* nur die neue Version verfügt über den PWM-Anschluss. Evt. befinden sich noch Kühler mit "altem" 3Pin Molexanschluss im Umlauf. Aus diesem Grunde sollte man sich zur Sicherheit vor dem Kauf informieren, welche Variante beim Händler vorliegt. Insgesamt ist der Freezer 64Pro ist insgesamt etwas größer und schwerer als der HyperTX, gleichzeitig kommt auf dem Freezer64 Pro der schnellere Lüfter zum Einsatz. Aber lassen wir die Daten lieber beiseite und schauen uns werfen ein paar Blicke auf die beiden Kühler. Die Verpackung beider Produkte ist sehr unterschiedliche, während CoolerMaster seinen Kühler in einer hübschen Blisterverpackung ausliefert muss sich der Freezer 64 Pro mit einem Papkarton zufriedengeben. Beim Lieferumfang nehmen sich beide Produkte allerdings nicht viel. Beide Hersteller legen den Kühlern nur eine kurze Installationsanleitung bei. Arctic Cooling packt zudem noch ein Case Badget in den Karton. Bei beiden Kühlern ist die Wärmeleitpaste übrigens bereits ab Werk auf dem Kühlerboden aufgebracht.
Wie bereits erwähnt, ähnel sich die beiden Kühler in ihrer Bauweise seht stark. In die Kupferbodenplatte sind jeweils 3 U-förmige Heatpipes eingelassen, die die Wärme an die Alufins im oberen Kühlerbereich abgeben. Seitlich, auf den Alufins, sitzt der Lüfter. Der Kühlkörper des HyperTX ist zwar etwas höher, als der des Arctic Cooling Kühlers, gleichzeitig ist der CoolerMaster Kühler ab auch ein gutes Stückchen kompakter und wiegt ca. 70 Gramm weniger. Der zweite Unterschied zwischen den beiden Kühlern ist der Lüfter, während Arctic Cooling auf einen eher unspäktakulären 92mm Lüfter setzt, hat CoolerMaster den effektiven Durchmesser des 92mm Lüfters so vergrößert, dass man ihn fast als 100mm Modell einordnen kann. Beide Lüfter sind übrigens per Gummidämpfer schwingungsentkoppelt. Der dritte Unterschied zwischen beiden Kühlern betrifft die Kühlung der umliegenden Komponeten. Während Arctic Cooling die drei unteren Lamellen des Kühlkörpers nach unten abgewinkelt hat, um so einen Teil der Abluft auf die umliegenden Komponeten zu "lenken", hat CoolerMaster seinem Kühler einen Plastiküberzug gegönnt, der als "Fan Duct" arbeitet und so ungefähr einen Drittel der Abluft auf die umliegenden Komponeten leitet.
Der CoolerMaster HyperTX AMD im DetailDer Arcitc Cooling Freezer64 Pro im DetailMontage der beiden KühlerDie Montage der beiden Kühler verläuft wirklich problemlos und bedarf nur wenig Erklärungen. Beide Kühler werden, genauso wie z.B. die AMD-Boxed-Modelle, mit einer Halteklammer am Retentionmodul befestigt. Hierdurch ist es nicht nötig, dass Motherboard aus dem Gehäuse auszubauen oder ähnliches. Beide Kühler können binnen kurzer Zeit ohne irgendwelches Werkzeug montiert werden. Da beide Kühler bereits ab Werk mit Wärmeleitpaste versehen sind, erspart man sich auch das Auftragen der Wärmeleitpaste auf der CPU, was vor allem für unerfahrene Anwender eine große Erleichterung sein sollte. Da der Hyper TX etwas kompakter gebaut ist, fällt die Montage des Kühlers ein bisschen leichter, als beim Arctic Cooling Modell.
Noch ein Hinweis zum Thema Backplate. Bei einigen Motherboards (z.B. bei den ASRock Brettern) kommt nur ein sehr einfaches Retentionmodul zum Einsatz, das nicht mit einer Backplate verschraubt ist, sondern mit Plastikpins am Motherboard befestigt ist. Gerade beim Einsatz von schweren Kühlern sollte man diese Retentionmodule gegen Modelle mit Backplate austauschen. Allerdings liefern weder Arctic Cooling noch CoolerMaster ein solches Retentionmodul direkt mit ihrem Produkt aus (bei Arctic Cooling könnte es seperat bezogen werden). Aus diesem Grunde wollten wir der Frage nachgehen, ob für beide Kühler nicht auch die einfachen Retentionmodule ohne Backplate ausreichen ...und sie tuen es. Wie haben beide Kühler auf dem Standardmodell von ASRock befestigt, ohne das es irgendwelche Probleme gab. Der Kühler sitzt bombenfest und man bekommt keinesfalls den Eindruck, als dass das Retentionmodul jeden Augenblick abfallen könnte. Nur beim Transport sollte man nach Möglichkeit ein wenig vorsichtig sein. Testsystem
Zum Messverfahren: Zuerst wurde die CPU 30 Minuten lang mit 2 Instanzen Prime 95 In-Place Large FTTs aufgeheizt. Nach diesen 30 Minuten wurde zusätzlich noch das Spiel Anno 1701 gestartet (mit einem eigens erstellten Savegame) und die Temperatur mit Speedfan festgehalten.Nach diesen 30 Minuten 2x Prime 95 + Anno1701 gab es eine 20 Minütige Abkühlungsphase, nach diesen 20 Minuten wurden nochmals 15 Minuten lang die Idle Temperaturen mit Speedfan festgehalten. Die unten angegeben Temperaturen stellen jeweils die maximal erreichten Temperaturen da. Testergebnisse
Insgesamt fällt auf, dass der HyperTX mit geringerer Drehzahl nur sehr wenig an Leistung verliert, der Arctic Cooling Kühler knickt hier schon deutlich stärker ein, dies liegt allerdings auch daran, dass der Arctic Cooling Lüfter die deutlich höhere Standarddrehzahl hat. Was die Kühlung der umliegenden Komponeten angeht, so macht der HyperTX seinen Job hier am besten. Die Leistung der beiden, ab Werk aufgetragenen Wärmeleitpasten ist übrigens sehr ordentlich, wobei die Coolermasterpaste einen Tick besser ist als die von Arctic Cooling. LautstärkeDas Thema Lautstärke ist grundsätzlich ein sehr schwieriges Thema, da hier vor allem die eigene, subjektive, Wahrnehmnung eine sehr große Rolle spielt. Einige Menschen empfinden z.B. tieftönige Töne angenehmer als hohe Töne, andere hören bestimmt Frequenzbereiche evt. garnicht mehr. Festhalten lässt sich aber, dass der Arctic Freezer 64 Pro ,bei voller Drehzahl, lauter ist als das CoolerMaster Modell. Bei 1400 Umdrehungen pro Minuten sind beide Lüfter, aus dem geschlossenem Gehäuse, aber kaum mehr zu orten. Gegen den AMD Boxed Lüfter sind aber beide Lüfter, auch bei voller Drehzahl, wahre Leisetreter. FazitZusammenfassend lässt sich sagen, dass beide Kühler ein sehr guten Eindruck hinterlassen und beweisen, dass man auch für verhältnissmässig wenig Geld (verglichen mit den Preisen der Highend CPU-Kühler) einigermaßen leise und leistungsstarke CPU Kühler bekommt, die für moderates OC durchaus ausreichend sind. Wer sein System aber deutlich übertakten möchte und vor allem die CPU-Spannung deutlich erhöhen möchte, sollte etwas mehr Geld invstieren. Bewerten wir die beiden Lüfter im Detail:
Arctic Cooling Freezer 64 ProAktueller PreisZur HerstellerseiteDer Arctic Cooling Freezer 64 Pro ist zu einem wahren Kampfpreis ab ca. 12-13€ verfügbar. Die Kühlleistung ist durchweg ordentlich, die Verarbeitung ist gut, aber ein Tick schlechter als bei CoolerMmaster Hyper TX. Allerdings kommt die Verarneitung keinesfalls an die "auf hochglanz polierten Highendkühler" heran. Hier fallen vor allem, die an einigen Stellen ersichtlichen Lötstellen udn Bearbeitungsspuren negativ auf. Bei dem sehr guten Preis des Kühlers kann man aber kaum viel mehr erwarten. Auch der Kupferbodenplatte sieht man einige Bearbeitungspuren an. Die auf dem Kühler aufgetragene Wärmeleitpaste (MX 1) macht ihren Job gut, ist aber geringfügig schlechter als die Arctic Silver 5. Außerdem könnte Arctic Cooling die Paste gerne ein wenig dünner auftragen.Die Ausmaße sowie das Gewicht des Freezer 64 Pro sind ebenfalls ordentlich, insgesamt sollten mit dem Kühler keine Kompatibilitätsprobleme auftreten. Die Montage des Kühlers ist sehr gut gelöst. Der Arctic Cooling Freezer 64 Pro ist der absolute Preisleistungshammer. Geringere Lautstärke und bessere Kühlleistung bekommt man wohl nirgendwo für das Geld. Aufgrund des erstklassigen Preisleistungsverhältnisses verleihen wir dem Arctic Cooling Freezer 64 Pro den PC-Treiber "Price Award"!
CoolerMaster Hyper TX AMDAktueller PreisZur HerstellerseiteMit einem Preis ab ca. 18-19€ ist der CoolerMaster HyperTX zwar fast 50% teurer als das Modell von Arctic Cooling, im Endeffekt lohnen sich die 6-7€ Aufpreis aber durchaus. So bekommt man beim CoolerMaster Hyper TX den leiseren Lüfter und die bessere Leistung bei geringerer Drehzahl (und somit geringerer Lautstärke). Dazu hat CoolerMaster es geschafft, sein Kühler insgesamt etwas kompakter und leichter zu gestalten. Ebenso kühlt der Coolermaster Lüfter, dank des "Fan Duct" die umliegenden Komponeten besser als das Modell von Arctic Cooling und auch die ab Werk aufgetragene Wärmeleitpaste ist eine Idee besser. Die Montage ist, wie beim Modell von Arctic Cooling, sehr gut gelungen.
Kritikpunkte gibt es am Hyper TX nur wenige, da wären ein paar kleine Veararbeitungsmängel aufzuführen (z.B. Bearbeitungsspuren an der Bodenplatte ) wobei auch hier gilt, dass man bei dem Preis kaum die Verarbeitung wie bei einem 50€ Kühler erwarten kann. Negativer als die kleinen Verarbeitungsmängel fällt allerdings der Umstand auf, dass CoolerMaster dem Lüfterkabel keine Kabelummantelung spendiert hat. Wer nicht auf jeden Euro angewiesen ist, sollte sich wirklich überlegen, ob er nicht den CoolerMaster Hyper TX dem Freezer 64 Pro vorzieht, hier gibt es zwar nicht die bessere Kühlleistung pro Euro, insgesamt bietet der CoolerMaster Kühler ab das bessere Rundumpaket für sein Geld. Aufgrund des sehr guten Preisleistungsverhälltnisses sowie des rundum gelungenem Gesamtauftritts verleihen wir dem CoolerMaster HyperTX den PC-Treiber "Price-Award" und "Hot-Stuff Award".
Im übrigen gibt es von beiden Kühler auch Modelle für Intels Sockel 775, diese unterscheiden sich lediglich durch die etwas andere Befestigungsmethode von ihren AMD Brüdern. Die Sockel 775 Modelle hören auf den Namen Arctic Cooling Freezer 7 Pro und CoolerMaster Hyper TX Intel. Vielen Dank fürs lesen Euer Pc-Treiber.Net Team
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