BIOS und OC
- Die Optionen zur Lüftersteuerung im 3D BIOS
- Übertaktungsoptionen im 3D BIOS
- Optionen zu den Spannungswandlern im 3D BIOS
- Im 3D BIOS kann der Nutzer anhand eines Bild der Platine mittels Maus die relevanten Bauteile anklicken, deren Optionen geändert werden sollen
- Die Anzeige ist auch in deutscher Sprache möglich. Die Übersetzungsqualität ist dabei über weite Strecken ordentlich
- Slot Konfiguration im 3D BIOS
- Der PC Healt Status im Advanced BIOS
- DRAM Spannung ist einstellbar
- Einstellugnsmöglichkeiten zur CPU-Spannung
- Das Power Managment Menü im 3D BIOS
- Im 3D Power Control Menü lassen sich Optionen zu den Spannungswandlern festlegen
- Optionen für die Onboardperipherie
- Einstellbare Speichertimings
- Die Boot-Optionen
- Einstellungen zum Speicher
- Systeminformationen
- Die PCIe Geschwindigkeit der PEG Slots lässt sich festlegen
- Weitere Einstellungen zur CPU
- Die Advanced Frequency Einstellungen
- Das BIOS zeigt ausführliche Informationen zu den aktuellen Einstellungen an
- OC-Optionen im Advanced BIOS
Seit den X79 Board setzt auch Gigabyte auf ein neues UEFI anstelle des traditionellen BIOS. Für die Z77 Boards hat Gigabyte dieses UEFI nochmal deutlich überarbeitet und an vielen Ecken verbessert.
Eine Besonderheit des UEFI ist das sogenannte “3D BIOS”. Hierbei hat der Nutzer eine Ansicht der Platine und er kann (mittels Maus) die wichtigsten Komponenten anhand des Bildes auswählen und hier die wichtigsten Optionen auswählen. Dies geschieht in sehr einfach gehaltenen Untermenüs.
Das 3D BIOS richtet sich dabei ganz klar an den unerfahren Nutzer, der aber dennoch gerne einige wichtige Optionen verändern möchte, dabei in der Flut an Optionen aber die Übersicht behalten will. Aus diesem Grund ist das 3D BIOS mit Blick auf die möglichen Einstellungsoptionen auch reduziert.
Alle Optionen findet der Nutzer im “Advanced BIOS”. Dieses erinnert deutlich stärker an das alte BIOS und lässt sich sowohl mit Maus als auch mit Tastatur bedienen. Hier findet der Nutzer eins sehr breites Spektrum an Optionen. Alle wichtigen Systemparameter lassen sich bei der Platine verändern. Hierzu zählen auch ausreichende Overclockingoptionen. Der Nutzer kann die VCore hierbei entweder fest oder dynamisch einstellen. Beim dynamischen Wert wird dieses Spannungsplus (oder Minus) auf jeden VCore-Stat aufgeschlagen.
Eine weitere Besonderheit von Gigabyte sind die 3D Power-Optionen im BIOS. Diese ermöglicht ein direktes manipulieren der Einstellungen für die Spannungswandler. Möglich wird dies durch die Verwendung digitaler Wandler. So lassen sich u.a. die Betriebsfrequenz oder die maximale Temperatur festlegen. Auch die Loadline-Calibration ist hier einstellbar.
Unterm Strich macht das BIOS der Platinen einen sehr guten Eindruck. Es bietet eine Menge an Optionen, zudem ist eine Lüftersteuerung und ein Tool zu aktualisieren des UEFI (QFLASH) integriert.
Abschließend noch mal ein Blick auf die Overclockingoptionen im Detail:
| CPU-Multi | 16-59 (in 1er Schritten) |
| BCLK | 80 –133(in 0.01er Schritten) |
| Overwrite PLL Voltage | - |
| Einstellbare Turbo Optionen | Core Current Limit, Turbo Power Limit, Turbo-Taktraten für jeden Modus einzeln einstellbar |
| VCore | 0.800 – 1.900V in 0.005 V Schrittenzusätzlich dynamische VCore – 0.640V – +0,635 V |
| Graphics Core Voltage | 0.800 – 1,50Vzusätzlich dynamisch von 0 – +0,20 V |
| DRAM Voltage | 1,20 – 2,00 V |
| Max. Ramtakt im BIOS | DDR3 2133 |
| Einstellbare Ramtimings | CAS Latency, tRCD, tRP, tRAS. tRC, tRRD, tWTR, tWR, tWTP, tWL, tRFC, tRTP, tFAW, CRT, tRW stability Level, tREFI, tRE |
Overclocking und Undervolting
Seit den Sandy-Bridge CPUs hat sich hinsichtlich des Overclockings vieles geändert. Konnte man bisher CPUs immer gut über den Referenztakt bzw. Frontsidebus übertakten, ist Overclocking bei den Sockel 1155 CPUs mittels BCLK kaum mehr möglich. Der Grund hierfür ist, dass der maximale Takt stark beschränkt ist. Je nach CPU liegt er in der Regel bei 103-105 MHz. Aus diesem Grunde testen wir den maximale BCLK nicht mehr. Anstelle dessen testen wir nur noch den maximalen CPU-Takt. Dieser wird bei zwei unterschiedlichen VCore Spannungen ermittelt. Einmal 1.225V, was der default-Spannung der CPU entspricht, und 1.325V. Gekühlt wird die CPU dabei immer mit dem Arctic Cooler Freezer 13 Pro Kühler. Als Stabilitätstest gilt dabei ein WPime 1024 Durchlauf mit 4 Threads. Dies ist für den 24/7 Betrieb natürlich nicht optimal. Aufgrund des begrenzten Zeitrahmen können wir aber nicht bei jedem Board die “primestable” Ergebnisse erarbeiten.
Mit dem veränderten Overclockingverhalten der CPUs verändert sich aber auch die Lesart der Overclockingergebnisse erheblich. Der Multiplikator lässt sich nur in 1x Schritten verändern, somit sind nur 100 MHz Schritte möglich. Da dies die kleinste zu verändernde Schrittweite ist sind Unterschiede im 100 MHz Bereich Messungenauigkeiten. Durch Temperaturschwankungen oder leicht unterschiedlich anliegenden Spannungen ist es durchaus möglich, dass die CPU den Sprung zum nächsten Multiplikator noch so gerade schafft und hier “stabil” arbeitet. Bei etwas ungünstigeren Bedingungen erreicht sie diesen Schritt aber womöglich nicht mehr.
Zum Testen der Undervoltingeigenschaften der Platine senken wir die VCore Spannung auf 1.0V und testen mit welchem maximalem Takt wir die CPU bei dieser Spannung betreiben können.
Während die Overlclockingergebnisse, mit Blick auf den Formfaktor, in Ordnung sind, enttäuschen die Undervoltingergebnisse mit 1.00V. Während wir auf anderen Platinen etwa 3.1 oder 3.2 GHz fahren konnten, sind es auf der Gigabyte-Platine “nur” 2.9 GHz. Die Platine verbrauchte so 70/102 Watt, während es im normalen Betrieb 69/133 Watt sind.
Das kurz vor der Fertigstellung veröffentlichte BIOS F8 verbessert die OC-Ergebnisse im Übrigen nicht.
Hinweis zu den Übertaktungsergebnissen: Da sich jede Komponente unterschiedlich gut oder schlecht übertakten lässt, dienen die oben angegebenen Werte nur als Richtwerte. Keinesfalls können wir euch garantieren, dass die Taktraten mit jedem Board erreicht werden.
Review Übersicht
Qualität
Overclocking
Preis
Alltagseindruck
Gesamtwertung
Zusammenfassung : Das GA-Z77MX-D3H ist eine gute Sockel 1155 Platine auf Basis des Intel Z77 Chipsatz für alle, die ein solide ausgestattetes Mainboard mit relativ geringer Leistungsaufnahme suchen. Im Alltagsbetrieb zeigt sich die Platine als problemlos. Zusätzlich bietet Gigabyte ein gut zu konfigurierendes UEFI. Etwas aufpassen sollte man, aufgrund des kleinen Formfaktors, mit üppiger Hardware wie großen CPU-Kühlern oder langen Grafikkarten. Hier kann es schnell Platzprobleme geben. Ausbaufähig ist zudem die Lüftersteuerung des Board. Auch für Overclocker ist die Platine sicherlich nicht geeignet, für kleinere OC-Versuche hat das Board hingegen ausreichend Reserven.
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Hi,
I would really like to know if Speedfan can regulate any 3-pin fans on the motherboard!
Cheers! John
Hi,
As I had to send the motherboard back, I couldn’t test it. But it depends on Speedfan if it correctly supports the board.
Hi!
Okay.
Cheers for answering the question!
John