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Gigabyte GA-M56S-S3
nForce 560 in Perfektion?

Nachdem nVidias nForce 550 (MC55) durch die MCP65er Chipsatzfamile (nForce 520, 560 und 570 LT SLi) quasi abgelöst wurde, haben wir euch bereits einige Mainboards mit dem nForce 520 und 560 vorgestellt.
Zuletzt stieg mit dem Biostar TF560 A2+ das erste nForce 560 Mainboard in den Ring. Das Board lieferte zwar sehr gute Overclockingergebnisse und einige interessante Features, konnte uns aber nicht 100% überzeugen.
Mit dem Gigabyte GA-M56S-S3 hat nun das nächste nForce 560 Mainboard den Weg in unser Testsystem gefunden. In einigen Foren erfreut sich das Board bereits großer Beliebtheit...Hype oder Fakt? nForce 560 in Perfektion? Fragen über Fragen, die wir im Folgenden (zumindest teilweise) klären wollen.
In Sachen Ausstattung steht das Giabyte GA-M56S-S3 schon mal ganz ordentlich da. So liefert das Board 4x SATA2, 1x IDE, Gigabit-Lan (nativ!), FireWire, 7.1 HD-Audio. Doch lest selbst
.
Testsystem Teil 1
* Für die Benchmarks wurde die Biosversion F2 benutzt. Die Version F3 brachte hier keine Veränderungen. Die Alltagserfahrungen, Übertaktungsergebnisse und Biosscreenshots sind mit der Version F3 entstanden bzw. wurden mit dieser noch mal verifiziert.
** Da unsere GoodRam Speicherriegel unmittelbar vor diesem Reviews defekt gegangen sind, mussten wir für das GA-M56S-S3 leider auf unsere MDT Riegel zurückgreifen. Die anderen Benchmarks sind mit dem GoodRamspeicher entstanden. In Sachen Performance unterscheiden sich beide Module allerdings nicht, zudem wurden für die MDT Riegel die Timings des GoodRam-Speichers eingestellt.
Verwendete Treiber
- Windows XP Sp2 mit allen aktuellen Updates
- nVidia nForce 560 Treiber 12.15
- Realtek HD Audiotreiber 1.67
- AMD CPU Treiber 1.3.2.6
- Forceware 93.71
Der Chipsatz
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nVidia nForce 570 Ultra (MCP 55 Ultra)
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nVidia nForce 560 (MCP65 GT)
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nVidia nForce 550 (MCP 55S)
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nVidia nForce 520 (MCP 65S)
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AMD 480X Crossfire + SB600
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AMD 690G + SB600
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VIA K8T890 +VT8237A
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integrierte Grafikeinheit
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Nein
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Nein
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Nein
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Nein
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Nein
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Ja
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Nein
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PCIe lanes
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20
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19
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20
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20
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20
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20
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20
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PCIe links
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5
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5
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5
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4
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?
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?
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5
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SATA Ports
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6x SATA
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4x SATA2 (AHCI)
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4x SATA2
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4x SATA2 (AHCI)
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4x SATA2 (AHCI)
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4x SATA2 (AHCI)
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2x SATA
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IDE Ports
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1
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1
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1
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1
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1
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1
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2
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PCI Slots
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5
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5
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5
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5
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6
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6
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6
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nativer Netzwerkanschluss
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Gigabit-Lan
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Gigabit-Lan
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Gigabit-Lan
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10/100 MBit Lan
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-
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-
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10/100 MBit Lan
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USB Ports
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10 (USB 2.0)
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10 (USB 2.0)
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10 (USB 2.0)
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10 (USB 2.0)
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10 (USB 2.0)
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10 (USB 2.0)
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8 (USB 2.0)
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Audio
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HD Audio
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HD Audio
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HD Audio
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HD Audio
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HD Audio
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HD Audio
|
HD Audio
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Wie ihr der Tabelle entnehmen könnt, unterscheidet sich der nForce 560 (MCP65GT) kaum vom nForce 520 (MCP65S). Die einzigen beiden wirklich relevanten Unterschiede sind, dass der nForce 560 offiziell Raid 5 unterstützt und native Gigabitlan-Unterstützung bietet. Allerdings rüsten viele Hersteller ihre nForce 520 Boards ebenfalls mit einem zusätzlichen Gigabitlancontroller aus, so das dieser Unterschied in der Praxis nicht sonderlich bedeutend ist. Auch auf, in Chipsätzen integriertes, Raid 5 kann man eigentlich getrost verzichten, da die Performance oftmals eher mangelhaft ist.
Im Vergleich zum nForce 520 und nForce 560 ist die Technik des nForce 550 und nForce 570 SLi veraltet, so unterstützt die Chipsätze beispielsweise kein AHCI. Letzterer bietet dafür aber das bessere Featureset.
Jeder, der mehr über die aktuellen AM2 und AM2 Chipsätze erfahren möchte, sollte mal einen Blick in unsere umfangreiche AM2 und AM2+ Chipsatzübersicht werfen.
Spezifikationen des Boards
- Unterstützt Sockel AM2/AM2+ CPUs
- HT 2.0 Support (Bei Phenom CPUs wird der HT auf 1000 MHz heruntergetaktet)
- Unterstützt AMD CPU Cool 'n' Quiet Technology
- 4 X DDR2 Slots mit einer maximalen Kapazität von 16GB
- Unterstützt Dual Channel DDR2 800/667/533/400 MHz
- 4 x PCI Slots
- 2 x PCI-E x1 Slot
- 1 x PCI-E x16 Slot
- Realtek ALC888 7.1 HD-Audio Codec
- Gigabit LAN 10/100/1000
- Im Chipsatz integriert / Realtek RTL8211BL Transceiver
- 4 x SATAII 3.0 Gb/s ( Raid 0,1,0+1,5)
- 1 x ATA133 IDE connector
- 1 x Floppy connector
- 3 x USB 2.0 headers, support 6 ports
- 2x FireWireheader
- SPDIF Header
Herstellerangaben laut gigabyte.com.tw
In Sachen Ausstattung bietet Gigabyte mit 4 SATA2 Ports, einem IDE Port, Gigabit-Lan, Firewire und 7.1 HD-Audio gewohnte Mainstreamkost. Glücklicherweise wandelt man bei Gigabyte nicht auf den Fährten von Biostar, die ihr nForce 560 Board mit einem PCI Gigabitlancontroller bestückt haben und so nutzt Gigabyte die chipsatzeigene (native) Gigabitlanfähigkeit. Für den ein oder anderen überraschend ist möglicherweise noch die "relativ hohe" Anzahl an PCI-Slots. Hier hat das Gigabyte Board ganze 4 Stück zu bieten.
In dem Preissegment des Gigabyte Boards gibt es wohl nur wenig, was wirklich fehlt. Wünschenswert wäre noch (zumindest) ein eSATA2 Port, der gerade für Backupzwecke sehr nützlich sein kann. Auch weitere Anschlüsse für Gehäuselüfter (das Board verfügt nur über einen Anschluss) wären wünschenswert. Sicherlich wäre auch noch ein weiterer IDE-Kanal wünschenswert, der Trend geht allerdings ganz deutlich in eine andere Richtung.
Impressionen des Gigabyte GA-M56S-S3

Der Lieferumfang des Boards fällt relativ mager aus, da
wären:
- 1x Treiber CD
- 1x Handbuch
- 1x Quick Instalation Guide
- 1x ATX-Blende
- 1x IDE Kabel
- 1x Floppy Kabel
- 2x SATA Kabel
Das Handbuch des Gigabyte GA-M56S-S3 ist komplett in Englisch gehalten, dafür bietet man aber immerhin einen knappen deutschen Quick Installation Guide, der in (fast) einwandfreiem Deutsch verfasst ist. Der Karton des Mainboards wirkt relativ hochwertig. Auf der Vorderseite befinden sich die wichtigsten Spezifikationen. während auf der Rückseite vor allem die "Special Features" beworben werden.

Das Layout des Gigabyte GA-M56S-S3 macht auf den ersten Blick einen sehr guten Eindruck. Punkten können vor allem die Positionen der SATA-Ports, des IDE-Ports, des ATX-Stromsteckers und letztlich der flache Kühlkörper. Negativ ist vor allem der Recht knappe Abstand zwischen Retentionmodul und Speicherslots, der es in unserem Testsystem verhinderte den ersten Speicherlot zu bestücken, während der CPU-Kühler montiert ist. Zudem würde wir uns einen größeren Abstand zwischen dem PEG und den beiden PCIe 1x Slots wünschen. In Zeiten von Grafikkarten mit großen Kühlkörpern lässt sich so oftmals nur einer, in extrem fällen sogar keiner der beiden Slots wirklich effektiv nutzen. Weitere Negativpunkte sind die recht tiefe Position des 4 Pin 12V Stromsteckers sowie die Position des Floppyports, auch wenn Floppylaufwerke inzwischen fast ausgestorben sind, gerade zum Flashen des Bios sind diese manchmal noch durchaus nützlich.
Insgesamt ist das Layout des Boards gut, mit einigen Schwächen im Detail.
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Im unterem linken Teil des Boards befinden sich vor allem der ITE ITE8716F-S (1) sowie der Realtek ALC 888 7.1 HD-Audio Controller (2).
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Weiter oben befinden sich vor allem der Realtek RTL8211BL Gigabitlantransciever (1) sowie der Bioschip, der leider nicht gesockelt ist.
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Neben den Spannungswandlern (1) befindet sich der ISL6312, der Spannungscontroller für die CPU.
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In der oberen rechten Ecke des Mainboards befinden sich vor allem die Speicherslots und der ATX-Stromstecker (24 Pin)
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Eine Übersicht über den Platz rund um den Sockel. Problematisch könnte vor allem der geringe Abstand zu den Speicherlots und die hohen Kondensatoren (auf dem Bild) rechts vom Sockel sein.
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Der obere Teil des Boards nochmals in der Komplettansicht.
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Der untere rechte Teil des Boards ist vor allem durch die internen Anschlüsse der Peripheriegeräte und dem Chipsatz selber geprägt. Hier fallen vor allem der Firewirecontroller von Texas Instruments (1), die Firewireheader [2 Stück] (2), die Systempanelheader (3) die USB-Header [3 Stück] (4) sowie dem Winbond W83303AG (5) ACPI-Controller auf.
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Die verschiedenen Anschlüsse nochmals in der Detailansicht
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Der gesamte untere Teil des Mainboards nochmals in der Gesamtansicht.
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Der nVidia nForce 560 (MCP65GT) Chipsatz im A3-Stepping Um den Wärmeübergang vom Chipsatz zum Chipsatzkühler zu verbessern nutzt Gigabyte ein Wärmeleitpad unter dem Chipsatz
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Der nVidia nForce 560 (MCP65GT) Chipsatz im A3-Stepping
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Das ATX-Panel mit den wichtigsten Anschlüssen. Hier liefert Gigabyte mit einem Netzwerk- und einem Firewireanschluss, 4x USB 2.0, einem LPT und Com Port sowie sämtlichen Audio Ein- und Ausgängen fast alles, was das Herz begehrt.
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Bios und OC
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Die Menüauswahl des Bios, von hier aus gelangt man in die verschiedenen Untermenüs in der normalen Ansicht fehlt das Advanced Chipset FeaturesMenü, in dem sich u.a. der Ramtakt einstellen lässt
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Mit einem Druck auf die Tastenkombi "STRG+F1" taucht das Menü auf
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Das Standard CMOS Features Menü
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Das Advanced Bios Features Menü. Hier lässt sich bspw. Cool n Quite de-/aktivieren
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Das (standardmäßig versteckte) Advanced Chipset Features Menü. Hier lassen sich u.ä. HT-Multi und Ramtimings einstellen.
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Das DRAM Configuration Menü 1
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Das DRAM Configuration Menü 2
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Das Integrated Peripherials Menü mit Einstellungen zu den Onboardkomponeten
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Im Serial ATA Raid Config Menü lassen sich die Betriebmodi für die SATA Ports auswählen. Hier stehen folgende Möglichkeiten zur Verfügung:
IDE, Raid, AHCI
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Das Power Managment Setup Menü
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Im Onboard Device Menü (Untermenü des Integrated Peripherials Menü
gibt es Optionen zu den USBports, dem Audiocodec und Lanchip
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Das Super IO Device Menü (Untermenü des Integrated Peripherials Menü
mit Einstellungen zu den verschiedenen Super IO Features.
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Das M.I.T. Menü, in dem sich das System übertakten lässt. Die Robust Graphics Booster Option übertaktet die Grafikkarte und sollte nur mit bedacht eingesetzt werden.
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Das Award Bios des Gigabyte GA-M56S-S3 ist im Großen und Ganzen sehr solide. Leider versteckt Gigabyte den Punkt "Advanced ", in dem die Einstellungen zu den Ramparametern vorgenommen werden können und der HT-Mulit verändert werden kann. Durch die Tastenkombination "STRG+F1" wird das Menü allerdings angezeigt. Auffällig ist zudem, dass sich der Referenztakt nur in 2 MHz Schritten, und nicht wie oft in 1 MHz Schritten, erhöhen lässt. Hierdurch lässt sich ein System möglicherweise nicht ganz an sein Maximum übertakten. Die hieraus vlt. ~15 MHz weniger Takt sollten in der Praxis aber kaum auffallen.
Die genauen Overclockingoptionen im Bios sehen folgendermaßen aus:
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Multi
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5- max. CPU in 0.5er Schritten
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Referenztakt (HT)
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200-500 MHz in 2 MHz Schritten
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HTT-Multi
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1-5x
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VCore
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0.8-1.55V in 0.025V Schritten
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Speicherteiler
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DDR2 400/533/677/800
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Chipsatzspannung
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von + 0.025V bis + 0.20V mit Zwischenschritten bei 0.05, 0.10 und 0.15V.
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VDimm
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+0.05 V - +0.6 V in 0.05V Schritten bis zu +0.4V ; ab dann in + 0.1V Schritten
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Speicherteiler
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DDR2 400/533/677/800
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PCI/PCIe Fix?
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Ja
PCIe-Takt von 100-150 MHz in 1 MHz Schritten einstellbar
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Das Gigabyte GA-M56S-S3 bietet nicht nur, für dien Preis des Boards, sehr gute Übertaktsmöglichkeiten, es kann diese Übertaktungsmöglichkeiten in der Praxis auch wirklich ausnutzten und umsetzten. So kann vor allem der maximale Referenztakt sowie der maximale CPU-Takt des Boards wirklich überzeugen und das Board stellt in beiden Bereichen neue Spitzenwerte auf.
Achtung: Die OC-Ergebnisse beziehen sich auf die neue F3 Biosversion. Die Ergebnisse mit der alten F2 Version waren deutlich schlechter (~280 MHz), zudem verhielt sich das Board mit der F2 Version unter OC sehr zickig. Wir empfehlen also jedem, das neue F3 Bios zu flashen.
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max. stabiler Referenztakt
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max. erreichter CPU-Takt
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max. erreichter Ramtakt
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ASRock ALiveSATA2-GLAN (Via K8T890)
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280 MHz
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2697 MHz (245x11) 1,35V
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490 MHz (DDR2 980 ) 1,96V
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Foxconn K8T890M2AA-KRS2H (Via K8T890)
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232 MHz
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2551 MHz (232x11) 1,30V
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464 MHz (DDR2 928 ) 1,90V
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ASRock ALiveNF5-eSATA2+ (nVidia nForce 520)
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330 MHz
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2695 MHz (245x11) 1,35V
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490 MHz (DDR2 980 ) 1,95V 494 MHz (DDR2 988 ) 2,05V
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Abit AN52 (nVidia nForce 520)
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220 MHz
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440 MHz (DDR2 880) 1,85V
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Biostar TF560 A2+ (nForce 560)
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275 MHz
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2684 MHz (244x11) 1,35V
2782 MHz (253x11) 1,45V
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496 MHz (DDR2 993 ) 1,90V
500 MHz (DDR2 1000 ) 2,05V
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Gigabyte GA-M56S-S3 (nForce 560)
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340 MHz
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2758 MHz (250x11) 1.35 V
2845 MHz (258x11) 1.45V
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- *
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DFI Infinity NF UltraII-M2 (nForce 4 Ultra)
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307 MHz
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2600 MHz (236x11) 1,35V
2759 MHz (250x11) 1,45V
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506 MHZ (DDR2 1013) 2,1V
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Foxconn N5M2AA-EKRS2H (nVidia Nforce 4)
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290 MHz
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2640 MHz (240x11) 1,35V /1,45V
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500 MHz (DDR2 1000) 2,1V
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ASRock ALiveNF7G-HDReady
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281 MHz
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2709 MHz (246x11) / 1.35V
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500 MHz (DDR2 100 1,95 V
502 MHz (DDR2 1004) 2,0V
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ASRock ALiveXFire-eSATA2 (AMD 480X Crossfire)
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243MHz
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2669 MHz (243x11) 1,35V
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469 MHz (DDR2 939 ) 1,95V - keine Steigerung mit 2,05V
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ASRock AM2XLI-eSATA2 (ULi M1697)
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280 MHz
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2674 MHz (243x11) 1,35V
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484 MHZ (DDR2 968 ) 1,95V
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* Entfällt aufgrund des Defekts unseres GoodRam-Speichers, den wird normalerweiße für den OC-Versuche benutzen.
Hinweis zu den Übertaktungsergebnissen. Da sich jede Komponente unterschiedlich gut oder schlecht übertakten lässt, dienen die oben angegebenen Werte nur als Richtwerte. Keinesfalls können wir euch garantieren, dass die Taktraten mit jedem Board erreicht werden.
Die Spannungen beziehen sich jeweils auf die im Bios eingestellten Werte! Manche Boards over oder undervolten hier, mehr Infos dazu findet ihr in den entsprechenden Tests der Boards. Der maximale Referenztakt wird ohne Erhöhung der Chipsatzspannung ermittelt.
Stabilität, Kompatibilität und Alltagserfahrungen
Support der Rev. G (65nm) CPUs?
Laut Angabe der CPU-Support-Liste zum Testzeitpunkt
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Support der AM2+ CPUs?
Laut Angabe der CPU-Support-Liste zum Testzeitpunkt
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SPD Timings richtig erkannt?
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Cool and Quite funktioniert?
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Hot Plug funktioniert?
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S3 (STR) Standby funktioniert?
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Stabilitätstests bestanden?
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 -> Fuktioniert ohne
Einschränkungen,  -> Funktioniert mit
Einschränkungen,  -> Funktioniert nicht
oder nur schlecht
Auf den ersten Blick leistet sich das Gigabyte GA-M56S-S3 keinen Schnitzer. Cool and Quite, Hot Plug und S3 funktioniert anstandslos. Die SPD-Timings werden richtig erkannt und auch die Rev G CPUs sowie die Phenom CPUs werden vom Board erkannt (G2 ab Bios F2, Phenom ab F3). Zudem zeigte sich das Board über den gesamten Testzeitraum als sehr stabil. Ob das Board mit 4 DDR2 800 Riegeln läuft, können wir aufgrund des Defekts des GoodRamspeichers nicht testen. Wir werden diesen Test aber möglichst schnell nachholen.

Auch das Gigabyte GA-M56S-S3 übertaktete die CPU um ~ 0.5%, da der Referenztakt bei 200.9 anstelle von 200 MHz liegt. Hierdurch wird, was vielen inzwischen bekannt sein dürfte, auch der HT und Speicherbus mit übertaktete, wodurch sich das Board den einen oder anderen Vorteil in Benchmarks erschummelt. Leider übertaktete das Board nicht nur, sondern neigt auch zum übervolten. So gibt das Board unter Idle der CPU in etwa 0,01V mehr, während es unter Last bereits ~ 0.03V sind. Gerade letzteres ist definitiv zu viel. Die Spannung ist dafür glücklicherweise sehr stabil. Die sonstigen Taktraten, wie der Speicher und HT-Takt werden mit den Autosettings korrekt erkannt.
Der Chipsatzkühler, den Gigabyte dem Board spendiert, verrichtet sein Werk sehr gut. Der Kühler wurde zwar spürbar warm, aber wurde keinesfalls so heiß wie bspw. der kleine Kühlkörper auf dem AliveNF7G-HDReady. Zudem, hat Gigabyte sich für ein sehr flaches Design entschieden, wodurch Kompatibilitätsprobleme quasi ausgeschlossen sind. ASRock und Biostar setzten hier beispielsweise auf deutlich höhere Modelle. Gerade bei dem ASRock Board kann es hier durchaus zu Problemen mit langen PCI Steckkarten kommen.
Nicht nur der Chipsatzkühler verrichtet seinen Dienst ordentlich, auch die Lüftersteuerung arbeitet sehr gut. So lässt sich der CPU-Lüfter (sowohl 3 als auch 4 Pin) und der System Fan Anschluss (Gehäuselüfter) des Mainboards steuern. Leider ermöglicht das Bios nicht, den Lüftern explizite Drehzahlen zuzuweisen sondern steuert diese durchgehend automatisch. Diese automatische Steuerung funktionierte aber sehr gut.
Ein Steuern der Lüfter per Speedfan ist ebenfalls möglich, hierfür muss allerdings die Speedfan Konfiguration angepasst werden. (Advanced- >IT -> PWM-Mode auf WSoftware Controlled&ldquo
Zudem lassen sich über Gigabytes Easy Tune Software die Minimal-/Maximalwerte für die Umdrehungen sowie die Temperaturwerte für die Lüftersteuerung manuell verändern. Wünschenswert wäre es, wenn dies auch im Bios möglich wäre.
Neben den Undervolting/underclockingmöglichkeiten im Bios ist es auch möglich, den Multiplikator sowie die Spannung der CPU unter Windows per CrystalCUPUID zu ändern. So könnten wir die CPU-Spannung auf maximal 1.35V (default Spannung +0.05V) anheben und auf maximal 0.8V senken. Der CPU-Multiplikator ließ sich bis 5 problemlos senken, der 4er Multi ließ sich wieder nur einstellen, wenn der HT-Takt nur 800 MHz beträgt. Dieses Problem haben wir nun bereits bei unzähligen AM2 Board festgestellt.
Obwohl uns das Board im Alltagsbetrieb durchaus überzeugen konnte, fiel uns ein Problem auf, die CPU-Last im Netzwerkverkehr. Bei ~20% Netzwerklast (Gigabitlan) liegt die durchschnittliche CPU-Auslastung bereits bei 9% (CnQ deaktiviert). Auf dem ASRock AliveNF5SLI-1394 (nForce 560 SLI) liegt die Auslastung (bei ansonsten gleichen Settings) um die 5%. Leider liegt uns kein weiteres nForce 560 Board vor, dass auf die native Gigabitlanfähigkeit des nForce 560 zurückgreift (das Biostar TF560A2+ verwendet eine PCI-Lösung). Möglicherweise handelt es sich um ein generelles Problem des Chipsatztes bzw. der nVidia Treiber. Möglicherweise handelt es sich aber auch um ein gigabytespezifisches Problem.
Das Board unterstützt übrigens Gigabytes Easy Tune 5 Pro Software, die eine Menge an Funktionen unter Windows zur Verfügung stellt. Hier einige Impressionen von Easy Tune 5 Pro:
Wie ihr seht, bietet Easy Tune Möglichkeiten das System unter Windows zu übertakten, die Lüftersteuerung zu beeinflussen und die Spannungen zu verändern. Dazu bietet das Tool Hardwaremonitoringfeatures.
Neben Easy Tune bietet Gigabyte mit @Bios ein Tool zum updaten des Bios unter Windows, das bei uns problemlos funktionierte, sowie die Backupsoftware Xpress Recovery 2 an.
Testsystem Teil 2
- Via Hyperion 5.10A
- JMicron 1.17.6.4
- Southbridge-Treiber des Catalyst 6.12
- ASRock AM2XLI-eSATA2 Bios 1.30 Referenztakt 200MHz
- nVidia nForce 4 Treiber Version 6.86
- nVidia nForce 520 Treiber 12.12
Treibereinstellungen
nVidia
- Systemleistung: Höchte Qualität
- Mipmaps erzwingen: Trilinear
- Übereinstimmende Texture Clamp: Ein
- Erweiterungsbeschränkung: Aus
- Hardwarebeschleunigung: Ein Bildschirm
- Trilineae Optimierung: Aus
- Anisotrope Mip-Filter-Optimierung: Aus
- Optimierung des anisotropen Musters: Aus
- Gamma-korrigiertes Antialiasing: Aus
- Transparenz-Antialiasing: Aus
- Dreifach Puffer: Aus
- Erweiterungsbeschränlung: Aus
- Mipmaps erzwingen: Trillinear
- Negativer LOD-Bias: Clamp
- Threaded Optimierung: Automatisch
- OpenGL Fehler gemeldet: Aus
Leistungsaufnahme
- Gemessen wurde die Leistungsaufnahme mit dem "Voltcraft
Energy Check 3000". Die Messungenauigkeit des Gerätes
liegt bei +/- 1%.
Die Leistungsaufnahme des Gigabyte GA-M56S-S3 ist durch die Bank sehr ordentlich und lässt kaum Wünsche offen. Nicht vergessen werden sollte aber, dass einige Boards (wie das Gigabyte) eher Übervolten, während andere Boards eher undervolten (Biostar). Mit vollständig identischen Spannungen könnten die Ergebnisse somit etwas anders ausfallen.
Audiotests
RightMark Audio Analyzer 5.5 Test
| Test |
ASRock AlifeXFire-eSATA2 |
ASRock ALiveSATA2-GLAN |
ASRock
ALiveNF5-eSATA2+
|
Abit AN52 |
Biostar TF560 A2+ |
ASRock AliveNF7G-HDReady |
Gigabyte GA-M56S-S3 |
| Frequency response (from 40 Hz to 15
kHz), dB: |
+0.02, -0.08 |
+0.02, -0.09 |
+0.02, -0.09 |
+0.25, -0.32 |
+0.03, -0.09 |
+0.03, -0.14 |
+0.03, -0.09 |
| Noise
level, dB (A): |
-74.7 |
-83.7 |
-84.5 |
-73.4 |
-78.1 |
-85.0 |
-80.5 |
| Dynamic
range, dB (A): |
74.5 |
83.2 |
84.4 |
72.8 |
77.6 |
84,7 |
79.9 |
| THD,
%: |
0.0085 |
0.0038 |
0.0031 |
0.016 |
0.0038 |
0.0023 |
0.0025 |
| IMD +
Noise, %: |
<;td width="98">0.053
0.026 |
0.028 |
0.067 |
0.042 |
0.028 |
0.031 |
| Stereo
crosstalk, dB: |
-72.6 |
-82.8 |
-82.9 |
-71.1 |
-66.6 |
-83.2 |
-79.7 |
Resultate des Gigabyte GA-M56S-S3 im Einzelnen
| Frequency response (from 40 Hz to 15 kHz), dB: |
+0.03, -0.09 |
Excellent |
| Noise level, dB (A): |
-80.5 |
Good |
| Dynamic range, dB (A): |
79.9 |
Average |
| THD, %: |
0.0025 |
Excellent |
| IMD + Noise, %: |
0.031 |
Good |
| Stereo crosstalk, dB: |
-79.7 |
Very good |
| IMD at 10 kHz, %: |
0.106 |
Average |
General performance: Very good
Auch der Onboardsound des Gigabyte GA-M56S-S3 gibt kaum Anlass zur Kritik.
Synthetische Benchmarks
Everest Ultimate Edition 07 (v4.00)
- Beschreibung: Der Benchmark Everest aus dem Hause Lavalys
stellt den inoffiziellen Nachfolger von Aida 32 da und ist
inzwischen schon mindestens genauso beliebt. Wie auch Aida
gibt Everest viele interessante Informationen über die
Hardware des PCs, dazu kommen die synthetischen Benchmarks
des Speicherdurchsatzes und der Speicherverzögerung, die
wir hier zum testen nutzen.
- Settings: default. Angegeben sind die
Durschnittsergebnisse aus 3 Messungen.



Leider mussten wir von Everest 3.50 auf Everest 4.00 umsteigen. Aus diesem Grunde fehlen hier die Ergebnisse der älteren Sockel AM2 Mainboard Reviews.
PCMark 05
- Beschreibung: Der PCMark05, aus dem Hause Futuremark , testet das System in vielen
unterschiedlichen Bereichen auf Herz und Nieren. Die
Standardversion macht 10 unterschiedliche Benchmarks, die z.B.
die Grafikleistung oder die Leistung bein Codieren von Videos
testen. Durch die Benchmarks werden fast alle Bereiche wie
CPU,Arbeitsspeicher, Grafikkarte und Festplatte durchgecheckt.

Dual Super Pi Mod 1.5
- Beschreibung: Super Pi ist ein kleiner, aber feiner
synthetischer Benchmark, der mathematische Berechnungen
ausführt. Wichtig sind hier vor allem die CPU (L1/L2 Cache)
und der Speicherdurchsatz.
- Settings: Es werden zwei Instanzen Super Pi
möglichst gleichzeitig gestartet. Hinterher wird der
Durchschnittswert von beiden Zeiten genommen.


WinRAR 3.62
- Beschreibung: Bei WinRAR handelt es sich um einen
Komprimierungsprogramm mit einer Menge Funktionen. Integriert
ist auch ein Benchmark Die aktuellen Versionen von WinRAR
kommen mit DualCore-Support daher und profitieren so sehr stark
von DualCore CPUs. Darüberhinaus reagiert WinRAR sehr
gute auf straffe Timings.

HD-Tach 3
- Beschreibung: HD-Tach aus dem Hause SimpliSoftware testet die Festplatte und
ihren entsprechenden Controller. HD Tach gibt Infos
über den Burst Speed, den durschnittlichen Speed
der Festplatte sowie die CPUlast während des zugreifens.
- Settings:default, 8MB Test. Platte: Hitachi 7K160 160
Gigabyte SATA2. JMicron läuft im AHCI-Modus und die
VT8237A im "Non-Raid"-Modus.
- Beschreibung: Cinebench 2003, aus dem Hause Maxon, setzt
auf das professionelle Renderingprogramm Cinema4D. Es startet
verschiedene Tests um die Renderingleistung des PCs zu ermitteln.
Synthetische 3D- Benchmarks
3DMark06
- Beschreibung:Der 3DMark 06 ist der neuste 3D Benchmark
aus dem Hause Futuremark. Es handelt sich hierbei um eine
Art "Remake" des 3DMark05. Allerdings wurden wieder die
CPU-Tests (die vor allem von Dualcore CPUs profitieren) in
die Gesamtscore aufgenommen werden. Es wird das maximal
Mögliche von DirectX9.0C sowie HDR genutzt.
- Settings: einmaliger Durchlauf auf default Settings
bei angegeben Auflösung und AA/AF Werten


3DMark 5
- Beschreibung: Der 3DMark 05 ist ein weiterer 3D
Benchmark aus dem Hause Futuremark. Er setzt auf reinrassige
DirectX 9 Benchmarks und unterstützt P.S. 2.X und 3.0. Der
3DMark 05 ist durch seine sehr grafikaufwendigen Szenen vor allem
grafikkartenlimitiert. Leider ist der 3DMark 05 aufgrund seiner
sehr hohen Beliebtheit auch ein beliebtes "Ziel" für
Treiberoptimierungen.
- Settings: einmaliger Durchlauf auf default Settings
bei angegeben Auflösung und AA/AF Werten.

3DMark 03
- Beschreibung: Der 3DMark 03 ist nicht mehr so aktuell
wie sein Nachfolger, der 3D Mark 05, aber immernoch
recht schick anzusehen und (als Direct X 8 Benchmark) stark
grafiklastig, allerdings spielt der Rest des Systems eine etwas
größere Rolle als beim 3DMark 05. Leider ist auch der
3D Mark 03 den Treiberoptimierungen sehr stark zu Opfer gefallen.
- Settings: einmaliger Durchlauf auf default Settings bei
angegeben Auflösung und AA/AF Werten.

Aquamark 3
- Beschreibung: Aquamark3 setzt auf die Krass Engine von
Massive Development , die auch bei Aquanox 2: Revelation
zum Einsatz kommt. Der Vorteil des Benchmarks liegt darin,
dass er als einer der wenigen sythetischen 3D-Benchmarks auf eine
Grafikengine setzt, die auch bei Games zum Einsatz kommt.
Ähnlich wie beim 3DMark 01 spielt auch beim Aquamark
der Rest des Systems eine sehr große Rolle.
- Settings: einmaliger Durchlauf auf default Settings bei
angegeben Auflösung und AA/AF Werten.

Game- Benchmarks
Anno 1701
- Beschreibung: Anno 1701 (Publisher: Sunflowers, Entwickler:Related
Designs) ,aus deutschem Lande, setzt die Erfolgsgeschichte
von Anno 1503 und Anno 1602 fort. Dabei setzt man erstmals auf
eine vollständige 3D Engine die nur so vor
Detailreichtum strotzt. Doch neben der GPU kommt bei Anno 1701
auch die CPU mächtig ins schwitzen und so profitiert das
Spiel sehr stark von DualCore CPUs.
- Settings: Gebencht wurde mit einem eigenem Savegame
unter Zuhilfenahme von "Fraps". Gebencht wurde dreimal und
hinterher der Durchschnittswert aus allen drei Ergebnissen
genommen.
| Texturqualität |
Hoch |
Normalmapping |
Ja |
| Effektqualität |
Hoch |
Posteffekte |
Ja |
| Terrainqualität |
Hoch |
Wasserbrechung |
Ja |
| Schatten |
Hoch |
Figuren-Anzeige |
Ja |
| Wassereffekte |
Hoch |
Bloom |
Ja |
| Objektqualität |
Hoch |
Wolken
Anzeige |
Ja |
| Schattenfilterung |
Ja |
Einheiten Anzeige |
Ja |
| Wasserspiegelung |
Ja |
|
|


Far Cry
- Beschreibung: Während Doom 3 vor allem auf
beklemmende Enge und entsprechendes "Gruselflair" setzt, so
trifft man bei Far Cry genau das Gegenteil an. Der Action Shooter
aus dem Hause Crytek setzt vor allem auf große ,sehr gut
aussehende, Außenlevels im "Karibikstil". Es gibt kaum
Features von Grafikkarten, die vom Spiel nicht unterstützt
werden, weshalb es auch noch einige Zeit nach seinem Release zur
Oberklasse der "Grafikwunder" gehört. Während bei den
Grafikkarten der ATi Xxxx Serie noch die P.S. 2.b Shader
verwendet werden verweden die neuen X1xxx und nVida 6xxx und 7xxx
Karten bereits des P.S. 3.0 Shader. Allerdings ist Far Cry trotz
seiner Grafikqualität sehr CPU-lastig.
- Settings: Zum Benchen wurde das HardwareOC Benchmark Tool verwendet. Es wurden jeweils drei Durchläufe der Timdemo gemacht und der Mittelwert dieser drei Durchläufe genommen. Verwendet wurde die PCGH Timedemo. Settings im HOC Bench Tool:
| Detail
Level |
Ultra
Details |
Enable Geometric
Instancing |
No |
| Choose
Pixel Shader Model |
default |
Enable normal-maps
Compression |
No |
| Renderer |
Direct3D |
Enable
HDR Rendering |
No |

Half Life 2 Lost Coast
- Beschreibung: Half Life 2 war zu seinem Releasezeitpunkt
der Top Shooter schlechthin. Sehr gute Grafik, sehr gutes
Gameplay und nette Physik Effekte. Auch jetzt zählt die Half
Life 2 Engine noch zu den relativ großen der Grafikengines.
Um zu zeigen, was noch in der Engine steckt wurde von Valve das
Zusatzlevel "Lost Coast" veröffentlicht, welches aufgrund
seiner kurzen Spielzeit aber grandiosen Grafikeffekten eher eine
Techdemo als ein ernsthaftes Zusatzlevel gleicht.. Die Grafik
kann dafür aber mehr als überzeugen, vor allem die HDR
Effekte (ab P.S. 2.0) sind nett anzusehen. Doch so schön die
Grafik auch aussieht, so hoch sind auch die Systemanforderungen
für "Lost Coast" wodurch es wunderbar zum Benchmarken
geeignet ist.
- Settings: Zum Benchen wurde eine eigens erstellte
Timedemos benutzt.
| Sound
Qualität |
Hoch |
Shader
Details |
Hoch |
| Lautsprecher |
2 |
Wasserdetails |
Alles
spiegeln |
| Modelldetails |
Hoch |
Schattendetails |
Hoch |
| Texturdetails |
Hoch |
HDR |
Alle |

F.E.A.R.
- Beschreibung: F.E.A.R. ist wohl die neue "Nummer 1"
unter den Horrorshootern. Die Atmosphäre kann nicht zuletzt
wegen der hervorragenden Grafik und der guten Physik Engine
überzeugen und schockieren sondern hält auch immer
wieder zum Staunen an. So sind vor allem die Shader, Schatten und
Partikeleffekte sehr gut gelungen. Dies alles hat natürlich
seinen Preis: Die Systemanforderungen. So bringt F.E.A.R. selbst
Highend-Karten problemlos ins Schwitzen.
- Settings: Zum Benchen wurde der in der
Multiplayerdemo integrierte Benchmark genutzt.
| EAX 2.0 |
Off |
Light
Detail |
Maximum |
| Computer |
High |
Enable
Shadows |
On |
| Effects
Detail |
Maximum |
Shadow
Detail |
On |
| Model Decals |
Maximum |
Texture
Resolution |
Maximum |
| Water
Resolution |
Maximum |
Videos |
Maximum |
| Refelections
an Displays |
Maximum |
Pixel Doubling |
Off |
| Volumetric
Light |
On |
DX8 Shaders |
Off |
| Volumetric Light
Density |
Maximum |
Shaders |
Maximum |

X³ - Reunion
- Beschreibung:X³- Reunion kommt aus dem deutschem
Hause Egosoft. Es handelt sich um eine
Weltraumsimulation mit beeindruckenden DirectX9-Effekten sowie
eine sehr gutem Physikmodell. Neben der Grafikkarte spielt hier
vor allem die CPU-Leistung eine sehr große Rolle.


Fazit
Mit dem GA-M56S-S3 ist Gigabyte ohne Zweifel ein sehr ordentliches Sockel AM2 Mainstream Mainboard geglückt, das allerdings auch eine kleinen Schattenseiten hat. Doch beginnen wir ganz vorne.
Das Layout des GA-M56S-S3 ist gut, aber nicht sehr gut, da es einige Mängel im Detail hat. Hier sind vor allem der geringe Abstand zwischen Retentionmodul und den Ramslots und die Position des 4 Pin ATX 12 Stromsteckers zu nennen. Der Lieferumfang fällt nicht sonderlich großzügig aus, für den Preis ist er aber annehmbar.
Die Overclockingmöglichkeiten und vor allem die entsprechenden Ergebnisse sind (seit dem Bios F3) sehr ordentlich. Mit einem maximalen Referenztakt von 340 MHz führt das Gigabyte nun unser Testfeld an. Doch nicht nur der maximale Referenztakt kann glänzen, sondern auch der maximal erreichte CPU-Takt, ein Fakt der in der Praxis wohl am wichtigsten ist. Auch in Sachen Performance, Qualität des Onboardsounds und Leistungsaufnahme leistet sich das Board keine Ausrutscher und liegt grundsätzlich auf den vorderen Plätzen unseres Testfeldes. Auch die zusätzliche Gigabyte Features wie Xpress Recovery2 oder die Software EasyTune können für den ein oder anderen Nutzer durchaus praktisch sein.
Doch wie bereits erwähnt, gibt es leider auch einige kleine Schattenseiten. Als erstes fällt auf, dass das Board mit ~ 0.03V unter Volllast etwas deutlicher übervoltet als die anderen AM2 Mainboards, die wir bisher hier hatten. Dafür ist die Spannung, sowohl unter Idle als auch unter Vollast, sehr stabil. Gleichzeitig relativiert dieses übervolten die sehr guten Übertaktungsergebnisse der CPU zu einem kleinen Teil. Ein weiterer Negativpunkt ist die relativ hohe CPU-Auslastung während des Netzwerkverkehrs. Ob das Problem bei nVidia (Treiber) oder eher bei Gigabyte liegt, können wir leider nicht beantworten. Zudem fehlt uns auf dem Board ein gesockelter Biosbaustein, da das Virtual Dualbios Feature einfach kein Ersatz für ein zweiten, echten Biosbaustein ist.
Ein weiterer kleiner Wehrmutstropfen (neben den kleinen Schwächen beim Layout) ist das Fehlen einer Option im Bios, mit der sich die Lüftersteuerung expliziter regeln lässt. Hier bietet das Board nur einen automatischen Modus, das Festsetzten auf einen bestimmten Wert ist leider nicht möglich.
Kommen wir zurück auf die Anfangsfragen: Hype oder Fakt? nForce 560 in Perfektion?“
Nach den vorangegangenen Zeilen wird deutlich, dass das Board diese Perfektion nicht ganz erreicht hat, es ist aber deutlich Näher an der Perfektion als bspw. das Biostar TF560 A2+.
Ob der Hype um das Board, aufgrund dieses Umstandes gerechtfertigt ist, soll jeder für sich entscheiden. Wir halten allerdings fest:
Mit dem GA-M56S-S3 ist Gigabyte ohne Frage ein guter Wurf gelungen, das vor allem durch sehr gute Übertaktungsergebnisse, gute Performance, zusätzliche Features und ein gutes Preis- / Leistungsverhältnis glänzen kann. Dieser (auf den ersten Blick) sehr gute Gesamteindruck wird allerdings durch einige Mängel gedämpft, die letztlich eine bessere Wertung verhindern. Wir sprechen hier folgenden Mängel explizit an und hoffen, dass einige der Mängel mit den kommenden Biosversionen ausgemerzt werden können:
- VCore Spannung übervoltet mit +0,03V unter Last deutlich
- Relativ hohe CPU-Last während des Netzwerkverkehrs
- Wenig Platz um das Retentionmodul (vor allem zu den Ramslots)
- Verbesserung der Lüftersteuerung (Möglichkeit diese im Bios genauer zu justieren)
- Biosbaustein ist nicht gesockelt
Abschließend wäre auch ein eSATA2 Port noch wünschenswert gewesen, da eSATA gerade für Backupzwecke sehr nützlich ist und auf einigen Mainboards in dem Preisbereich inzwischen durchaus Gang und Gebe ist.
Aufgrund der sehr guten Übertaktungsergebnisse, dem guten Gesamteindruck und einem gutem Preisleistungsverhältniss verleihen wir dem Board den PC-Treiber Hot-Stuff Award.
nForce 520 oder nForce 560 Nr .2
Bereits im Review des Biostar TF560 A2+ sind wir der Frage nachgegangen: "nForce 520 oder nForce 560?“ Nachdem wir uns nun ein zweites nForce 560 Board angesehen haben, möchten wir diese Frage nochmals anschneiden. Letztlich bestätigt das GA-M56S-S3 im Großen das, was wir bereits letztlich erwähnt haben. In Sachen Performance, Leistungsaufnahme und Übertaktbarkeit gibt es keine Unterschiede zwischen dem nForce 560 und nForce 520. Der einzige wirkliche Unterschied liegt in der minimal unterschiedlichen Ausstattung der beiden Chipsätze. Wer sich also ein nForce 520 oder nForce 560 Board kaufen möchte, dem empfehlen wir die Frage "520 oder 560" einfach über Board zu werfen und vor allem einen Blick auf die entsprechenden Mainboards werfen und einfach das kaufen, das einem am ehestem zusagt. Hier dürfte das Hauptaugenmerk wohl auf der Ausstattung, dem Preis und den Übertaktungseigenschaften sowie natürlich den Alltagserfahrungen liegen. Nach unseren Erfahrungen können wir hier vor allem das, hier getestete, GA-M56S-S3 sowie das ASRock AliveNF5-eSATA2 empfehlen. Das Biostar TF560 A2+ ist sicherlich ebenfalls sehr solide, im Vergleich mit dem Gigabyte würde wir aber eher zu letzterem greifen (bessere Ausstattung und Support). Hier sind aber natürlich auch die persönlichen Vorlieben etc. entscheidend. Da Abit AN52 lohnt wohl nur für einfache Rechner, die nicht übertaktet werden sollen. Die MSI Lösung (MSI K9N-Neo V2) konnte uns in einen kleinen Erfahrungsbericht nur bedingt überzeugen.
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Positiv
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Negativ
|
|
Viele Overclocking und Tweakingoptionen
|
Übertaktet leicht
|
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Lüftersteuerung...
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die an manchen Stellen verbesserungswürdig ist
|
|
zusätzliche Features
|
Übervoltet deutlich
|
|
Stromverbrauch
|
Bioschip nicht gesockelt
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|
passiv gekühlt
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Kleine Layoutschwächen
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Übertaktungsergebnisse
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CPU-Last während des Netzwerkverkehrs
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Onboardsound
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Habt ihr bereits Erfahrungen mit dem Board gemacht? Was denkt ihr über das Board? Zur Diskussion um all diese Themen laden wir euch herzlich in unseren Support Thread ein
Vielen Dank fürs lesen
Euer PC-Treiber.net Team
Tester und Autor: ASRock_User
Layout: ASRock_USer
Benchmarktabellen: ASRock_USer
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