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ASRock AliveNF5SLI-1394 Review
wurde eingetragen von ASRock_USer am 20.01.2008 um 12:13 Uhr und bisher 3545 mal gelesen.
Beschreibung:

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ASRock AliveNF5SLI-1394

nForce 4 SLi Reloaded!

ASRock AliveNF5SLI-1394 Review

Ende August fiel auf der Homepage von nVidia erstmals der "neue" nForce 560 SLi Chipsatz auf. Bereits damals machte der Chipsatz den Eindruck als das er kaum die Neuheit ist, die nVidia aus dem Chipsatz gerne machen würde. Features wie 2 IDE Ports und AC97 Audio sprechen hier eine sehr deutliche Sprache.

Kurze Zeit später enthüllte ASRock mit dem AliveNF5SLI-1394 die wahre Identität des nForce 560 Sli. Der nForce 560 SLi ist nichts anderes als ein neuer Marketingname für den betagten nForce 4 SLI, den nVidia zwischenzeitlich auch als nForce 500 SLi vermarktet hat. Gerade diese Namensgebung ist aber leider sehr irreführend. Viele werden beim nForce 560 SLI an den MCP65 Chipsatz "nForce 560" denken, der uns in der Vergangenheit bereits des Öfteren überzeugen konnte. Dem ist aber nicht so. Der nForce 560 SLI und der nForce 560 Chipsatz haben (bis auf den Namen) keine Gemeinsamkeiten. Während ASRock den Kunden auf diesen Umstand immerhin aufmerksam macht, verkauft nVidia den Chipsatz nach wie vor als neues Produkt.

Das AliveNF5SLI-1394 bietet neben den 2 IDE Ports noch 4 SATA2 Ports, FireWire, eSATA2 und, wie der Name es verrät, SLI Unterstützung. Beim Sound greift ASRock allerdings zum CMEDIA CM6501 Chip, eine UAA USB Soundlösung, über die es bereits in der Vergangenheit viele, eher problematische, Berichte gab. Ob der Soundchip auch beim AliveNF5SLI-1394 problematisch ist, wie sich der nForce 560 SLi und natürlich wie sich das Board generell macht, können wir im Folgenden hoffentlich beantworten.

Unser Dank geht an ASRock für die schnelle und unkomplizierte Bereitstellung des Samples.

ASRock Logo

Testsystem Teil 1

** Da unsere GoodRam Speicherriegel kürzlich defekt gegangen sind, mussten wir für das Board, wie bereits beim GA-M56S-S3 leider auf unsere MDT Riegel zurückgreifen. Die anderen Benchmarks sind mit dem GoodRamspeicher entstanden. In Sachen Performance unterscheiden sich beide Module allerdings nicht, zudem wurden für die MDT Riegel die Timings des GoodRam-Speichers eingestellt.

Verwendete Treiber

  • Windows XP Sp2 mit allen aktuellen Updates
  • nVidia nForce 4 Treiber 6.86
  • C-Media 5.12.08.0709
  • AMD CPU Treiber 1.3.2.6
  • Forceware 93.71

Der Chipsatz

-
nVidia nForce 560 SLI (CK04)
nVidia nForce 560 (MCP65 GT)
nVidia nForce 520 (MCP 65S)
AMD 770 + SB600
AMD 480X Crossfire + SB600
VIA K8T890 +VT8237A
integrierte Grafikeinheit
Nein
Nein
Nein
Nein
Nein
Nein
PCIe lanes
20
19
20
~20 + 4? Lanes für die Anbindung der Southbridge
20
20
PCIe links
5
5
4
?
?
5
SATA Ports
4x SATA2
4x SATA2 (AHCI)
4x SATA2 (AHCI)
4x SATA2 (AHCI)
4x SATA2 (AHCI)
2x SATA
IDE Ports
2
1
1
1
1
2
PCI Slots
5
5
5
6
6
6
nativer Netzwerkanschluss
1x Gigabit-Lan
Gigabit-Lan
10/100 MBit Lan
-
-
10/100 MBit Lan
USB Ports
10 (USB 2.0)
10 (USB 2.0)
10 (USB 2.0)
10 (USB 2.0)
10 (USB 2.0)
8 (USB 2.0)
Audio
AC97
HD Audio
HD Audio
HD Audio
HD Audio
HD Audio

Sehr deutlich ist genau das zu erkennen, was bereits in der Einleitung angeschnitten wurde. Das Featureset des nForce560 SLi doch merklich veraltet. Gerade das Fehlen des HD-Audio Codecs macht sich in der Praxis negativ bemerkbar, da heute kaum ein Hersteller ein neues Mainboard ohne HD-Audio veröffentlichen würde. Auch die fehlende AHCI Unterstützung ist störend.

Jeder, der mehr über die aktuellen AM2 und AM2 Chipsätze erfahren möchte, sollte mal einen Blick in unsere umfangreiche AM2 und AM2+ Chipsatzübersicht werfen.

Spezifikationen des Boards

    • CPU
      • Unterstützt Sockel AM2/AM2+ CPUs
      • HT 2.0 Support (Bei Phenom CPUs wird der HT auf 1000 MHz heruntergetaktet)
      • Unterstützt AMD CPU Cool 'n' Quiet Technology
    • Chipsatz
      • NVIDIA nForce 560 SLI (neuer Marketingnahme des nForce 4 SLI aka nForce 500 SLI)
    • Memory
      • 4 X DDR2 Slots mit einer maximalen Kapazität von 8GB
      • Unterstützt Dual Channel DDR2 800/667/533/400 MHz
    • Expansion Slot
      • 3 x PCI Slots
      • 1x PCIe 1x Slot
      • 2 x PCI-E x16 Slot
        • jeweils mit 8 Lanes angebunden
        • für den SLI Betrieb
        • entfallen bei der Nutzung des PCIe 16x Slots
      • 1 x PCI-E x16 Slot
        • entfällt bei der Nutzung eines PCIe 8x Slots
    • Audio
      • C-Media CM6501 7.1 UAA-Audio Codec
    • LAN
      • Gigabit LAN 10/100/1000
      • Im Chipsatz integriert / Realtek RTL8211B Transceiver
    • Interne Anschlüsse
      • 4 x SATAII 3.0 Gb/s (RAID 0, RAID 1, RAID 0+1, JBOD and RAID 5), NCQ and "Hot Plug" Augenzwinkern  
        • Bei der Nutzung von eSATA2 fällt einer der Ports weg
      • 2 x ATA133 IDE connector
      • 1 x Floppy connector
      • 2 x USB 2.0 headers, support 6 ports
      • 1x HDMI_SPDIF header
      • SPDIF Header

Herstellerangaben laut asrock.com

In Sachen Ausstattung bietet das ASRock mit 4 SATA2 Ports, Gigabit-Lan, Firewire, eSATA2 und 7.1 HD-Audio gewohnte Mainstreamkost. Positiv ist die Anzahl der IDE Ports, da es heute nur noch wenige Boards mit gleich zwei Ports gibt. Auch die SLi Unterstützung findet man in diesem Preisbereich nur selten, dafür ist der nForce 560 SLI Chipsatz, auf den ASRock setzt, allerdings nicht mehr wirklich up to date.

In dem Preissegment des ASRock Boards gibt es wohl nur wenig, was wirklich fehlt. Wünschenswert wären hier vor allem noch weitere Anschlüsse für den Gehäuselüfter. Auch die Wahl des Audiocodecs ist sicherlich nicht ganz glücklich, der Chipsatz lässt aber leider kaum andere Möglichkeiten.

Impressionen des ALiveNF5Sli-1394

ASRock AliveNF5SLI-1394 Verpackung ASRock AliveNF5SLI-1394 Lieferumfang

ASRock SLI Bridge

Der Lieferumfang des Boards fällt relativ mager aus, da wären:

  • 1x Treiber CD
  • 1x Handbuch
  • 1x ATX-Blende
  • 1x IDE Kabel
  • 1x Floppy Kabel
  • 2x SATA Kabel
  • 1x ASRock SLI Bridge

ASRocks legt dem Board ein Multilanguage Handbuch mit den wichtigsten Schritten bei. Der deutsche Teil des Board ist größtenteils in einwandfreiem Deutsch und gut verständlich. Das umfangreiche Handbuch, inkl. der Erklärungen der Biosfeatures, gibt es leider nur in Englisch und liegt nicht in gedruckter Form vor.

ASRock AliveNF5SLI-1394 Layout ASRock AliveNF5SLI-1394 Layout

Das Layout des ASRock Boards wirkt ungewöhnlich. Der Grund hierfür liegt vor allem in dem Fakt, dass der Sockel um 90° gedreht wurde. Hierdurch befinden sich die Spannungswandler nun am oberen Ende des Boards. Gleichzeitig wirkt auch der ATX Stecker (ASRock setzt bei diesem Modell nach wie vor auf die nicht ATX 2 konforme 20 Pinversion) etwas deplatziert.

Überzeugen kann dafür die Position des Chipsatzes. Kompatibilitätsprobleme mit dem hohen Kühlkörper sollten hier ausgeschlossen sein. Auch die Position der beiden IDE Ports gefällt uns sehr gut, wohingegen die SATA Ports besser positioniert sein könnten. Aber auch hier sind eigentlich keine Kompatibilitätsprobleme zu erwarten. wirklich ärgerlich ist aber nach wie vor die Position des Floppy Ports (am unten Ende des Boards).

Insgesamt ist das Layout des Boards relativ ungewöhnlich mit einigen Schwächen und Stärken. Totalausfälle oder Kompatibilitätsprobleme gibt es aber nicht zu melden.

ASRock AliveNF5SLI-1394 Layout
ASRock AliveNF5SLI-1394 Layout

In der unteren, linken Hälfte des Boards befinden sich vor allem die Chips der entsprechenden Onboardkomponenten. (1) ist der CMEDIA CMI 6501 USB UAA Audiocodec. Bei (2) finden wir den GL850A von Genesys Logic - ein USB Host Controller. (3) der Winbond W83627EHGO-A Super IO Chip.

In der linken, unteren Ecke befindet sich der Audio- und der Gameportheader. Auf der rechten Seite befindet sich der Flopyport. Der gelbe Header, auf Höhe des mittleren PCI Slots, ist der HDMI-SPDIF Header.

ASRock AliveNF5SLI-1394 Layout
ASRock AliveNF5SLI-1394 Layout

Die drei PEG Ports des ASRock AliveNF5SLI-1394. Die beiden gelben Ports sind für den SLI Betrieb vorgesehen und mit jeweils 8 Lanes angebunden. Der weiße Slot ist für den Single GPU Betrieb vorgesehen und mit 16 Lanes angebunden. (1) ist der Realtek RTL8211B Transceiver.

Der untere Teil des Boards in der Komplettansicht. Der große Chip, rechts vom mittleren PCI Slot ist der VIA VT6308S Firewirecontroller. Der rote Header weiter unten ist der entsprechende Firewireheader.

Gigabyte GA-M56S-S3 Layout
Gigabyte GA-M56S-S3 Layout

Der ATX-Stecker befindet sich dort, wo normalerweise die Spannungswandler sitzen. Da ASRock den Sockel aber um 90° gedreht hat sind die Spannungswandler an das obere Ende des Board gewandert. (1) ist der L6714D von ST zuständig für die Regelung der CPU-Spannung.

Eine Übersicht um den Platz rund um den Sockel.

ASRock AliveNF5SLI-1394 Layout
ASRock AliveNF5SLI-1394 Layout

Die 4 DDR2 Steckplätze des Boards. Dazu finden wir oberhalb der Steckplätze den 4 Pin 12V Stecker für die CPU Spannungsversorgung.

Die rechte, untere Ecke des Boards.

ASRock AliveNF5SLI-1394 Layout
nVidia nForce 560 SLi Chipsatz aka nForce 4 SLi / nForce 500 SLI

Nochmals die untere Ecke in der Detailansicht. Bei (1) befindet sich das Systempanel, (2) ist nochmals der VIA Firewirechip und bei (3) finden wir sowohl den (gesockelten) Bioschip und die 4 SATA2 Ports.

Der nForce 560 SLi Chipsatz.. oder soll ich lieber sagen nForce 4 Sli Chipsatz im B 1 Stepping?  Augenzwinkern  

ASRock AliveNF5SLI-1394 ATX Panel
Das ATX-Panel mit seinen wichtigsten Anschlüssen. Neben 4 USB Ports befindet sich hier ein eSATA2 Port sowie ein Firewireport.

Bios und OC

ASRock AliveNF5SLI-1394 Bios
ASRock AliveNF5SLI-1394 Bios
ASRock AliveNF5SLI-1394 Bios
ASRock AliveNF5SLI-1394 Bios

Der Hauptbildschirm des Boards mit Infos über das System

Der Advanced "CPU Configuration" Screen. Hier lassen sich die Ramtimings und Takt sowie sämtliche Dinge rund um die CPU einstellen.

Der untere Teil des Advanced "CPU Configuration" mit den umfangreichen Ramtimings

Das Advanced Chipset Settings Menü mit Einstellungsmöglichkeiten zu den Onboardkomponenten

ASRock AliveNF5SLI-1394 Bios
ASRock AliveNF5SLI-1394 Bios
ASRock AliveNF5SLI-1394 Bios
ASRock AliveNF5SLI-1394 Bios

Das ACPI Settings Menü

Das USB Configuration Menü

Das Advanced IDE - Configuration Menü. Die SATA Ports lassen sich nur im IDE und Raid Modus betreiben.

Das Configure Super IO Chip Menü

ASRock AliveNF5SLI-1394 Bios ASRock AliveNF5SLI-1394 Bios ASRock AliveNF5SLI-1394 Bios

Das PCI/PnP Settings Menü

Das Flopy Configuration Menü

Der Hardwaremonitoring Screen - hier lässt sich auch die Lüftersteuerung für 4 Pin CPU-Lüfter einstellen

Das AMI-Bios des ASRock AliveNF5SLI-1394 bietet den gewohnten ASRock Look und Auswahlmöglichkeiten. Wirkliche Besonderheiten fallen hier nicht auf, allerdings gibt es eine ungewohnte Fülle an Ram-Parametern . Zudem gibt es, seit langem mal wieder, die Möglichkeit die Northbridgespannung anzuheben. Im Übrigen möchten wir euch schon mal auf die Betabiosversionen in unserer Filebase hinweisen, die eine deutlich bessere Lüftersteuerung bieten.

Die genauen Overclockingoptionen im Bios sehen folgendermaßen aus:

Multi
4- max. CPU in1er Schritten
Referenztakt (HT)
200-400 MHz in 1 MHz Schritten
HTT-Multi
1-5x
VCore
0.8- +0,05V über default Wert
Speicherteiler
DDR2 400/533/677/800
Chipsatzspannung
Auto/1,5/1,6/1,7/1,8
VDimm
1,85 - 2,05V in 0,05V Schritten
Speicherteiler
DDR2 400/533/677/800
PCI/PCIe Fix?
Ja

PCIe-Takt von 100-150 MHz in 1 MHz Schritten einstellbar

Die Übertaktungsoptionen des ASRock AliveNF5SLI-1394 fallen sehr rudimentär aus. Dennoch sind die Übertaktungsergebnisse des Boards sehr ordentlich, zumindestens solange die Spannungen, die das Board bereitstellen kann, für die verwendete Hardware ausreichend sind.

max. stabiler Referenztakt
max. erreichter CPU-Takt
max. erreichter Ramtakt
ASRock ALiveSATA2-GLAN (Via K8T890)
280 MHz
2697 MHz (245x11) 1,35V
490 MHz (DDR2 980 ) 1,96V
Foxconn K8T890M2AA-KRS2H (Via K8T890)
232 MHz
2551 MHz (232x11) 1,30V
464 MHz (DDR2 928 ) 1,90V
ASRock ALiveNF5-eSATA2+ (nVidia nForce 520)
330 MHz
2695 MHz (245x11) 1,35V
490 MHz (DDR2 980 ) 1,95V

494 MHz (DDR2 988 ) 2,05V

Abit AN52 (nVidia nForce 520)
220 MHz
2420 MHz (220x11)

1,3V

440 MHz (DDR2 880) 1,85V
Biostar TF560 A2+ (nForce 560)
275 MHz
2684 MHz (244x11) 1,35V

2782 MHz (253x11) 1,45V

496 MHz (DDR2 993 ) 1,90V

500 MHz (DDR2 1000 ) 2,05V

Gigabyte GA-M56S-S3 (nForce 560)
340 MHz
2758 MHz (250x11) 1.35 V

2845 MHz (258x11) 1.45V

- *
DFI Infinity NF UltraII-M2 (nForce 4 Ultra)
307 MHz
2600 MHz (236x11) 1,35V

2759 MHz (250x11) 1,45V

506 MHZ (DDR2 1013) 2,1V
Foxconn N5M2AA-EKRS2H (nVidia Nforce 4)
290 MHz
2640 MHz (240x11) 1,35V /1,45V
500 MHz (DDR2 1000) 2,1V
ASRock AliveNF5SLie-1394 (nVidia nForce 560SLi aka SLI)
295 Mhz
2706 MHz (246x11) 1,35V
- *
ASRock ALiveNF7G-HDReady
281 MHz
2709 MHz (246x11) / 1.35V
500 MHz (DDR2 100 1,95 V

502 MHz (DDR2 1004) 2,0V

ASRock ALiveXFire-eSATA2 (AMD 480X Crossfire)
243MHz
2669 MHz (243x11) 1,35V
469 MHz (DDR2 939 ) 1,95V - keine Steigerung mit 2,05V
ASRock AM2XLI-eSATA2 (ULi M1697)
280 MHz
2674 MHz (243x11) 1,35V
484 MHZ (DDR2 968 ) 1,95V

* Entfällt aufgrund des Defekts unseres GoodRam-Speichers, den wird normalerweiße für den OC-Versuche benutzen.

Hinweis zu den Übertaktungsergebnissen. Da sich jede Komponente unterschiedlich gut oder schlecht übertakten lässt, dienen die oben angegebenen Werte nur als Richtwerte. Keinesfalls können wir euch garantieren, dass die Taktraten mit jedem Board erreicht werden.

Die Spannungen beziehen sich jeweils auf die im Bios eingestellten Werte! Manche Boards over oder undervolten hier, mehr Infos dazu findet ihr in den entsprechenden Tests der Boards. Der maximale Referenztakt wird ohne Erhöhung der Chipsatzspannung ermittelt.

Stabilität, Kompatibilität und Alltagserfahrungen

Support der Rev. G (65nm) CPUs?

Laut Angabe der CPU-Support-Liste zum Testzeitpunkt

Support der AM2+ CPUs?

Laut Angabe der CPU-Support-Liste zum Testzeitpunkt

SPD Timings richtig erkannt?
Cool and Quite funktioniert?
Hot Plug funktioniert?
S3 (STR) Standby funktioniert?
Stabilitätstests bestanden?
-> Fuktioniert ohne Einschränkungen, -> Funktioniert mit Einschränkungen, -> Funktioniert nicht oder nur schlecht

Das ASRock AliveNF5SLi-1394 leistet sich in der Praxis kaum einen Ausrutscher. Einzig der Ramtakt wird auf AUTO-Settings nach wie vor nicht richtig erkannt (die Timings schon) und so arbeiten unsere DDR2 800 Module unter Autosettings mit 333 MHz. Wir empfehlen daher jedem, den Ramtakt im Bios manuell einzustellen und den korrekten Takt im Betriebssystem später zu kontrollieren. (bsp. CPU-Z, Everest) Ein Betrieb mit Vollbestückung (4x DDR2 800) war problemlos möglich.

ASRock AliveNF5SLI-1394 CPU-Z

Auch beim AliveNF5SLI-1394 wird der Referenztakt wieder einmal leicht übertaktete. Dazu wird der Speicher (wie bereits oben erwähnt) auf "Auto" nicht als DDR2 800 getaktet und auch der HT-Takt liegt automatisch lediglich bei 800 anstelle von 1000 MHz. Ein manuelles eingreifen und Anheben der Taktraten im Bios ist also empfehlenswert.

Bei den Spannungen übervoltet das ASRock Board minimal und gibt der CPU unter Vollast ~0,01-0,02 V mehr als vorgesehen, unter Cool and Quite fällt der Unterschied nicht ganz so stark aus. ASrocktypisch sind auch die leichten Spannungsschwankungen, die sich ebenfalls im Bereich von ~ 0,01 - 0,02V befinden Für maximale OC-Ergebnisse ist das Board aufgrund dieser Schwankungen kaum brauchbar, dafür ist das AliveNF5SLI-1394 aber auch nicht ausgelegt.

Dank des passiven Kühlers ist das Board sicherlich auch für Silent Systeme interessant. Hier gibt es aber leider zwei Hürden. So ist die Lüftersteuerung in den offiziellen Biosversionen leider nur sehr unzureichend und regelt den CPU-Lüfter nur minimal herunter. Deutlich besser sieht es hier mit einem Betabios aus. Diese Betabiosversionen (x.xxA) findet ihr in unserer Filebase. Sie erlauben, eine deutliche präzisere Steuerung des Lüfters. Alternativ ist auch eine Steuerung des CPU-Lüfters per SpeedFan möglich. Die Lüftersteuerung funktioniert allerdings nur mit 4 Pin PWM-Lüftern und nicht bei dem Gehäuselüfteranschluss.

Die Temperatur des Chipsatzes ist relativ hoch, andere Hersteller kühlen den nForce 4 schließlich nicht umsonst mit aktiven Chipsatzkühlern. Dennoch zeigt ASRock, dass es auch ohne umständliche Heatpipes geht. Den so lief das System durchgehen stabil und lies sich sogar gut übertakten. Allerdings empfehlen wir, für einen guten Luftstrom im Gehäuse zu sorgen und den Chipsatzkühler nach Möglichkeit auch am Luftstrom des CPU-Kühlers teilzuhaben zu lassen.

Wer sein System zusätzlich Crystal CPUID nutzen möchte, um den Takt und die Spannung der CPU unter Windows zu verändern, kann dies auf dem AliveNF5SLi-1394 problemlos tun. Auch der Betrieb der neuen GeForce 8800 GT (G92/PCIe 2) ist auf dem Board problemlos möglich.

Wer das Board mit nur einer Grafikkarte nutzen möchte, hat zudem die Möglichkeit diese in einem der gelben PEG Slots zu betreiben. Hierdurch lassen sich möglicherweise Inkompatibilitäten umgehen und der Luftstrom optimieren. Allerdings sind die gelben Slots nur mit jeweils 8 PCIe Lanes angebunden, was je nach Grafikkarte zu einem Performanceverlust führen kann. In unserem System (mit der 7900 GTO) lag der Unterschied im einstelligen Prozentbereich. Hier muss jeder für sich selber ausmachen, ob ihm die gegeben Möglichkeit der Performanceverlust wert ist und wie stark dieser überhaupt ausfällt.

Testsystem Teil 2

Treibereinstellungen

nVidia

    • Systemleistung: Höchte Qualität
    • Mipmaps erzwingen: Trilinear
    • Übereinstimmende Texture Clamp: Ein
    • Erweiterungsbeschränkung: Aus
    • Hardwarebeschleunigung: Ein Bildschirm
    • Trilineae Optimierung: Aus
    • Anisotrope Mip-Filter-Optimierung: Aus
    • Optimierung des anisotropen Musters: Aus
    • Gamma-korrigiertes Antialiasing: Aus
    • Transparenz-Antialiasing: Aus
    • Dreifach Puffer: Aus
    • Erweiterungsbeschränlung: Aus
    • Mipmaps erzwingen: Trillinear
    • Negativer LOD-Bias: Clamp
    • Threaded Optimierung: Automatisch
    • OpenGL Fehler gemeldet: Aus

Leistungsaufnahme

    • Gemessen wurde die Leistungsaufnahme mit dem "Voltcraft Energy Check 3000". Die Messungenauigkeit des Gerätes liegt bei +/- 1%.

Leistungsaufnahme Idle

Leistungsaufnahme Last

Leistungsaufnahme Last 2

Bei den Tests zur Leistungsaufnahme muss das ASRock AliveNF5SLi-1394 einige Federn lassen. Schuld hieran ist vor allem der nForce 4 Chipsatz, der sich bereits in der Vergangenheit als Hitzkopf erwiesen hatte. Sicherlich ist der Unterschied zu den anderen Boards nicht sonderlich groß, aber der Chip bietet, für seine höhere Leistungsaufnahme, auch nicht mehr. Im Gegenteil - sein Featureset ist eher veraltet. Für Stromsparer ist das Board wohl nur eingeschränkt zu empfehlen.

Audiotests

RightMark Audio Analyzer 5.5 Test

Test ASRock AlifeXFire-eSATA2

ASRock ALiveNF5-eSATA2+

Abit AN52 Biostar TF560 A2+ ASRock AliveNF7G-HDReady Gigabyte GA-M56S-S3 ASRock AliveNF4SLI-1394
Frequency response (from 40 Hz to 15 kHz), dB: +0.02, -0.08 +0.02, -0.09 +0.25, -0.32 +0.03, -0.09 +0.03, -0.14 +0.03, -0.09 +0.25, -0.31
Noise level, dB (A): -74.7 -84.5 -73.4 -78.1 -85.0 -80.5 -79.6
Dynamic range, dB (A): 74.5 84.4 72.8 77.6 84,7 79.9 78.4
THD, %: 0.0085 0.0031 0.016 0.0038 0.0023 0.0025 0.014
IMD + Noise, %: 0.053 0.028 0.067 0.042 0.028 0.031 0.047
Stereo crosstalk, dB: -72.6 -82.9 -71.1 -66.6 -83.2 -79.7 -79.9

Resultate des ASRock ALiveNF5SLi-1394 im Einzelnen

Frequency response (from 40 Hz to 15 kHz), dB: +0.25, -0.31 Good
Noise level, dB (A): -79.6 Average
Dynamic range, dB (A): 78.4 Average
THD, %: 0.014 Good
IMD + Noise, %: 0.047 Good
Stereo crosstalk, dB: -79.9 Very good
IMD at 10 kHz, %: 0.444 Poor

General performance: Good

Die Ergebnisse des Rightmark Audio Analyzers liegen lediglich im Mittelfeld, sind aber dennoch nicht schlecht. Allerdings fiel der Onboarsound im Alltagsbetrieb an mehreren Stellen negativ auf. Als erstes wäre da ein Knacksen der Boxen während des Postscreens zu nennen, zudem gab es im Windowsbetrieb immer wieder einige Strögeräusche durch den Onboardsound.

Synthetische Benchmarks

Everest Ultimate Edition 07 (v4.00)

    • Beschreibung: Der Benchmark Everest aus dem Hause Lavalys stellt den inoffiziellen Nachfolger von Aida 32 da und ist inzwischen schon mindestens genauso beliebt. Wie auch Aida gibt Everest viele interessante Informationen über die Hardware des PCs, dazu kommen die synthetischen Benchmarks des Speicherdurchsatzes und der Speicherverzögerung, die wir hier zum testen nutzen.

Everest Ultimate Edition 07 (v4.00)

    • Settings: default. Angegeben sind die Durschnittsergebnisse aus 3 Messungen.

Everest 4.00 Lesen

Everest 4.00 Schreiben

Everest 4.00 Speicherverzögerung

Leider mussten wir von Everest 3.50 auf Everest 4.00 umsteigen. Aus diesem Grunde fehlen hier die Ergebnisse der älteren Sockel AM2 Mainboard Reviews.

PCMark 05

    • Beschreibung: Der PCMark05, aus dem Hause Futuremark , testet das System in vielen unterschiedlichen Bereichen auf Herz und Nieren. Die Standardversion macht 10 unterschiedliche Benchmarks, die z.B. die Grafikleistung oder die Leistung bein Codieren von Videos testen. Durch die Benchmarks werden fast alle Bereiche wie CPU,Arbeitsspeicher, Grafikkarte und Festplatte durchgecheckt.

PCMark 05

    • Settings: default

Futuremark PCMark 05

Dual Super Pi Mod 1.5

  • Beschreibung: Super Pi ist ein kleiner, aber feiner synthetischer Benchmark, der mathematische Berechnungen ausführt. Wichtig sind hier vor allem die CPU (L1/L2 Cache) und der Speicherdurchsatz.

Super Pi Mod 1.5

  • Settings: Es werden zwei Instanzen Super Pi möglichst gleichzeitig gestartet. Hinterher wird der Durchschnittswert von beiden Zeiten genommen.

Super Pi Mod 1.5

Super Pi Mod 1.5

WinRAR 3.62

    • Beschreibung: Bei WinRAR handelt es sich um einen Komprimierungsprogramm mit einer Menge Funktionen. Integriert ist auch ein Benchmark Die aktuellen Versionen von WinRAR kommen mit DualCore-Support daher und profitieren so sehr stark von DualCore CPUs. Darüberhinaus reagiert WinRAR sehr gute auf straffe Timings.

WinRAR 3.62

    • Setting: default

WinRar 3.62

HD-Tach 3

    • Beschreibung: HD-Tach aus dem Hause SimpliSoftware testet die Festplatte und ihren entsprechenden Controller. HD Tach gibt Infos über den Burst Speed, den durschnittlichen Speed der Festplatte sowie die CPUlast während des zugreifens.

HD-Tach 3

    • Settings:default, 8MB Test. Platte: Hitachi 7K160 160 Gigabyte SATA2. JMicron läuft im AHCI-Modus und die VT8237A im "Non-Raid"-Modus.

HDTach AVG. Read

HDTach Burst Read

HDTach CPU Last

HDTach Zugriff

Cinebench 2003

  • Beschreibung: Cinebench 2003, aus dem Hause Maxon, setzt auf das professionelle Renderingprogramm Cinema4D. Es startet verschiedene Tests um die Renderingleistung des PCs zu ermitteln.

Cinebench 2003

    • Settings:default

Cinebench 2003 Rendering

Cinebench 2003 Shading

Synthetische 3D- Benchmarks

3DMark06

  • Beschreibung:Der 3DMark 06 ist der neuste 3D Benchmark aus dem Hause Futuremark. Es handelt sich hierbei um eine Art "Remake" des 3DMark05. Allerdings wurden wieder die CPU-Tests (die vor allem von Dualcore CPUs profitieren) in die Gesamtscore aufgenommen werden. Es wird das maximal Mögliche von DirectX9.0C sowie HDR genutzt.

3DMark06

    • Settings: einmaliger Durchlauf auf default Settings bei angegeben Auflösung und AA/AF Werten

3DMark 06

3DMark 06 CPU-Score

3DMark 5

  • Beschreibung: Der 3DMark 05 ist ein weiterer 3D Benchmark aus dem Hause Futuremark. Er setzt auf reinrassige DirectX 9 Benchmarks und unterstützt P.S. 2.X und 3.0. Der 3DMark 05 ist durch seine sehr grafikaufwendigen Szenen vor allem grafikkartenlimitiert. Leider ist der 3DMark 05 aufgrund seiner sehr hohen Beliebtheit auch ein beliebtes "Ziel" für Treiberoptimierungen.

3DMark 5

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3d Mark05

3DMark 03

  • Beschreibung: Der 3DMark 03 ist nicht mehr so aktuell wie sein Nachfolger, der 3D Mark 05, aber immernoch recht schick anzusehen und (als Direct X 8 Benchmark) stark grafiklastig, allerdings spielt der Rest des Systems eine etwas größere Rolle als beim 3DMark 05. Leider ist auch der 3D Mark 03 den Treiberoptimierungen sehr stark zu Opfer gefallen.

3DMark 03

  • Settings: einmaliger Durchlauf auf default Settings bei angegeben Auflösung und AA/AF Werten.

3dMark 03

Aquamark 3

  • Beschreibung: Aquamark3 setzt auf die Krass Engine von Massive Development , die auch bei Aquanox 2: Revelation zum Einsatz kommt. Der Vorteil des Benchmarks liegt darin, dass er als einer der wenigen sythetischen 3D-Benchmarks auf eine Grafikengine setzt, die auch bei Games zum Einsatz kommt. Ähnlich wie beim 3DMark 01 spielt auch beim Aquamark der Rest des Systems eine sehr große Rolle.

Aquamark 3

  • Settings: einmaliger Durchlauf auf default Settings bei angegeben Auflösung und AA/AF Werten.

Aquamark 3

Game- Benchmarks

Anno 1701

  • Beschreibung: Anno 1701 (Publisher: Sunflowers, Entwickler:Related Designs) ,aus deutschem Lande, setzt die Erfolgsgeschichte von Anno 1503 und Anno 1602 fort. Dabei setzt man erstmals auf eine vollständige 3D Engine die nur so vor Detailreichtum strotzt. Doch neben der GPU kommt bei Anno 1701 auch die CPU mächtig ins schwitzen und so profitiert das Spiel sehr stark von DualCore CPUs.

Anno 1701

    • Settings: Gebencht wurde mit einem eigenem Savegame unter Zuhilfenahme von "Fraps". Gebencht wurde dreimal und hinterher der Durchschnittswert aus allen drei Ergebnissen genommen.
Texturqualität Hoch Normalmapping Ja
Effektqualität Hoch Posteffekte Ja
Terrainqualität Hoch Wasserbrechung Ja
Schatten Hoch Figuren-Anzeige Ja
Wassereffekte Hoch Bloom Ja
Objektqualität Hoch Wolken Anzeige Ja
Schattenfilterung Ja Einheiten Anzeige Ja
Wasserspiegelung Ja

Anno 1701

Anno 1701

Far Cry

  • Beschreibung: Während Doom 3 vor allem auf beklemmende Enge und entsprechendes "Gruselflair" setzt, so trifft man bei Far Cry genau das Gegenteil an. Der Action Shooter aus dem Hause Crytek setzt vor allem auf große ,sehr gut aussehende, Außenlevels im "Karibikstil". Es gibt kaum Features von Grafikkarten, die vom Spiel nicht unterstützt werden, weshalb es auch noch einige Zeit nach seinem Release zur Oberklasse der "Grafikwunder" gehört. Während bei den Grafikkarten der ATi Xxxx Serie noch die P.S. 2.b Shader verwendet werden verweden die neuen X1xxx und nVida 6xxx und 7xxx Karten bereits des P.S. 3.0 Shader. Allerdings ist Far Cry trotz seiner Grafikqualität sehr CPU-lastig.

Far Cry

  • Settings: Zum Benchen wurde das HardwareOC Benchmark Tool verwendet. Es wurden jeweils drei Durchläufe der Timdemo gemacht und der Mittelwert dieser drei Durchläufe genommen. Verwendet wurde die PCGH Timedemo. Settings im HOC Bench Tool:
Detail Level Ultra Details Enable Geometric Instancing No
Choose Pixel Shader Model default Enable normal-maps Compression No
Renderer Direct3D Enable HDR Rendering No

Far Cry

Half Life 2 Lost Coast

  • Beschreibung: Half Life 2 war zu seinem Releasezeitpunkt der Top Shooter schlechthin. Sehr gute Grafik, sehr gutes Gameplay und nette Physik Effekte. Auch jetzt zählt die Half Life 2 Engine noch zu den relativ großen der Grafikengines. Um zu zeigen, was noch in der Engine steckt wurde von Valve das Zusatzlevel "Lost Coast" veröffentlicht, welches aufgrund seiner kurzen Spielzeit aber grandiosen Grafikeffekten eher eine Techdemo als ein ernsthaftes Zusatzlevel gleicht.. Die Grafik kann dafür aber mehr als überzeugen, vor allem die HDR Effekte (ab P.S. 2.0) sind nett anzusehen. Doch so schön die Grafik auch aussieht, so hoch sind auch die Systemanforderungen für "Lost Coast" wodurch es wunderbar zum Benchmarken geeignet ist.

Half Life 2 Lost Coast

  • Settings: Zum Benchen wurde eine eigens erstellte Timedemos benutzt.
Sound Qualität Hoch Shader Details Hoch
Lautsprecher 2 Wasserdetails Alles spiegeln
Modelldetails Hoch Schattendetails Hoch
Texturdetails Hoch HDR Alle

Half Life 2 Lost Coast

F.E.A.R.

  • Beschreibung: F.E.A.R. ist wohl die neue "Nummer 1" unter den Horrorshootern. Die Atmosphäre kann nicht zuletzt wegen der hervorragenden Grafik und der guten Physik Engine überzeugen und schockieren sondern hält auch immer wieder zum Staunen an. So sind vor allem die Shader, Schatten und Partikeleffekte sehr gut gelungen. Dies alles hat natürlich seinen Preis: Die Systemanforderungen. So bringt F.E.A.R. selbst Highend-Karten problemlos ins Schwitzen.

F.E.A.R.

  • Settings: Zum Benchen wurde der in der Multiplayerdemo integrierte Benchmark genutzt.
EAX 2.0 Off Light Detail Maximum
Computer High Enable Shadows On
Effects Detail Maximum Shadow Detail On
Model Decals Maximum Texture Resolution Maximum
Water Resolution Maximum Videos Maximum
Refelections an Displays Maximum Pixel Doubling Off
Volumetric Light On DX8 Shaders Off
Volumetric Light Density Maximum Shaders Maximum

F.E.A.R.

X³ - Reunion

    • Beschreibung:X³- Reunion kommt aus dem deutschem Hause Egosoft. Es handelt sich um eine Weltraumsimulation mit beeindruckenden DirectX9-Effekten sowie eine sehr gutem Physikmodell. Neben der Grafikkarte spielt hier vor allem die CPU-Leistung eine sehr große Rolle.

X³ - Reunion

X3 Reunion

Fazit

Nach den Benchmarks ist es wieder einmal soweit, es folgt das Fazit. Die Erfahrungen mit dem ALiveNF5SLI-1394 zusammenfassend niederzuschreiben um eine Empfehlung abzugeben fällt allerdings schwer.

Das Layout des Boards fällt relativ ungewöhnlich aus und hat mit einigen Schwächen zu kämpfen. Mit Probleme oder Inkompatibilitäten hatten wir aufgrund des Layouts allerdings nicht zu kämpfen. Die generelle Performance des Boards ist ordentlich, in Spielen fehlt es dem Board aber an einigen Prozent Leistung. Schuld hieran: Der Onboardsound. Offenbar frisst der CMedia CM6501 oder dessen Treiber einiges an CPU-Leistung, wodurch dem ASRock einige Prozentpünktchen fehlen. Unspielbar oder in der Praxis bemerkbar sind die Unterschiede sicherlich nicht, messbar jedoch schon. Die Leistungsaufnahme liegt, aufgrund des nicht gerade sparsamen nForce 4, etwas über den guten Werten der MCP65 und MCP68 Boards. Ordentlich fallen dafür die Übertaktungsergebnisse aus, auch wenn die Übertaktungsmöglichkeiten relativ eingeschränkt sind.

Die passive Kühlung des Chipsatzes konnte uns voll und ganz überzeugen. Hierfür ein dickes Lob an ASRock. Auch relativ heiße Chipsätze lassen sich problemlos passiv kühlen, ohne auf extreme Heatpipelösungen zu setztem. Hieran sollten sich andere Hersteller ein Beispiel nehmen! Doch gerade da die Kühlung passiv ist, sollte man auch auf einen entsprechenden Luftstrom im PC-Gehäuse achten, damit der Chipsatz nicht den Hitzetod stirbt. Nicht ganz so gut gefallen hat uns dafür, dass das Board den Speicher und den HT-Takt auf Autosettings untertaktet - hier muss Hand im Bios angelegt werden.

Die Ausstattung des Boards kann sich sehen lassen. 4x SATA2, GB-Lan, eSATA2, Firewire, 7.1 HD-Audio, SLI und 2x IDE bekommt man nirgends für die ~ 60€ des ASRock AliveNF5SLI-1394 - dafür fällt der Lieferumfang nicht ganz so groß aus. Gerade die zwei IDE Ports sind dem Board hoch anzurechnen, da es durchaus noch User gibt, die such von ihren IDE Geräten nicht trennen möchten und so bei vielen Boards in die Röhre schauen oder auf kostspielige und manchmal problematische Adapter setzten müssen. Doch einen Zweifel haben wir: Nutzt SLi etwas auf günstigen Mainstreamboards? Möchten User, die solche Boards kaufen wirklich SLI nutzen oder ist es eine eher nutzlose Beigabe. Eine Frage, die sich jeder stellen sollte, sie aber auch selber beantworten muss.

Für alle, die ein günstiges SLi Mainboard und/oder ein Mainboard mit 2 IDE Ports suchen, ist das AliveNF5SLI-1394 sicherlich eine interessante Option, vor allem aufgrund des geringen Preises ~60€. Allerdings empfehlen wir, sich gleichzeitig eine einfache Soundkarte zuzulegen um so den, nicht sonderlich überzeugenden, C-Media CMI 6501 loszuwerden.

Wer den zweiten IDE Port aber nicht unbedingt benötigt und auch auf SLI verzichten kann, der findet im gleichen Preisbereich bessere Mainboards. Hier sind vor allem die beiden nVidia MCP65 (nForce 520/560) Boards von ASRock und Gigabyte zu nennen. Das AliveNF5-eSATA2+ und das GA-M56S-S3.

Was taugt nVidias nForce 560 SLI?

Auch zum nForce 560 SLi möchten wir zum Schluss noch ein paar Worte verlieren. Was nVidias Marketingabteilung sich bei dem Chipsatz gedacht hat ist uns ein Rätsel. nForce 560 SLi ist der mittlerweile dritte Marketingnamen für den gleichen Chipsatz. Das Featureset des Chipsatz ist nicht mehr wirklich zeitgemäß (Fehlen von AHCI, HD-Audio) und in Sachen Leistungsaufnahme steht der Chipsatz auch nicht besonders gut da. Einzig die 2 IDE Ports sind für den ein oder anderen sicherlich von nutzen. Achtung: Wir möchten nochmals darauf hinweisen, dass der nForce 560 SLI, bis auf den Namen, nichts mit dem nForce 560 (MCP65) gemeinsam hat!  

Zum Abschluss des Reviews noch einige Wort in eigener Sache. Dieses Review war das letzte AM2 Review in dieser Form und mit diesem Testsystem. In Kürze werden wir das AM2 Testsystem auf AM2+ (Phenom) umstellen. Dazu gibt es natürlich auch eine neue Grafikkarte und Speicher sowie einen aktualisierten Testparcour.

Positiv
Negativ
passiv gekühlt
Performance/Störgeräusche des Onboardsounds
Ausstattung
Layoutschwächen
Preis/Leistungsverhältniss
Speicher und HT-Bus werden mit Autosettings untertaktet
2x IDE
Leistungsaufnahme

Habt ihr bereits Erfahrungen mit dem Board gemacht? Was denkt ihr über das Board? Zur Diskussion um all diese Themen laden wir euch herzlich in unseren Support Thread ein  Augenzwinkern   Falls ihr Probleme mit dem Board habt, schaut einfach mal in unser passendes Unterforum zu dem Board vorbei und schildert eure Probleme.

Vielen Dank fürs lesen

Euer PC-Treiber.net Team

Tester und Autor: ASRock_User

Layout: ASRock_USer

Benchmarktabellen: ASRock_USer






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