overclocking
Preis
Alltagseindruck
Gesamtwertung
ASRock Z77 Extreme4 im Test
Zusammenfassung : Unterm Strich ist das ASRock Z77 Extreme4 ein gutes Sockel 1155 Mainboard, das eine gute Lüftersteuerung (die dennoch Verbesserungspotential bietet), ein gutes UEFI, eine ganze Reihe an Overclockingoptionen, gute Overclockingergebnisse, eine gute Ausstattung sowie viele Onboardfeatures bietet. Verbesserungswürdig ist sicherlich die Leistungsaufnahme sowie die Position einiger Lüfteranschlüsse
PCTreiber.Net Hardware und Software News inkl. PC Support und Computer Forum.















vielen dank für diesen ausführlichen test, der mir bei der kaufentscheidung geholfen hat. ich habe das mainboard jetzt seit 2 wochen und bin absolut zufrieden.
Die Angaben über die SATA-Anschlüsse sind falsch, anderes Board, wurde überarbeitet oder flasch abgeschrieben. Also mein “ASRock Z77 Extreme4″ (gekauft Juli 2012) hat 8x SATA-Anschlüsse [4x SATA600 (Grau) u. 4x SATA300 (Schwarz)], habe 3x 1TB SEAGATE Barracuda 7200.14 SATA600 (Video + Grafik) und 1x Samsung 830 SSD 256GB an den 600er zu laufen. Mein DVD- und BluRay-Brenner sind an den SATA300 angeschlossen.
Hallo,
Korrekt. Das Board verfügt über insgesamt 8 SATA Anschlüsse, dies steht auch im Review so. An welcher Stelle soll sich ein Fehler befinden? Ich habe gerade nochmal drübergeschaut und finde keine falsche Angabe zu den SATA Ports.