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Abit AN52
Mit dem nForce 520 zu neuen Rekorden?

Bereits im März haben wir euch an dieser Stelle das ASRock AliveNF5-eSATA2+ mit nVida nForce 520 Chipsatz vorgestellt. Das ASRock Board war damals das erste Board, bei dem der nVidia nForce 520 Chipsatz zum Einsatz kam und er hinterließ im Test einen sehr guten Eindruck. Der Chipsatz fiel vor allem durch seine relativ niedrige Leistungsaufnahme, guten Übertaktungsergebnissen und niedrigen Temperaturen auf. Da die ASRockboards aber grundsätzlich nur sehr marginale Spannungsoptionen liefern, kann das volle Potential des Chipsatzes in vielen Systemen nicht voll und ganz ausgenutzt werden. Weshalb es sehr interessant ist, was nForce 520 Boards anderer Hersteller zu leisten im Stande sind und vor allem, was sie für Übertaktungsoptionen mit sich bringen.Das Abit AN52, das Mitte April auf der Homepage von Abit auftauchte, war hier das erste nForce 520 Board was positiv auffiel. Es wirkte auf den ersten Blick sehr vielversprechend. Ein ordentliches Layout, kleiner Chipsatzkühler und dazu einige Übertaktungsfunktionen. Schnell hatte das Board einen kleinen Fankreis, obwohl es offiziell noch nicht verfügbar war. Gegen Ende Mai war es dann endlich soweit und einige deutsche Händler hatten es ab Lager verfügbar. Preislich ist das gute Stück ab ca. 60€ zu erwerben, liegt also in der gleichen Preisklasse wie das AliveNF5-eSATA2+.
Wir haben eins der ersten Board für euch ergattert um das gute Stück in unserem Testsystem auf Herz und Nieren zu testen. Was ist wohl aus Abit geworden, nachdem sie in großer finanzieller Not durch USI aufgekauft wurden?
Testsystem Teil 1
Verwendete Treiber
- Windows XP Sp2 mit allen aktuellen Updates
- nVidia nForce 520 Treiber 12.12
- Realtek HD Audiotreiber 1.67
- AMD CPU Treiber 1.3.2.6
- Forceware 93.71
Der Chipsatz
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-
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nVidia nForce 570 Ultra (MCP 55 Ultra)
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nVidia nForce 550 (MCP 55S)
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nVidia nForce 520 (MCP 65S)
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nVidia nForce 4 Ultra
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AMD 480X Crossfire + SB600
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AMD 690G + SB600
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VIA K8T890 +VT8237A
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integrierte Grafikeinheit
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Nein
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Nein
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Nein
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Nein
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Nein
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Ja
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Nein
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PCIe lanes
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20
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20
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20
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20
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20
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20
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20
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PCIe links
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5
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5
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4
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4
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?
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?
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5
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SATA Ports
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6x SATA
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4x SATA2
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4x SATA2 (AHCI)
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4x SATA 2
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4x SATA2 (AHCI)
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4x SATA2 (AHCI)
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2x SATA
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IDE Ports
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1
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1
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1
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2
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1
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1
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2
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PCI Slots
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5
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5
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5
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5
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6
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6
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6
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nativer Netzwerkanschluss
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Gigabit-Lan
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Gigabit-Lan
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10/100 MBit Lan
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Gigabit Lan
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-
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-
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10/100 MBit Lan
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USB Ports
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10 (USB 2.0)
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10 (USB 2.0)
|
10 (USB 2.0)
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10 (USB 2.0)
|
10 (USB 2.0)
|
10 (USB 2.0)
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8 (USB 2.0)
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Audio
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HD Audio
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HD Audio
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HD Audio
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AC 97
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HD Audio
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HD Audio
|
HD Audio
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Bereits im Test des ASRock AliveNF5-eSATA+ sind wir sehr detailliert auf den nVidia nForce 520 Chipsatz (MCP65S) eingegangen. Der Chipsatz unterscheidet sich kaum vom nForce 550, lediglich die fehlende Gigabit-Lan Unterstützung mag dem ein oder anderem negativ auffallen, allerdings gleichen viele Hersteller dies durch einen zusätzlichen PCIe oder PCI Gigabit Lan Chip wieder aus. Dafür scheint der SATA Controller des MCP65 aber endlich AHCI kompatibel zu sein, was vor allem für Linux und Windows Vista Nutzer interessant sein dürfte. Im übrigen werden mit dem nVidia nForce 560 und dem nVidia nForce 570 LT SLI bald noch zwei weitere Chipsätze der MCP 65 Familie folgen. Einige weitere Informationen zu dem Thema findet ihr hier.
Spezifikationen des Boards
- Unterstützt Socket AM2 CPUs mit 2GHz Hyper
Transport Technology
- Unterstützt AMD CPU Cool 'n' Quiet Technology
- 4 X DDR2 Slots mit einer maximalen Kapazität von 8GB
- Unterstützt Dual Channel DDR2 800 Un-buffered ECC/
Non-ECC memory
- 1 x PCI-E X16
- 2 x PCI-E X1
- 3 x PCI
- Realtek ALC883 7.1 HD-Audio Codec
- Auto Jack Sensing, Jack Re-tasking functions
- Gigabit LAN 10/100/1000
- Marvell 88E8056 Gigabit LAN Chips (angebunden per PCIe)
- 4 x SATAII 3.0 Gb/s (Raid 0/1/0+1/5)
- 1 x ATA133 IDE connector
- 1 x Floppy connector
- 3 x USB 2.0 headers, support 6 ports
- 1 x PS/2 keyboard
- 1 x PS/2 mouse
- 1 x RJ-45 LAN Port
- 4 USB 2.0/1.1 ports
- Center/subwoofer, rear R/L and side R/L jacks
- Line-in, line-out (front R/L) and mic-in jacks
Herstellerangaben laut abit.nl
Verglichen mit dem ASRock AliveNF5-eSATA2+ ist das Abit AN52 eine Ecke schlechter ausgestattet. So bietet das Abit Board kein Firewire und auch eSATA2 Ports stehen nicht zur Verfügung. Zudem verbaut Abit mit dem Realtek ALC 883 den etwas schlechteren HD-Audio Codec als ASRock (ALC888 ). Beim Netzwerkcontroller greift Abit allerdings nicht zum Realtek 8111B, sondern zu einem Marvell 88E8056, der, wie der Realtekchip, ebenfalls per PCIe angebunden ist. Ansonsten liefert Abit die gewohnte Kost des nForce 520 Chipsatzes, da wären 4 SATA2 Ports, ein IDE und ein Floppyport. Dazu gibt es einen PCIe 16X Slot, 2 PCie 1x Slots und drei PCI Slots. zusätzlich bietet Abit insgesamt 4 USB 2.0 Ports am ATX-Panel und 6 weitere Ports, die sich per Header nachrüsten lassen. Entsprechende Slotblenden werden allerdings nicht mitgeliefert. Zudem ist das Abit Board komplett "legacy free", man verzichtet also auf Com oder LPT Ports am ATX-Panel. Leider wird der hierdurch gesparte Platz nicht anderweitig genutzt (z.B mit weiteren USB Ports). Dazu hat das Abit Board insgesamt drei Anschlüsse für Gehäuselüfter sowie einen PWM (4 Pin) Anschluss für den CPU-Kühler, passend hierzu gibt es auch eine Lüfterstuerung im Bios.
Wünschenswert wäre eigentlich nur noch ein weiterer IDE
Port, wobei ein IDE Port inzwischen Standard geworden ist. eSATA2 und
Firewire wären sicherlich auch noch interessant gewesen, sind in
dieser Preisklasse allerdings eher seltener anzutreffen.
Impressionen des Abit AN52


Der Lieferumfang des Boards fällt relativ mager aus, da
wären:
- 1x Treiber CD
- 1x Handbuch
- 1x Jumper Settings Guide
- 1x ATX-Blende
- 1x IDE Kabel
- 1x Floppy Kabel
- 2x SATA Kabel
Auffällig ist vor allem die große Mangafigur auf der
Vorderseite der Verpackung. Eine Sache, die sicherlich nicht bei
jedem auf Gegenliebe stoßen wird. Andererseits handelt es sich
nur um die Verpackung und sollte deswegen die Kaufentscheidung der
Wenigsten beeinflussen. Ansonsten befinden sich auf der Verpackung
knappe Hinweise zu den Spezifikationen und Features des Boards. Das
Handbuch ist leider komplett in Englisch gehalten. Auf deutsch steht
lediglich eine sehr kurze Schnellinstallationsanleitung zur
Verfügung. Leider gibt es weder im Internet noch auf der
mitgelieferten CD eine deutsche Version des Handbuches. Das Handbuch
ist übrigens für das AN52 und das AN52-E ausgelegt. Beim
AN52-E handelt es sich um eine abgespeckte Version des Boards, die
nur 10/100 MBit Lan und 5.1 Sound hat.

Das Layout des Abit AN52 ist größtenteils sehr gut. Vor
allem die Position der SATA2 Ports, des IDE und Floppyports sowie die
Position des ATX-Steckers gefallen uns sehr gut. Auch die Position
der Erweiterungsslots (PCIe 16x, PCIe 1x und PCI) sind sehr gut.
Positiv fällt vor allem auf, dass Abit unter dem PEG-Slot etwas
Platz lässt, da dieser, in Zeiten der immer größer
werdenden Grafikkartenkühlern, oftmals eh durch den
Grafikkartenlüfter blockiert wird. Der Chipsatzkühler des
Abit Board ist, im Gegensatz zur Variante auf dem ALiveNF5-eSATA2+,
sehr flach, so dass es hier keine Probleme mit Erweiterungskarten
geben sollte. Allerdings ist die generelle Platzierung des Chipsatzes
nicht ganz unproblematisch. Wer den Kühler gegen ein anderes
Modell austauschen möchte, sollte vorher überprüfen ob
es nicht zu Problemen kommen könnte.Etwas merkwürdig ist auch die Position des "System Fan"-Anschlusses, der nur knapp vom Anschluss für den CPU-Kühler entfernt ist.Abit setzt beim Board auf Kondensatoren von Rubbycon, die allesamt für eine maximale Betriebstemperatur von 105°C ausgelegt sind.
Insgesamt ist das Layout des Abit AN52 sehr ordentlich und macht
kaum Probleme, lediglich im Detail kann man kleine Mängel
finden.
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In der unteren, linken Ecke des Boards finden wir vor allem
den Realtek ALC 883 HD-Audiocodec (1) sowie den Marvell
88E8056 Gigabit Lanchip (3). Auffällig sind zudem die
Lötstellen (2), hier befindet sich der 10/100 MBit Lan
Transceiver beim AN52-E. Scheinbar benutzt man für beide
Boards das gleiche PCB.
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In der unteren, rechten Ecke finden wir vor allem den
nForce 520 Chipsatz und entsprechende Peripherie. Da
wären u.a. die 4 SATA2 Ports (1), der Winbond W83304CG
ACPI-Controller (2) sowie der Biosbaustein und der Winbond
W83627DHG I/O-Controller (3).
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Der untere Teil des Boards in der Komplettansicht. Neben
dem PCIe 16x Slot (PEG Port) stehen zwei PCIe 1x Slots sowie
drei PCIe Slots zur Verfügung.. Dazu befinden sich am
unteren Ende des Board ein Großteil der Header. Da
wären der Front-Audio Header sowie der CD-In und einer
der Aux-Fan-Anschlüsse (1), der zweite Aux-Fan Anschluss
sowie die Systempanel Header (2) und die USB-Header (3).
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Im oberen, linken Teil befinden sich vor allem die Spannungswandler. Dazu befindet sich hier der 8 Pin 12V "EPS" Stromanschluss, der für die Spannungsversorgung der CPU wichtig ist (1). Zudem befindet sich auf Höhe des Sockels der 4 Pin PWM Anschluss für den CPU-Lüfter sowie der Anschluss für den "System Fan" Lüfter (2).
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Die Spannungswandler in der Nahaufnahme, auffällig sind hier vor allem die Markierungen und Befestigungslöcher für einen optionalen MOSFET-Kühler. Mit dem Abit AN52S wird es wohl eine Variante des AN52 mit Heatpipekühlung und einem entsprechenden Mosfetkühler geben. Damit ließe sich natürlich auf auf dem AN52 ein entsprechender Kühlkörper montieren.
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Im oberen, rechten Teil des Board befinden sich
schließlich noch der IDE und Floppyport sowie die DDR2
Steckplätze und der ATX 24 Pin Stecker.
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Eine Übersicht über den Platz rund um den Sockel.
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Der mittlere Teil des Boards mit dem PEG Port, den beiden
PCIe 1x Ports sowie dem Chipsatzkühler.
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Zwischen Chipsatzkühler und Chipsatz setzt Abit ein
Wärmeleitpad ein.
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Der nForce 520 Chipsatz in der Revision A2.
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Das ATX-Panel mit den wichtigsten Anschlüssen.
Auffällig ist vor allem, dass das ATX Panel
„legacy free“ ist. Den gesparten Platz
hätte man aber wenigsten mit weiteren USB-Port belegen
können.
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Bios und OC
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Die Menüauswahl des Bios, von hier aus gelangt man in
die verschiedenen Untermenüs
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Das SoftMenu Setup, hier befinden sich
ein Großteil der wichtigen Overclockingoptionen.
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Im Advanced Bios Features Menü finden sich verschieden
Optionen wieder, wie z.B. die Bootreihnfolge.
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Im Advanced Chipset Menü lässt sich der HT-Multi
verändern, zudem kommt man von hier aus in DRAM
Configuration Menü.
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Der obere Teil des DRAM Configuration Menü, hier lassen
sich Ramtimings und Co. einstellen. Praktisch, die aktuellen
Einstellungen werden oben angezeigt.
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Der untere Teil des
DRAM Configuration Menü.
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Im Integrated Peripherials Menü lassen sich die
Einstellungen zu den Onboardkomponenten, wie z.B. dem
Audiocodec, des Boards vornehmen. Zudem kommt man von hier
aus in das Onchip IDE/SATA Device Menü.
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Vom OnChip IDE/SATA Device Menü kommt man in die beiden Untermenüs IDE/SATA Function Setup und Raid Configuration
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Im IDE/SATA Function Menü lassen sich die
SATA/PATA Port de-/aktivieren.
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Im Raid Configuration Menü lässt sich die
Betriebsart (IDE/RAID) der SATA Ports vornehmen. Leider
lässt sich kein AHCI Modus einstellen.
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Das PowerManagment Setup Menü, wie der Name es verrät findet man hier alle wichtigen Einstellungen rund um das Thema "Power". Hier lässt sich z.B der Standbymodi festlegen und Cool and Quie de-/aktivieren.
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Das PnP/PCI Configuration Menü
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Der obere Teil des PCI Health Status Menüs, hier
lässt sich die u.a Lüftersteuerung konfigurieren.
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Im unteren Teil des PC Health Status Menüs lässt
befinden sich vor allem die Sensorangaben zu
Temperaturen/Drehzahlen und Spannungen.
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Das Award Bios des Abit AN52 ist an einigen Stellen etwas übersichtlich. So finden sich vor allem die Optionen für Cool and Quite und den HT-Multi an Stellen wieder, wo man sie nicht umbedingt vermutet. Dazu sind manche Optionen hinter zu vielen Untermenüs verschachtelt. Dafür bietet das Bios eine Menge an Spannungsoptionen. Allerdings gilt auch hier: Beim Erhöhen der Spannung sollte man Vorsicht walten lassen und die Temperaturen im Auge haben. Gerade User, die nicht viel Ahnung von der Materie haben, neigen schnell dazu dem System zu viel Spannung zuzumuten und hierdurch Komponenten womöglich dauerhaft zu schädigen. Was uns vor allem stört ist, dass sich die SATA Ports nicht im AHCI Modus betreiben lassen, obwohl der MCP65S AHCI beherrscht (siehe ASRock AliveNF5-eSATA2+)..
Die genauen Overclockingoptionen im Bios sehen
folgendermaßen aus:
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Multi
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4- max. CPU in 0,5er Schritten
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Referenztakt (HT)
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200-400 MHz
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HTT-Multi
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1-5x
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VCore
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default CPU- 2,00V in 0,025V Schritten
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Speicherteiler
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DDR2 400/533/677/800
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Chipsatzspannung
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1,2-1,6 V bis 1,4 in 0,05V Schritten, danach in 0,1V
Schritten.
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HT Spannung
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1,2V - 1,4V in 0,5V Schritten
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VDimm
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1,80-2,60V bis 2,1V in 0,05V Schritten, danach in 0,1V
Schritten
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DDR2 Reference Voltage
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-4,0% - +2,0% in 2,0% Schritten
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Speicherteiler
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DDR2 400/533/677/800
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PCI/PCIe Fix?
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Ja
PCIe-Takt von 100-150 MHz einstellbar
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Beim Overclcoking fällt das Abit AN52 glatt durch. Wir konnten lediglich einen maximalen Referenztakt von 220 MHz erreichen. Auch mit besserer Kühlung (80mm Lüfter auf den Chipsatz gerichtet), mehr Spannung und allen nur erdenklichen Bioseinstellungen (HT-Multi, Ramtakt, CPU-Multi usw.) konnten wir keine besseren Ergebnisse erzielen. Auch der Abit Support konnte uns diese recht schwachen Ergebnisse bestätigen. Bleibt abzuwarten ob kommende Biosversionen Besserung bringen. Aufgrund der sehr schwachen Ergebnisse, sind die umfangreichen Spannungsoptionen leider relativ nutzlos.
Leider bietet das Bios keine Undervoltingmöglichkeiten.
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max. stabiler Referenztakt
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max. erreichter CPU-Takt
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max. erreichter Ramtakt
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ASrock ALiveSATA2-GLAN (Via K8T890)
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280 MHz
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2697 MHz (245x11) 1,35V
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490 MHz (DDR2 980 ) 1,96V
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Foxconn K8T890M2AA-KRS2H (Via K8T890)
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232 MHz
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2551 MHz (232x11) 1,30V
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464 MHz (DDR2 928 ) 1,90V
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ASRock ALiveNF5-eSATA2+ (nVidia nForce 520)
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330 MHz
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2695 MHz (245x11) 1,35V
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490 MHz (DD2 980 ) 1,95V
494 MHz (DDR2 988 ) 2,05V
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Abit AN52 (nVidia nForce 520)
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220 MHz
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440 MHz (DDR2 880) 1,85V
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DFI Infinity NF UltraII-M2 (nForce 4 Ultra)
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307 MHz
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2600 MHz (236x11) 1,35V
2759 MHz (250x11) 1,45V
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506 MHZ (DDR2 1013) 2,1V
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ASRock ALiveXFire-eSATA2 (AMD 480X Crossfire)
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243MHz
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2669 MHz (243x11) 1,35V
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469 MHz (DDR2 939 ) 1,95V - keine Steigerung mit 2,05V
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ASRock AM2XLI-eSATA2 (ULi M1697)
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280 MHz
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2674 MHz (243x11) 1,35V
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484 MHZ (DDR2 968 ) 1,95V
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Foxconn N5M2AA-EKRS2H (nVidia Nforce 4)
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290 MHz
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2640 MHz (240x11) 1,35V /1,45V
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500 MHz (DDR2 1000) 2,1V
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Hinweis zu den Übertaktungsergebnissen. Da sich jede Komponente unterschiedlich gut oder schlecht übertakten lässt, dienen die oben angegebenen Werte nur als Richtwerte. Keinesfalls können wir euch garantieren, dass die Taktraten mit jedem Board erreicht werden.
Die Spannungen beziehen sich jeweils auf die im Bios eingestellten Werte! Manche Boards over oder undervolten hier, mehr Infos dazu findet ihr in den entsprechenden Tests der Boards. Der maximale Referenztakt wird ohne Erhöhung der Chipsatzspannung ermittelt.
Stabilität, Kompatibilität und Alltagserfahrungen
Support der Rev. G (65nm) CPUs?
Laut Angabe der CPU-Support-Liste zum
Testzeitpunkt
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SPD Timings richtig erkannt?
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Cool and Quite funktioniert?
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Hot Plug funktioniert?
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S3 (STR) Standby funktioniert?
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Stabilitätstests bestanden?
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 -> Fuktioniert ohne
Einschränkungen,  -> Funktioniert mit
Einschränkungen,  -> Funktioniert nicht
oder nur schlecht
Das einzige Problem, das wir feststellen konnten, ist die fehlende Hot Plug Unterstützung. Sowohl mit dem Release Bios, als auch mit dem Bios 1.10 funktioniert Hot Plug nicht. Die Rev. G CPUs (Brisbane/65nm) werden bereits mit dem ersten Biosrelease unterstützt, so dass es hier keine Problem geben sollte. Der Zusammenbau und die erste Inbetriebnahme des Boards gingen problemlos von statten. Das Board erkannte sämtliche Komponenten richtig und mit vollem Takt/Timings.Wir konnten keine Instabilitäten im Betrieb feststellen und auch S3 sowie Cool and Quite funktionieren problemlos. Auch der Betrieb mit 4 DDR2 800 Riegel (zusätzlich zu den GoodRams wurden zwei MDT DDR2 800 Riegel installiert) war problemlos möglich.

Das AN52 ist leider das nächste AM2 Board im Bunde, das ab
Werk leicht übertaktet ist. Auffällig, dass bisher nur die
Boards mit nVidia Chipsätzen dieses Verhalten an den Tag legen.
Sicherlich ist die Übertaktung mit ~0,5% nur marginal, da durch
den erhöhten Referenztakt aber auch der CPU und Ramtakt, sowie
der HT-Bus übertaktet werden, erschummelt Abit sich so ein paar
zusätzliche Pünktchen in verschiedenen Benchmarks. Auch bei
der Spannung nimmt Abit es leider nicht ganz so genau und so
übervoltet das Board ungefähr 0,01V, dafür ist die
Spannung aber sehr stabil. Unter Last scheint das Board die CPU mit
nochmal etwas mehr VCore zu versorgen und so übervoltet das
Board hier gute 0,02V, dafür aber auch hier wieder sehr stabil.
Beides ist in diesem geringem Rahmen aber sicherlich kein
KO-Kriterium.
Da ein Undervolten im Bios nicht möglich ist, stellt sich natürlich die Frage, wie das Board es mit Undervolting unter Windows hält. Getestet haben wie hier Crystal CPUID und konnten die Spannung auf minimal 0,8V und maximal auf 1,35V (Standard CPU-Spannung +0,05V) anheben. Auch eine Änderung des Multilikators ist möglich, allerdings konnten wir diesen maximal nur auf 5 absenken. Beim Versuchen einen Multiplikator von 4 einzustellen fror das System grundsätzlich. Ein interessantes Phänomen konnten wir feststellen, wenn wir die Vcore manuell im Bios veränderten. Sobald wir mit Crystal CPUID die Spannung veränderten, wurde die im Bios eingestellte Mehrspannung auf die eingestellte Spannungaufgeschlagen. Wenn die die Spannung unsere CPU im Bios beispielsweise. von 1,30 auf 1,35V erhöht haben und mit Crystal CPUID 1,35V einstellen erhalten wir 1,40V.
Da das Board auf eine passive Kühlung setzt, ist es auch für Silent Systeme sehr gut geeignet. Da der Chipsatzkühler allerdings etwas kleiner als bei ASRock ausfällt, sind auch die Temperaturen etwas höher, zudem sollte man dem Chipsatzkühler etwas Luftzug gönnen um angemessen kühlen zu können. Die im Bios integrierte Lüftersteuerung des Boards funktioniert, zumindestens für den CPU-Lüfter sehr gut und lässt sich vor allem relativ gut konfigurieren, allerdings funktioniert sie nur mit PWM-Lüftern. Von den übrigen drei Lüferanschlüssen lässt sich nur der "System Fan"-Anschluss steuern, hier funktioniert die Steuerung auch mit einem 3Pin Lüfter. Wer also einen drei Pin CPU-Lüfter hat, könnte ihn auch über diesen Anschluss regeln. Allerdings lässt sich der System Fan-Anschluss nicht ganz so fein steuern. Zudem zeigt sich die Steuerung des Anschlusses in unserem Test zickig. So dreht der Lüfter sporadisch immer wieder auf 100% hoch, dreht aber selbst nach Unterschreiten des Schwellenwertes (für das Hochregeln des Lüfters) nicht mehr runter. Dies sollte aber durch ein Biosupdate/Fix in der Abit EQ Sotftware zu fixen sein. Die beiden weiteren Lüfteranschlüsse "Aux-Fan" lassen sich zwar Auslesen, aber nicht steuern. Neben der Lüfterstuerung im Bios liefert Abit noch das Programm "Abit EQ" mit .

AbitEQ liefert Angaben über die Drehzahlen der Lüfter und zeigt zudem die Temperaturen und Spannungen an. Gerade die Spannungsanzeige ist sehr umfangreich, so gibt es Informationen zu VCore, VDimm, HT-Spannung, Chipsatzspannung und der 3,3V sowie 12V Leitung. Außerdem kann das Programm auch als Lüfterstueuerung für den CPU und Sys-Lüfter genutzt werden. Allerdings ist der Ressourcenverbauch mit ~14MB recht happig. Wer möchte, kann den CPU und System Lüfter auf mit Speedfan steuern, allerdings zeigt SpeedFan 4.32 lediglich die VCore Spannung korrekt an. Des weiteren liefert Abit übrigens auch ein Winflashtool mit. Allerdings fand das Programm in unserem Test, obwohl neuere Biosversionen verfügbar waren, nicht die neuste Version auf dem Abitserver.
Testsystem Teil 2
- Via Hyperion 5.10A
- JMicron 1.17.6.4
- Southbridge-Treiber des Catalyst 6.12
- ASRock AM2XLI-eSATA2 Bios 1.30 Referenztakt 200MHz
- nVidia nForce 4 Treiber Version 6.86
- nVidia nForce 520 Treiber 12.12
- nVidia nForce 4 Treiber Version 6.86
Treibereinstellungen
nVidia
- Systemleistung: Höchte Qualität
- Mipmaps erzwingen: Trilinear
- Übereinstimmende Texture Clamp: Ein
- Erweiterungsbeschränkung: Aus
- Hardwarebeschleunigung: Ein Bildschirm
- Trilineae Optimierung: Aus
- Anisotrope Mip-Filter-Optimierung: Aus
- Optimierung des anisotropen Musters: Aus
- Gamma-korrigiertes Antialiasing: Aus
- Transparenz-Antialiasing: Aus
- Dreifach Puffer: Aus
- Erweiterungsbeschränlung: Aus
- Mipmaps erzwingen: Trillinear
- Negativer LOD-Bias: Clamp
- Threaded Optimierung: Automatisch
- OpenGL Fehler gemeldet: Aus
Leistungsaufnahme
- Gemessen wurde die Leistungsaufnahme mit dem "Voltcraft
Energy Check 3000". Die Messungenauigkeit des Gerätes
liegt bei +/- 1%.
Die Leistungsaufnahme des Abit AN52 bewegt sich unter CPU-Last und
im Idle-Zustand auf dem sehr guten Niveau des ASRock
AliveNF5-eSATA2+. Unter 3DLast liegt das Board allerdings nur noch im
Mittelfeld. Wir haben den Stromverbrauch unter 3D mehrmals
nachgemessen, so dass wir einen Messfehler beim AN52
ausschließen können. Der Stromverbrauch des ALiveNF5 wird
von uns in Kürze nochmals überprüft.
Audiotests
RightMark Audio Analyzer 5.5 Test
| Test |
ASRock AM2XLI-eSATA2 |
ASRock AlifeXFire-eSATA2 |
ASRock ALiveSATA2-GLAN |
Foxconn K8T890M2AA-KRS2H |
ASRock
ALiveNF5-eSATA2+
|
DFI Infinity NF UltraII-M2 |
Abit AN52 |
| Frequency response (from 40 Hz to 15
kHz), dB: |
+0.03, -0.11 |
+0.02, -0.08 |
+0.02, -0.09 |
+0.20, -0.58 |
+0.02, -0.09 |
+0.87, -5.05 |
+0.25, -0.32 |
| Noise
level, dB (A): |
-86.5 |
-74.7 |
-83.7 |
-71.8 |
-84.5 |
-72.9 |
-73.4 |
| Dynamic
range, dB (A): |
86.2 |
74.5 |
83.2 |
71.3 |
84.4 |
73.7 |
72.8 |
| THD,
%: |
0.0047 |
0.0085 |
0.0038 |
0.046 |
0.0031 |
0.040 |
0.016 |
| IMD +
Noise, %: |
0.029 |
0.053 |
0.026 |
0.079 |
0.028 |
0.069 |
0.067 |
| Stereo
crosstalk, dB: |
-83.7 |
-72.6 |
-82.8 |
-72.1 |
-82.9 |
-72.2 |
-71.1 |
Resultate des Abit AM52 einzeln.
| Frequency response
(from 40 Hz to 15 kHz), dB: |
+0.25, -0.32 |
Good |
| Noise level, dB
(A): |
-73.4 |
Average |
| Dynamic range, dB
(A): |
72.8 |
Average |
| THD, %: |
0.016 |
Good |
| IMD + Noise,
%: |
0.067 |
Good |
| Stereo crosstalk,
dB: |
-71.1 |
Good |
| IMD at 10 kHz,
%: |
0.126 |
Average |
General performance: Good
Der Onboardsound des Abit AN52 liegt im Mittelfeld. Der Realtek
ALC883 liefert recht gute Ergebnisse, allerdings klingt der ALC888
nochmals ein Tick besser. Das Abit AN52 hat allerdings ein
großes Manko, bei der Nutzung des Onboardsounds zusammen mit
einer USB-Maus, kommen Störgeräusche (Pfiepen) aus den
Boxen. Diese sind allerdings nicht sonderlich laut und nur dann
wahrzunehmen, wenn ansonsten kein Sound aus den Boxen kommt (diese
aber angeschaltet sind). Störend sind die
Störgeräusche aber trotzdem.
Synthetische Benchmarks
Everest Ultimate Edition 07 (v4.00)
- Beschreibung: Der Benchmark Everest aus dem Hause Lavalys
stellt den inoffiziellen Nachfolger von Aida 32 da und ist
inzwischen schon mindestens genauso beliebt. Wie auch Aida
gibt Everest viele interessante Informationen über die
Hardware des PCs, dazu kommen die synthetischen Benchmarks
des Speicherdurchsatzes und der Speicherverzögerung, die
wir hier zum testen nutzen.
- Settings: default. Angegeben sind die
Durschnittsergebnisse aus 3 Messungen.



Leider mussten wir von Everest 3.50 auf Everest 4.00 umsteigen. Aus diesem Grunde können wir euch nur ein Vergleich zum DFI Infinity NF UltraII-M2, das wir kürzlich getestet haben, liefern. Wir versuchen aber nach und nach euch Everest 4.00 Ergebnisse der anderen Sockel AM2 Boards nachzuliefern..
PCMark 05
- Beschreibung: Der PCMark05, aus dem Hause Futuremark , testet das System in vielen
unterschiedlichen Bereichen auf Herz und Nieren. Die
Standardversion macht 10 unterschiedliche Benchmarks, die z.B.
die Grafikleistung oder die Leistung bein Codieren von Videos
testen. Durch die Benchmarks werden fast alle Bereiche wie
CPU,Arbeitsspeicher, Grafikkarte und Festplatte durchgecheckt.

Dual Super Pi Mod 1.5
- Beschreibung: Super Pi ist ein kleiner, aber feiner
synthetischer Benchmark, der mathematische Berechnungen
ausführt. Wichtig sind hier vor allem die CPU (L1/L2 Cache)
und der Speicherdurchsatz.
- Settings: Es werden zwei Instanzen Super Pi
möglichst gleichzeitig gestartet. Hinterher wird der
Durchschnittswert von beiden Zeiten genommen.


WinRAR 3.62
- Beschreibung: Bei WinRAR handelt es sich um einen
Komprimierungsprogramm mit einer Menge Funktionen. Integriert
ist auch ein Benchmark Die aktuellen Versionen von WinRAR
kommen mit DualCore-Support daher und profitieren so sehr stark
von DualCore CPUs. Darüberhinaus reagiert WinRAR sehr
gute auf straffe Timings.

HD-Tach 3
- Beschreibung: HD-Tach aus dem Hause SimpliSoftware testet die Festplatte und
ihren entsprechenden Controller. HD Tach gibt Infos
über den Burst Speed, den durschnittlichen Speed
der Festplatte sowie die CPUlast während des zugreifens.
- Settings:default, 8MB Test. Platte: Hitachi 7K160 160
Gigabyte SATA2. JMicron läuft im AHCI-Modus und die
VT8237A im "Non-Raid"-Modus.
- Beschreibung: Cinebench 2003, aus dem Hause Maxon, setzt
auf das professionelle Renderingprogramm Cinema4D. Es startet
verschiedene Tests um die Renderingleistung des PCs zu ermitteln.
Synthetische 3D- Benchmarks
3DMark06
- Beschreibung:Der 3DMark 06 ist der neuste 3D Benchmark
aus dem Hause Futuremark. Es handelt sich hierbei um eine
Art "Remake" des 3DMark05. Allerdings wurden wieder die
CPU-Tests (die vor allem von Dualcore CPUs profitieren) in
die Gesamtscore aufgenommen werden. Es wird das maximal
Mögliche von DirectX9.0C sowie HDR genutzt.
- Settings: einmaliger Durchlauf auf default Settings
bei angegeben Auflösung und AA/AF Werten


3DMark 5
- Beschreibung: Der 3DMark 05 ist ein weiterer 3D
Benchmark aus dem Hause Futuremark. Er setzt auf reinrassige
DirectX 9 Benchmarks und unterstützt P.S. 2.X und 3.0. Der
3DMark 05 ist durch seine sehr grafikaufwendigen Szenen vor allem
grafikkartenlimitiert. Leider ist der 3DMark 05 aufgrund seiner
sehr hohen Beliebtheit auch ein beliebtes "Ziel" für
Treiberoptimierungen.
- Settings: einmaliger Durchlauf auf default Settings
bei angegeben Auflösung und AA/AF Werten.

3DMark 03
- Beschreibung: Der 3DMark 03 ist nicht mehr so aktuell
wie sein Nachfolger, der 3D Mark 05, aber immernoch
recht schick anzusehen und (als Direct X 8 Benchmark) stark
grafiklastig, allerdings spielt der Rest des Systems eine etwas
größere Rolle als beim 3DMark 05. Leider ist auch der
3D Mark 03 den Treiberoptimierungen sehr stark zu Opfer gefallen.
- Settings: einmaliger Durchlauf auf default Settings bei
angegeben Auflösung und AA/AF Werten.


Aquamark 3
- Beschreibung: Aquamark3 setzt auf die Krass Engine von
Massive Development , die auch bei Aquanox 2: Revelation
zum Einsatz kommt. Der Vorteil des Benchmarks liegt darin,
dass er als einer der wenigen sythetischen 3D-Benchmarks auf eine
Grafikengine setzt, die auch bei Games zum Einsatz kommt.
Ähnlich wie beim 3DMark 01 spielt auch beim Aquamark
der Rest des Systems eine sehr große Rolle.
- Settings: einmaliger Durchlauf auf default Settings bei
angegeben Auflösung und AA/AF Werten.

Game- Benchmarks
Anno 1701
- Beschreibung: Anno 1701 (Publisher: Sunflowers, Entwickler:Related
Designs) ,aus deutschem Lande, setzt die Erfolgsgeschichte
von Anno 1503 und Anno 1602 fort. Dabei setzt man erstmals auf
eine vollständige 3D Engine die nur so vor
Detailreichtum strotzt. Doch neben der GPU kommt bei Anno 1701
auch die CPU mächtig ins schwitzen und so profitiert das
Spiel sehr stark von DualCore CPUs.
- Settings: Gebencht wurde mit einem eigenem Savegame
unter Zuhilfenahme von "Fraps". Gebencht wurde dreimal und
hinterher der Durchschnittswert aus allen drei Ergebnissen
genommen.
| Texturqualität |
Hoch |
Normalmapping |
Ja |
| Effektqualität |
Hoch |
Posteffekte |
Ja |
| Terrainqualität |
Hoch |
Wasserbrechung |
Ja |
| Schatten |
Hoch |
Figuren-Anzeige |
Ja |
| Wassereffekte |
Hoch |
Bloom |
Ja |
| Objektqualität |
Hoch |
Wolken
Anzeige |
Ja |
| Schattenfilterung |
Ja |
Einheiten Anzeige |
Ja |
| Wasserspiegelung |
Ja |
|
|


Far Cry
- Beschreibung: Während Doom 3 vor allem auf
beklemmende Enge und entsprechendes "Gruselflair" setzt, so
trifft man bei Far Cry genau das Gegenteil an. Der Action Shooter
aus dem Hause Crytek setzt vor allem auf große ,sehr gut
aussehende, Außenlevels im "Karibikstil". Es gibt kaum
Features von Grafikkarten, die vom Spiel nicht unterstützt
werden, weshalb es auch noch einige Zeit nach seinem Release zur
Oberklasse der "Grafikwunder" gehört. Während bei den
Grafikkarten der ATi Xxxx Serie noch die P.S. 2.b Shader
verwendet werden verweden die neuen X1xxx und nVida 6xxx und 7xxx
Karten bereits des P.S. 3.0 Shader. Allerdings ist Far Cry trotz
seiner Grafikqualität sehr CPU-lastig.
- Settings: Zum Benchen wurde das HardwareOC Benchmark Tool verwendet. Es wurden jeweils drei Durchläufe der Timdemo gemacht und der Mittelwert dieser drei Durchläufe genommen. Verwendet wurde die PCGH Timedemo. Settings im HOC Bench Tool:
| Detail
Level |
Ultra
Details |
Enable Geometric
Instancing |
No |
| Choose
Pixel Shader Model |
default |
Enable normal-maps
Compression |
No |
| Renderer |
Direct3D |
Enable
HDR Rendering |
No |

Half Life 2 Lost Coast
- Beschreibung: Half Life 2 war zu seinem Releasezeitpunkt
der Top Shooter schlechthin. Sehr gute Grafik, sehr gutes
Gameplay und nette Physik Effekte. Auch jetzt zählt die Half
Life 2 Engine noch zu den relativ großen der Grafikengines.
Um zu zeigen, was noch in der Engine steckt wurde von Valve das
Zusatzlevel "Lost Coast" veröffentlicht, welches aufgrund
seiner kurzen Spielzeit aber grandiosen Grafikeffekten eher eine
Techdemo als ein ernsthaftes Zusatzlevel gleicht.. Die Grafik
kann dafür aber mehr als überzeugen, vor allem die HDR
Effekte (ab P.S. 2.0) sind nett anzusehen. Doch so schön die
Grafik auch aussieht, so hoch sind auch die Systemanforderungen
für "Lost Coast" wodurch es wunderbar zum Benchmarken
geeignet ist.
- Settings: Zum Benchen wurde eine eigens erstellte
Timedemos benutzt.
| Sound
Qualität |
Hoch |
Shader
Details |
Hoch |
| Lautsprecher |
2 |
Wasserdetails |
Alles
spiegeln |
| Modelldetails |
Hoch |
Schattendetails |
Hoch |
| Texturdetails |
Hoch |
HDR |
Alle |

F.E.A.R.
- Beschreibung: F.E.A.R. ist wohl die neue "Nummer 1"
unter den Horrorshootern. Die Atmosphäre kann nicht zuletzt
wegen der hervorragenden Grafik und der guten Physik Engine
überzeugen und schockieren sondern hält auch immer
wieder zum Staunen an. So sind vor allem die Shader, Schatten und
Partikeleffekte sehr gut gelungen. Dies alles hat natürlich
seinen Preis: Die Systemanforderungen. So bringt F.E.A.R. selbst
Highend-Karten problemlos ins Schwitzen.
- Settings: Zum Benchen wurde der in der
Multiplayerdemo integrierte Benchmark genutzt.
| EAX 2.0 |
Off |
Light
Detail |
Maximum |
| Computer |
High |
Enable
Shadows |
On |
| Effects
Detail |
Maximum |
Shadow
Detail |
On |
| Model Decals |
Maximum |
Texture
Resolution |
Maximum |
| Water
Resolution |
Maximum |
Videos |
Maximum |
| Refelections
an Displays |
Maximum |
Pixel Doubling |
Off |
| Volumetric
Light |
On |
DX8 Shaders |
Off |
| Volumetric Light
Density |
Maximum |
Shaders |
Maximum |

X³ - Reunion
- Beschreibung:X³- Reunion kommt aus dem deutschem
Hause Egosoft. Es handelt sich um eine
Weltraumsimulation mit beeindruckenden DirectX9-Effekten sowie
eine sehr gutem Physikmodell. Neben der Grafikkarte spielt hier
vor allem die CPU-Leistung eine sehr große Rolle.


Fazit
Zugegeben, die Erwartungen an das Abit AN52 waren groß. Der
nVidia nForce 520 Chipsatz ist ein sehr interessanter Chipsatz im
Mainstreamsegment, der vor allem durch gute Übertaktungswerte
und geringe Temperaturen glänzt. Diese guten
Übertaktungswerte gepaart mit der guten Verarbeitung und dem
sehr umfangreichen Bios, die man Abit normalerweise nach sagt,
hätte das Board ein echter Mainstreamknaller werden können.
Doch diesen Erwartungen kann das Abit AN52, zumindestens mit der
aktuellen Biosversion 1.10, bei weitem nicht gerecht werden. Doch
beginnen wir ganz vorne.
Die Verarbeitung sowie das Layout des Boards sind sehr ordentlich, wobei das Layout einige kleinere Schwächen im Detail aufweist. Die Performance ist im großen und ganzen sehr gut, wobei es beim 3DMark03 Soundtest und X3 etwas abfällt, auch andere Treiber brachten hier keine Besserung. Ähnlich sieht es beim Stromverbrauch aus, im Idle Zustand und mit CPU-Vollast ist der Stromverbrauch sehr gut, unter 3D nur noch Mittelmaß, wobei wir hier die Messergebnisse des AliveNF5 nochmals überprüfen werden. Dank der guten Lüfterstuerung, die für den „SystemFan“- Anschluss allerdings manchmal etwas zickig ist, und der passiven Chipsatzkühlung eignet sich das Board auch für Silent Systeme sehr gut. Allerdings wird es den ein oder anderen durchaus stören, dass das Board komplett "legacy free" ist.
Hier hört die Positivliste dann aber leider auch schon auf. Der Onboardsound ist zwar eigentlich ganz gut, aufgrund der Störgeräusche kann man aber kaum ein "gut" vergeben. Dazu gibt es einen eher schwachen Lieferumfang, keine Unterstützung für HotPlug sowie eine fehlende AHCI-Option im Bios. Womit wir schon beim Thema wären. Das Bios bietet eine ganze Menge an Spannung und Tuningoptionen, aufgrund der sehr schlechten Übertaktungsergebnisse sind diese allerdings überflüssig und hätten, zugunsten des Preises, auch einfach weggelassen werden können. Wünschenswert wären dafür Undervoltingoptionen gewesen.
Sicherlich, ein Großteil der Probleme können
womöglich durch Biosupdates behoben werden, allerdings hat das
Bios 1.10 gegenüber dem Bios 1.00 keine nennenswerten
Verbesserung in den obigen Punkten gebracht, weshalb abzuwarten
bleibt, ob hier überhaupt noch was gefixt wird. Zu wünschen
wäre es, denn so wirkt das Board momentan sehr unausgereift und
reicht nach einem üblichen Fall von "der User wird als
Betatester genutzt“.
Dabei sollte allerdings nicht vergessen werden, dass wir hier über ein Board sprechen, was ab ~60€ zu haben ist. Aber selbst in diesem Preisbereich gibt es Boards die alles in allem eine rundere Figur hinterlassen. Da wäre beispielsweise das ASRock AliveSATA2-GLAN, für alle die ein günstiges Board mit den nötigsten Features brauchen, einige mATX Boards für Office-/Multimedia-/Serversysteme, ein DFI Inifity NF UltraII-M2 für alle die bis an den Anschlag Übertakten wollen oder ein ASRock AliveNF5-eSATA2+ für alle, die einen Allrounder suchen.
Zudem gibt es von Biostar seit kurzem das TF520-A2, welches ebenfalls auf den nForce 520 setzt, eine Menge Übertaktungsfeatures bietet und preislich auch um 60€ angesiedelt ist. Zum Biostar fehlen bisher allerdings Usererfahrungen/Reviews, wobei wir euch eventuell eins liefern werden.
Kurz gesagt, momentan ist das Board nur sehr sehr eingeschränkt zu empfehlen. Sicherlich wird es einige User geben, die mit den Problemen leben können, allerdings schafft das Board in keiner Disziplin wirklich zu überzeugen. So ist das Board eher Durchschnitt und wird wohl nur wenige Freunde finden. Abzuwarten bleibt, ob sich das Board mit kommenden Biosversionen womöglich doch noch macht, aber viel Hoffnung haben wir momentan nicht. Schade Abit... bitte einmal zum Nachsitzen und nachbessern!
|
Positiv
|
Negativ
|
|
Viele Overclocking und
Tweakingoptionen
|
Übertaktet und Übervoltet
minimal
|
|
Lüftersteuerung, die abeim System Fan Anschluss allerdings manchmal rumzickt
|
Englisches Handbuch
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|
Layout
|
Störgeräusche beim onboard Sound
|
|
Stromverbrauch
|
Kein AHCI Modus im Bios einstellbar
|
|
passiv gekühlt
|
Kein HotPlug
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|
-
|
Magere Übertaktungsergebnisse
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-
|
Kein Undervolting im Bios möglich
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Vielen Dank fürs lesen
Euer PC-Treiber.net Team
Tester und Autor: ASRock_User
Layout: ASRock_USer
Benchmarktabellen: ASRock_USer
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