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Gigabyte GA-970A-UD3



Testsystem Teil 1

Verwendete Treiber

  • Windows 7 Prof 64 Bit
  • AMD Catalyst 11.10 Grafikkartentreiber
  • Catalyst 11.11 Southbridgetreiber
  • Catalyst 11.11 AHCI-Treiber
  • Realtek R2.65 Audio Treiber
  • Etron Treiber 0.107

Der Chipsatz/Blockdiagramm des Boards

Zur Computex hat AMD die 900er Chipsatzfamilie vorgestellt. Im Gegensatz zu der 800er Familie gibt es dabei aber kaum Neuerungen. So kann der AMD 970 Chipsatz, der in 65nm gefertigt wird, nach wie vor eine Grafikkarten mit16 Lanes anbinden. Im Gegensatz zum AMD 870 Chipsatz bietet der 970 Chipsatz offizielle AM3+- sowie IOMMU-Unterstützung.

block 243x300 Gigabyte GA 970A UD3

 

Wie dem Blockdiagramm zu entnehmen ist, bindet Gigabyte, neben dem ersten PEG Slot, alle PCIe 1x Slots sowie den GB-Lan und USB3 Controller über die PCIe Lanes des Chipsatz an. Der zweite PEG Slot wird über die 4 PCIe Lanes der AMD SB950 angebunden. Die Verbindung zwischen Chipsatz und Southbridge findet über A-Link Express III statt. Diese Anbindung entspricht einer PCIe 2.x 4x Anbindung. Wird der zweite PEG Slot voll ausgelastet, liegt hier entsprechend ein Bandbreitenproblem vor.

Spezifikationen des Gigabyte GA-970A-UD3

CPU

  • Unterstützt Sockel AM3 und AM3+ CPUs
  • HT 3.0 Support
  • Unterstützt AMD CPU Cool ‘n’ Quiet Technology
  • Unterstützt 140W TDP CPUs
    • AM3+ Unterstützung ab Werk
  • 8+2 Phasen Spannungswandler

Chipsatz

  • AMD 970 “Northbridge”
  • AMD SB950 Southbridge

Arbeitsspeicher

  • 4x DDR3 Slots mit einer maximalen Kapazität von 32GB
  • Unterstützt Dual Channel DDR3 1066/1333/1866/2000 (OC) MHz

Expansion Slot

  • 2x PCIe 2.0 PEG Slots (blau)
    • angebunden per 16x/4x
  • 2x PCI Slots
  • 3x PCIe 1x Anschluss

Audio

  • Realtek ALC889 7.1. HD-Audio Codec

LAN

  • Gigabit LAN 10/100/1000
  • RTL8111E

FireWire

  • VIA VT6308
    • 2x FireWire Ports. 1x am ATX-Panel, 1x per Header nachrüstbar

USB3

  • 2x externe Anschlüsse realisiert durch EtronTech EJ168A
  • 2x interne Anschlüsse realisiert durch EtronTech EJ168A

Interne Anschlüsse

  • 6x SATA3 mit Unterstützung von Raid (0,1,5,10) durch SB950
  • 1x CPU-Lüfteranschluss (4 Pin)
  • 3x Gehäuselüfteranschlüss (2x 3 Pin, 1x 4 Pin)
  • 1 x S/PDIF Out
  • 3 x USB 2.0/1.1 Header
  • 1 x USB 3.0/2.0 Header
  • 1 x IEEE 1394a
  • 1 x Trusted Platform Module (TPM)
  • 1 x Serielle Schnittstelle

Anschlüsse am ATX Panel

  • 1 x PS/2-Tastatur/Maus
  • 1 x Optischer S/PDIF Out
  • 1 x IEEE 1394
  • 8 x USB 2.0/1.1
  • 2 x USB 3.0/2.0
  • 1 x RJ-45
  • HD Audio Jack: Side Speaker / Rear Speaker / Central / Bass / Line in / Front Speaker / Microphone
  • 1x RJ-45 LAN Port

All Solid Capacitors

  • Bei dem Board kommen Feststoffkondensatoren und vergossene Spulen zum Einsatz

Herstellerangaben laut gigabyte.com

Impressionen des Gigabyte GA-970A-UD3

Der Lieferumfang ist einfach gehalten. Es liegen bei:

  • 1x Treiber CD
  • 1x Handbuch + 2x Beilagen
  • 1x ATX-Blende
  • 4x SATA Kabel

Das Layout der Platine ist  unspektakulär gehalten. Gigabyte verzichtet auf große Heatpipekühllösungen und kühlt Chipsatz, Southbridge und die Spannungswandler mit kleinen Alukühlkörpern. Positiv fällt beim Chipsatzkühler auf, dass dieser lange PCIe 1x Karten im ersten PCIe 1x Slot nicht behindert.

Die Erweiterungsslots sind ansonsten sinnvoll angeordnet, wobei einer der PCIe 1x Slots wegfällt, wenn DualSlot-Grafikkarten verbaut werden. Zudem sollte bedacht werden, dass der zweite Slot nur mit 4 Lanes an die Southbridge angebunden ist.

Alle wichtigen Header, wie z.B. die für Audio oder Front-USB3,  befinden sich an der Unterseite der Platine. Dies ermöglicht eine problemlose Installation und verhindert, dass Kabel womöglich mitten über die Platine verlegt werden müssen. Positiv fallen zudem die abgewinkelten SATA Ports auf. Durch diese verhindert Gigabyte, dass lange Grafikkarten womöglich mit den SATA Ports kollidieren könnten.

Bei der Spannungsversorgung für die CPU setzt Gigabyte auf  Low RDS(on) MOSFETs. Insgesamt kommen 8+2 Phasen zum Einsatz, was durchaus Raum für Overclockingversuche geben sollte. Jeder Phase stehen dabei zwei MOSFETs zur Verfügung.  Zusätzlich verwendet Gigabyte vergossene Spulen und Feststoffkondensatoren auf der Platine. Die Versorgung mit der richtigen VCore wird dabei über den ISL 6329 Controller übernommen.

Als Sockel kommt bei der Platine der neue Sockel AM3+ zum Einsatz. Dieser unterstützt neben den AM3 auch die neuen AM3+ CPUs und ist durch seine schwarze Farbe zu erkennen. Zusammen mit dem neuen Sockel gibt es auch das neue Retention -Modul, welches für einen bessere Luftversorgung der umliegende Komponenten sorgen soll.

Eine Schwachstelle hat das Layout der Platine allerdings. Der Abstand zwischen dem Sockel und den Speicherslots ist relativ gering.In der Kombination mit hohen Speichermodulen und großen Lüftern kann es Probleme geben. So ließen sich unser G.Skill Sniper-Module zusammen mit dem Zerotherm NV120 Lüfter nicht im ersten Speicherslot installieren.

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Review Übersicht

Qualität
Overclocking
Preis
Alltagseindruck

Gesamtwertung

Zusammenfassung : Mit dem GA-970A-UD3 bietet Gigabyte ein gutes Mainstreammainboard für AM3/AM3+ CPUs von AMD. Punkten kann das Board vor allem mit dem guten BIOS, den umfangreichen OC-Optionen und den guten Overclockingergebnissen. Positiv fallen zudem die hochwertigen Komponenten auf. Kleine Schwachpunkte sind der Abstand zwischen den Speicherslots und dem Sockel sowie die Leistungsaufnahme. Auch die Lüftersteuerung ist deutlich ausbaufähig. Preislich wechselt die Platine ab 75€ den Besitzer (Stand 6.1.2001). Somit gehört die Platine zu den günstigsten 970 Boards, was die gebotene Ausstattung zusätzlich hervorhebt.

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