Defrag unter Linux |
Lazy
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Über den Sinn und Unsinn von Defragmentieren einer Linux-Partition lässt sich herlich diskutieren, wie man an vielen Threads im Internet erkennen kann. Da es die verschiedenen Möglichkeiten wie RaiserFS, XFS, EXT2/3/bald4 sowie JFS (etc.) gibt, gibts wohl auch verschiedene Wege, falls man wirklich meint, seine Platte (Partition..) Defragmentieren zu müssen.
http://www.lazybrain.de/linux-defrag-def...nter-linux.html
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10.09.2008 11:05 |
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ZRUF
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Defragmentieren sollte unter Linux aber schlichtweg nicht nötig sein.
__________________ Wäre es nicht adäquat den Usus heterogener Termini zu minimieren?
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10.09.2008 13:27 |
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Lazy
Cheffe
    

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seh ich genauso.. ausser man hat wirklich n problem und dann reicht ja auf eine partition kopieren, alte daten löschen, und wieder zurück
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10.09.2008 13:34 |
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Goldfield
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Auf einem Desktop-PC ist das Defragmentieren unter Linux zwar überflüssig, bei einem File-/Mail-Server, kann es aber schon anders aussehen:
http://www.heise.de/open/Das-Dateisystem.../artikel/104859
Ich habe zwar keinen Server, aber wenn ext4 soweit ist, werde ich den integrierten Defragmentierer dann wohl doch einschalten. Rein aus Gewohnheit...
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19.09.2008 15:14 |
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Lazy
Cheffe
    

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auf ext4 wart ich auch.. bis dahin ist xfs mein fav *g
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19.09.2008 15:58 |
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Goldfield
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19.09.2008 16:40 |
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Lazy
Cheffe
    

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hm, stimmt auch, also für /boot gehts nicht wirklich, bei grub schon gleich gar nicht.. bei mir machts keine probleme, egal in welcher beziehung.. es ist schnell.. jfs wäre eine alternative für mich.. reiser mag ich einfach nicht und ext3 ist irgendwie nicht soo flott.. lach naja, so hat jeder seine lieblinge..
auf ext4 freu ich mich, aber wäre auch schön, wenn sich sgi bei xfs mal mehr einfallen lassen würde
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19.09.2008 17:49 |
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Goldfield
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So so, ext 3 ist dir zu langsam? Eat this
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# ext3-Tuning in der Datei /etc/fstab:
# UUID=Beispiel / ext3 defaults,noatime,nodiratime,acl,user_xattr,commit=10,errors=remount-ro 0 1
Journaling-Mode:
data=journal
Bevor die Daten in das Dateisystem geschrieben werden, werden Metadaten und Dateiinhalte werden in das Journal geschrieben (höchste Datensicherheit, geringe Performance).
data=ordered
Dateiinhalte werden direkt in das Dateisystem geschrieben, danach die Metadaten in das Journal (default).
data=writeback
Nur die Metadaten werden in das Journal geschrieben. Das Aktualisieren der Dateiinhalte wird dem "sync"-Prozess überlassen (geringe Datensicherheit, hohe Performance).
Sonstige:
acl
acl aktivieren.
user_xattr
Extra-Attribute aktivieren.
noatime
Zeit des letzten Zugriffs (Datei-Access-Time) nicht schreiben.
nodiratime
Zeit des letzten Zugriffs (Ordner-Access-Time) nicht schreiben.
commit=10
Pufferinterval für Meta- und Dateidaten ändern (default = 5 Sek.) (geringere Datensicherheit, höhere Performance).
errors=remount-ro
Das Dateisystem, wenn Fehler gefunden wurden, ReadOnly neu einhängen.
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# ext3-Tuning mittels tune2fs:
#
# /dev/sda? muß natürlich angepasst werden
#
# Ein vorangestelltes ^ schaltet ein gesetztes Feature ab,
# z.B. Journal entfernen: tune2fs -O ^has_journal /dev/sda?
#
# Informationen:
# tune2fs -l /dev/sda?
# tune2fs -l /dev/sda? | grep "features"
# tune2fs -l /dev/sda? | grep "Default mount options"
# Wichtig: Wechsel in den Single-User-Modus (oder in diesen booten):
init 1
# Wichtig: Wenn noch nicht geschehen (Single-User-Modus) dann die root-
# Partition im Read-Only-Modus remounten und andere Partitionen aushängen:
mount -v -o ro,remount /
umount -v /home
umount -v /dev/sda?
# Wichtig: Sicherheitshalber einen e2fsck-Lauf erzwingen.
e2fsck -fp /dev/sda?
# Dateien über 2 GByte unterstützen:
tune2fs -O large_file /dev/sda?
# Anzahl an Reserve-Superlocks begrenzen:
tune2fs -O sparse_super /dev/sda?
# Informationen über die Art der Datei in Verzeichniseinträgen speichern:
tune2fs -O filetype /dev/sda?
# acl aktivieren:
# geht auch direkt in /etc/fstab
tune2fs -o acl /dev/sda?
# Extra-Attribute aktivieren:
# geht auch direkt in /etc/fstab
tune2fs -o user_xattr /dev/sda?
# Das Dateisystem, wenn Fehler gefunden wurden, ReadOnly neu einhängen.
# geht auch direkt in /etc/fstab
tune2fs -e remount-ro /dev/sda?
# Achtung! Nur für reine Speicherpartitionen (auch /home), aber nicht für Root-
# Dateisysteme. ext 3 reserviert standardmäßig 5% Speicherplatz für den User root.
# Den reservierten Speicherplatz auf 1% reduzieren:
tune2fs -m 1 /dev/sda?
# Verzeichnisindizierung aktivieren und bereits existierenden Verzeichnisse hinzufügen:
tune2fs -O dir_index /dev/sda? ; e2fsck -fD /dev/sda?
# Journaling-Mode aktivieren (Für Server data=journal wählen):
# Der Journaling-Mode an sich, kann auch direkt in /etc/fstab festgelegt werden.
# data=journal (sicher) aktivieren:
#tune2fs -O has_journal -o journal_data /dev/sda?
# data=ordered (default) aktivieren:
#tune2fs -O has_journal -o journal_data_ordered /dev/sda?
# data=writeback (schnell) aktivieren:
#tune2fs -O has_journal -o journal_data_writeback /dev/sda?
# Wichtig: zum Abchluss einen e2fsck-Lauf erzwingen:
e2fsck -fpv /dev/sda?
#----------------------------------------------------------------------
Ich habe mir dafür (in /root) drei Scripte erstellt (ext3_?.sh), die ich nacheinander ausführe:
#---------------------------------------------------
ext3_1.sh
#---------------------------------------------------
#!/bin/dash
init 1
#---------------------------------------------------
#---------------------------------------------------
ext3_2.sh
#---------------------------------------------------
#!/bin/dash
mount -v -o ro,remount /dev/sda6
umount -v /dev/sda7
e2fsck -fp /dev/sda6
e2fsck -fp /dev/sda7
#---------------------------------------------------
#---------------------------------------------------
ext3_3.sh
#---------------------------------------------------
#!/bin/dash
tune2fs -m 1 /dev/sda7
tune2fs -O has_journal -o journal_data_ordered /dev/sda6
tune2fs -O has_journal -o journal_data_ordered /dev/sda7
tune2fs -O large_file /dev/sda6
tune2fs -O large_file /dev/sda7
tune2fs -O sparse_super /dev/sda6
tune2fs -O sparse_super /dev/sda7
tune2fs -O filetype /dev/sda6
tune2fs -O filetype /dev/sda7
tune2fs -O dir_index /dev/sda6 ; e2fsck -fD /dev/sda6
tune2fs -O dir_index /dev/sda7 ; e2fsck -fD /dev/sda7
e2fsck -fpv /dev/sda6 ; e2fsck -fpv /dev/sda7
#---------------------------------------------------
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23.09.2008 21:23 |
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Lazy
Cheffe
    

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danke
eine sehr gute auflistung aller ext3 möglichkeiten, vor allem data=writeback bringt einiges *g xfs ist aber bei mir (mehr kleinere files) trotzdem noch n tick flotter
und unsicherer, z.zt. spiel ich mit jfs rum.. aber hier kenn ich ausser std. fstab änderungen (noatime, nodiratime..) nicht mal einen tag der was bringt in sachen performance, aber im vergleich hält sichs wacker.. und immerhin gehts ohne probleme für / sowie /boot.. ext4 sollte halt endlich mal kommen, davon erwart ich mir viel.. xfs ist halt wirklich nett aber bei stromausfall übel. jfs ist die sichere performance alternative solang man wohl meist kleinere files hat, anscheinend. und ext3 ist für mich das stabilste, aber eben n tick lahmer trotz tweaks als xfs und manchmal auch jfs (lt inet benchmarks.. nich selbst getestet); jfs fragmentiert nur irgendwie mehr nach na weile als alle andren.
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23.09.2008 21:31 |
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Lazy
Cheffe
    

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stimmt
ich hatte probleme mit reiser.. deshalb meine abneigung..
bei all dem tuning.. blockdev -setra gehört noch dazu *g* ist mir heute nacht eingefallen
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24.09.2008 04:41 |
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