PCT Check: Stabilität, Kompatibilität und Alltagserfahrungen
| All Solid Caps | Boot from USB/DVD | ||
| Hersteller der Kondensatoren | ? | Funktioniert eine PCIe 1x Karte in zusätzlichen PEG Ports? | |
| PCIe Switch Chip | - | SPD Timings korrekt ausgelesen? | |
| Verwendeter Spannungcontroller VCore | IOI 3564 | Stabilitätstests bestanden? | |
| Verwendeter SuperIO-Chip | iTE IT8728F | PCI/USB Kompatibilitätstest bestanden? * | |
| Verwendeter Audiocodec | VIA VT2021 | Betrieb des Speicher mit CR1T / DDR3 1600 / DDR3 1866/ CL7 möglich? | |
| Verwendeter FireWire Chip | - | Werden manuell eingestellte Ram-Timings im Bios richtig übernommen? | |
| Verwendeter Netzwerkcontroller | Atheros AR8151 | Funktion S3 Standbymodi? | |
| Verwendete USB3 Controller | Intel Z77 | Funktion S4 Standbymodi? | |
| Verwendeter PCI Controller | - | C1E Option im BIOS vorhanden/deaktivierbar? | |
| Funktion SpeedStep | C6 Option im BIOS vorhanden/deaktivierbar? | ||
| Funktioniert Wake-on-Lan? | Funktion SpeedStep | ||
| Funktion Turbo-Modus | Funktioniert Resume on USB |
* Betrieb mit verschiedenen USB/PCI Geräten
-> Funktioniert ohne Einschränkungen,
-> Funktioniert mit Einschränkungen,
-> Funktioniert nicht oder nur schlecht
Das Gigabyte GA-Z77MX-D3H hinterlässt in der Praxis einen sehr guten Eindruck. Wichtige Features wie Wake-On Lan, die Energiesparmodi und Co funktionieren einwandfrei. Ein kurzer Test mit verschiedenen USB Geräten fiel problemlos aus. Zuletzt zeigten sich hier vor allem die EtronTech USB3 Controller als etwas zickig. Mit breiter Verfügbarkeit der Z77 Boards werden Userberichte zeigen müssen, ob es Kompatibilitätsprobleme mit dem Intel USB3 Controller gibt.
Die Turbo-Modi der Platine funktionieren einwandfrei. Der Referenztakt liegt mit den Auto-Einstellungen knapp unter dem vorgegeben Wert von 100 MHz – hier bei 99.8 MHz. Diese Unterschiede sind in der Praxis nicht wirklich relevant, sollten beim Benchmarkvergleich aber beachtet werden, wenn man auf Performanceunterschiede im einstmaligem Prozentbereich schielt.
Auffällig ist, dass die aktuelle Version von CPU-Z die Spannungen des Boards nicht korrekt ausliest. Hier muss auf die Gigabyte EasyTuner6 Software zurückgegriffen werden. Diese zeigt die Spannungen unter Last und Idle an. Entsprechend dieser Anzeige zeigt sich, dass die gesetzten Spannungen des Boards (unter Last und Idle) soweit korrekt sind.
Zusätzlich bietet das 3DPower-BIOS der Platine (oder per Software) eine Möglichkeit die Loadline-Calibration zu konfigurieren. Wir haben die verschiedenen Optionen kurz getestet und die unter Last anliegenden Spannungen notiert. Details zu den Spannungsmesspunkten lagen uns leider nicht vor.
| LLC Einstellung | Spannung unter Last laut EasyTuner 6 | Im BIOS eingestellte Spannung in V | |
| Auto | 1.212V | 1.215V | |
| Normal | 1.212V | 1.215V | |
| Standard | 1.212V | 1.215V | |
| Low | 1.224V | 1.215V | |
| Medium | 1.236V | 1.215V | |
| High | 1.248V | 1.215V | |
| Turbo | 1.260V | 1.215V | |
| Extreme | 1.260V | 1.215V | |
Je nach LLC Einstellung zeigt sich, dass die eingestellte Spannung unter Last deutlich angehoben wird. Mit den Auto-Einstellungen entspricht die Spannung unter Last in etwa die Spannung die im BIOS eingestellt ist.
Die VDimm Spannung setzt Gigabyte mit den Auto-Vorgaben korrekt. Hier liegen 1.536V an. Die Jedec sieht 1.5 +/- 0.75V vor. Somit liegt der von Gigabyte standardmäßig vorgegebene Wert innerhalb der Spezifikationen.
Lüftersteuerung und Chipsatztemperaturen
Die Platine bietet insgesamt drei Lüfteranschlüsse, die allesamt über vier Pins verfügen (PWM-Anschlüsse). Alle drei Anschlüsse lassen sich regeln und im BIOS ist diese entsprechend zu konfigurieren.
Allerdings ist die Regelung von Gigabyte im BIOS nur sehr einfach gehalten und so lässt die Lüftersteuerung sich lediglich zwischen zwei Stufen (Normal/Silent) konfigurieren. Zusätzlich lässt sich die Steigung des Anstiegs der Drehzahl manuell festlegen. Das Einstellen von Temperaturschwellenwerten ist im BIOS nicht möglich. Lediglich per Software (EasyTuner6) lässt sich die Steuerung näher konfigurieren.
Wir haben die Lüftersteuerung des Mainboards kurz getestet. Dabei kam der Arctic Cooling Freezer 13 Pro zum Einsatz. Belastet wurde das System mit WPrime 1024M. Hierbei wurde die Drehzahl mittels Aida64 2.30 aufgezeichnet (1 Wert alle 5 Sekunden).
- Test der Lüftersteuerung mittels Vollast. Die Lüfterdrehzahl hängt starr an der CPU-Last.
- Dieses hängen an der CPU-Last gilt auch für nur kurzzeitige Belastungen.
Zu erkennen ist, dass die Regelung nicht kontinuierlich erfolgt, sondern klar an die CPU-Last gekoppelt ist. Eine Erhöhung der CPU-Last führt sofort zu einem Anstieg der Lüfterdrehzahl. Sinnvoller wäre es, wenn diese an einen Temperaturschwellenwert gekoppelt wäre. Wir hoffen, dass Gigabyte hier in kommenden BIOS-Updates nachbessert.
Abschließend wollen wir noch einen kurzen Blick auf die Temperaturen werfen. Für diesen Test befand sich der Arctic Cooling Freezer 13 Pro auf dem Board. Dieses war im geschlossenen Gehäuse eingebaut, wobei zwei 120 mm Lüfter an der Front sowie ein 120mm Lüfter an der Rückseite und einer an der Oberseite für Frischluft sorgen. Zur Messung der Temperatur wurde ein externer Temperatursensor genutzt. Dies ist sicherlich nicht die genauste Methode, auch weil an Hotspots die Temperatur höher liegen kann. Dennoch lässt sich durch diese Messungen abschätzen ob die Temperatur durch eine schlecht konstruierte Kühlkonstruktion zu hoch sind.
Unter Volllast (Prime95 + Furmark) konnten wir im Bereich der Spannungswandler 39°C messen, am Chipsatzkühler betrug die Temperatur 47°C. Beide Temperaturen sind außerhalb des kritischen Bereichs.
Linuxbetrieb
Unser obligatorischer Linux-Test mit der Ubuntu Live CD in der Version 11.10 funktionierte problemlos. Sound, SATA (AHCI) und der Netzwerkcontroller funktionierten tadellos. Auch der Intel USB3 Controller wird sofort erkannt und ist funktionsbereit.
Gigabyte GC-WB150 WiFi Karte
Die Gigabyte GC-WB150 WiFi Karte verfügt über den Atheros AR1111 WB-EG Controller und wird in Form einer PCIe 1x Karte ausgeliefert. Die Karte wird zusammen mit einem USB-Kabel, das an den Front-USB Anschluss am Mainboard angeschlossen wird, sowie zwei Antennen ausgeliefert. Die Karte unterstützt WiFi in dem Standard 802.11 b/g/n und bietet maximale Transferraten von 150 Mbps. Zusätzlich wird Bluetooth4 unterstützt um Daten mit Handy, Tablets und Co schnell und drahtlos auszutauschen.
- Die Verpackung
- Die Karte im Detail
- Es liegen (neben einer Treiber CD) zwei Antennen und ein USB-Anschlusskabel bei
Wir haben die Karte kurz getestet. Dabei haben wir zunächst die Performance der WLAN-Lösung ermittelt. Als Hotspot wurde ein DLINK DIR-600 eingesetzt, der ebenfalls den 802.11 n-Standard entspricht. Es wurde eine knapp 5.5 GB große Datei von einem Server auf unserem Testrechner mittels WLAN kopiert. Die gleiche Datei wurde zum Vergleich nochmal über das kabelgebunden Netzwerk auf den Testrechner sowie per WLAN an ein HP ProBook 6560b gesendet. Router und Testsystem befanden sich im gleichen Raum.
| Empfänger | Dauer (min:sec) |
| GA-Z77MX-D3H + GC-WB150 | 08:38 |
| GA-Z77MX-D3H + 100 Mbit LAN | 27:53 |
| HP ProBook 6560b (WLAN 802.11N, Broadcom 4311 Adapter) | 24:12 |
Die Atheros Lösung zeigt sich etwas langsamer als die Broadcom-Lösung im ProBook 6560b. Beide kommen bei weitem nicht an die kabelgebunden Lösungen heran. Allerdings ist zu erwähnen, dass bei WLAN die Geschwindigkeit auch stark vom jeweiligem Einsatzgebiet abhängt. Befinden sich viele Wände zwischen Sender und Empfänger kann die Geschwindigkeit deutlich beeinträchtigt werden. Auch durch andere Geräte oder viele weitere WLAN-Netzwerke (z.B. bei Nachbarn) kann es zu Geschwindigkeitseinbußen kommen. In unserem Testszenario finden sich beispielsweise knapp 10 verschiedene WLAN-Netzwerke von Nachbarn. Hier sind Geschwindigkeitsprobleme schnell vorprogrammiert.
Die WLAN Karte erhöhte die Leistungsaufnahme im Idle um knappe 3 Watt, ein Wert der in Ordnung geht. Im Testbetrieb hielt die Karte eine stabile Verbindung. Probleme mit Verbindungsabbrüchen hatten wir nicht. Interessant ist zudem eine Bluetooth-Unterstützung. Auch hier konnte in einem kurzen Test keine Probleme festgestellt werden.
3 Kommentare
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Review Übersicht
Qualität
Overclocking
Preis
Alltagseindruck
Gesamtwertung
Zusammenfassung : Das GA-Z77MX-D3H ist eine gute Sockel 1155 Platine auf Basis des Intel Z77 Chipsatz für alle, die ein solide ausgestattetes Mainboard mit relativ geringer Leistungsaufnahme suchen. Im Alltagsbetrieb zeigt sich die Platine als problemlos. Zusätzlich bietet Gigabyte ein gut zu konfigurierendes UEFI. Etwas aufpassen sollte man, aufgrund des kleinen Formfaktors, mit üppiger Hardware wie großen CPU-Kühlern oder langen Grafikkarten. Hier kann es schnell Platzprobleme geben. Ausbaufähig ist zudem die Lüftersteuerung des Board. Auch für Overclocker ist die Platine sicherlich nicht geeignet, für kleinere OC-Versuche hat das Board hingegen ausreichend Reserven.
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Hi,
I would really like to know if Speedfan can regulate any 3-pin fans on the motherboard!
Cheers! John
Hi,
As I had to send the motherboard back, I couldn’t test it. But it depends on Speedfan if it correctly supports the board.
Hi!
Okay.
Cheers for answering the question!
John