Das waren erstmal genug Zahlen und Daten, so dass wir erstmal einen Blick auf das Netzteil selber werfen wollen: Fangen wir zuerst mit dem Lieferumfang an. Der Lierferumfang des Netzteils kann sich aufjedenfall sehen lassen, da wären:
Impressionen des Real-Power 550W SLIDann schauen wir uns das Netzteil mal genauer an. Das Netzteil wirkt durch seine schwarze Farbgebung sehr edel. Die Lackschicht wirkt subjektiv empfunden sehr "dick" und robust. Sehr schön sieht man den großen transparenten 120mm Lüfter, dank dem das Netzteil relativ leise ist und blau leuchtet. Um nicht unnötige Luftverwirbelungen zu erzeugen und den Luftwiederstand möglichst gering zu halten, setzt Coolermaster bei der Rückseite auf eine wabenartige Struktur. Schade ist, dass das Netzteil nur über einen Kabelstrang verfügt und nicht wie manch andere Netzteile modular aufgebaut ist. Das sog. "HCI" (Human Computer Interface) gibt Informationen über den aktuellen Verbrauch des Netzteiles. Sicherlich braucht nicht jeder dieses HCI-Display, aber irgendwo ist es praktisch, da man auf einen Blick weis, wieviel Reserven das Netzteil noch hat. Nett ist außerdem auch hier die blaue Beleuchtung. Platz findet das "HCI-Display" in einem 3,5" Slot, zusätzlich gibt es noch eine Frontblende in silber, die eingesetz werden kann, falls das schwarz nicht gefällt oder zum Gehäuse nicht passt. Schade ist nur, dass das Display, da es komplett aus Plastik gefertig wurde, etwas "klapprig" wirkt, was im eingebauten Zustand allerdings nicht mehr auffällt. Trotzdem wärer ein etwas stabileres Material wünschenswert. Schade ist außerdem, dass es aufgrund des kleinen Displays nur sehr schwer möglich ist dieses genau abzulesen. Hier wäre eine digitale Anzeige wünschenswerter gewesen. Wie man sieht, hat Coolermaster an verschienden Anschlussarten definitiv nicht gespart. Gut gefallen haben mir die 12V Stecker für Peripheriegeräte (drittes Bild links) die über "Griffe" verfügen, wourch die De-/Monatge leichter fällt. Beim unteren Kabel auf Bild vier handelt es sich um das Anschlusskabel für das HCI-Display. Auffällig ist allerdings, dass beide PCI-Express Stromkabel (Bild zwei Mitte) unterschiedlich aussehen und anscheinend auch unterschiedlich belegt sind (siehe Kabelfarbe). Obwohl sie laut Handbuch beide identisch sein sollen, konnte das zweite Kabel, aufgrund eines unterschiedlichen Pins (sihe Bild unten) nicht an die XFX 7800GT EG angeschlossen werden. Diesbezüglich warten wir noch auf Antwort von Coolermaster, sobald wir diese haben wird der Artikel entsprechend geupdatet. An Anschlussarten wären da: (von links nach rechts; oben nach unten)
Bevor wir uns Belastungstest anschauen, nochmal schnell die wichtigsten Fakten des Netzteils zusammengefasst:
Testsystem
Belastungstest
Um nun zu testen, ob das Netzteil auch wirklich hält, was es verspricht, wurde es einem kleinem Belastungstest unterzogen. Um eine möglichste hohe Auslastung, vor allem auf der 12V Leitung, zu erzeugen, wurde der 3D Mark 2001 30 Minuten im Loop laufengelassen während eine DVD auf die Festplatte kopiert wurde. Dazu liefen sämtliche Lüfter auf 12V und auch die Kaltlichkathoden waren an.
Die Spannungswerte wurden mit Speedfan aufgezeichnet. In der Tabelle ist der jeweils geringste Wert zu finden.
Man sieht sehr schön, dass das Coolermaster Netzteil, wie erwartet, vor allem auf der 12V Leitung seine stärken hat, während die Spannungswerte des Levicom Netzteils nicht mehr die allerbesten sind, liegt das Coolermaster Netzteil immernoch bei 12,1V und hat somit auch noch einiges an Luft. Auch auf der 3,3V und 5,0V Leitungen, wo das Coolermaster Netzteil eigentlich deutlich schwächer ist, schlägt es sich sehr gut. Dieser sehr gute Eindruck aus dem Belastungstest lässt sich auch im Alltagsbetrieb wiederfinden, während es mit dem Levicom Netzteil vor allem beim Übertakten des Systems sehr starke Stabilitätsprobleme gab, lief das Testsystem mit dem Coolermaster Netzteil grundsätzlich stabil. Der Lüfter des Netzteils fiel ebenfalls nie negativ auf, zwar ist er warnehmbar, wirkte aber subjektiv empfunden nie störend. FazitDas Netzteil konnte im Test wirklich überzeugen. Die Verarbeitung ist, bis auf das HCI-Display, auf einem sehr hochwertigem Niveau .Im Alltags- als auch im Belastungstest hat das Netzteil keine Schwächen gezeigt. Ein Grund hierfür sind sicherlich die drei 12V Leitungen. Ebenso wie die "inneren Werte" konnte auch das äusere Überzeugen. So fällt das Netzteil (dank des lastgeregeltem 120mm Lüfters) durch seine Lautstärke nicht negativ auf und ist zudem (ebenso wie das HCI-Display) blau beleuchtet. Das HCI-Display ist sicherlich ein nettes Feature, das zwar nicht jeder braucht ,aber interessant Infos über den Lastzustand des Netzteiles gibt kann und zudem doch irgendwie cool ausschaut Wirklich schade fande ich an dem Netzteil,dass es nur über einen einzigen Kabelstrang verfügt, und nicht, wie manch andere Netzteil modular aufgebaut ist und man so immer sämtliche Kabel (von denen das Netzteil eine ganze Menge hat) im Gehäuse verstauen muss. Was es mit dem zweitem PCIe-Anschluss aufsich hat, werden wir euch in einem Update mitteilen. Zusammengefasst kann man also sagen, wer ein "SLI/Crossfire-ready" Netzteil haben will, das viele Anschlussmöglichkeiten hat, hochwertig verarbeitet ist, gut aussieht und genug Power für Highend Systeme hat kann bei dem Netzteil bedenkenlos zugreifen. Aus diesem Grund verleihem wir dem Coolermaster Real Power 550W SLI den PC-Treiber Hot-Stuff Award!
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