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ASRock AliveDual-eSATA2
AGP, PCIe für den Sockel AM2(+) - ULi meets nVidia!

Viele werden sich sicherlich noch an das ASock 939Dual-SAT2 und dessen Nachfolger, das 939Dual-VSTA, erinnern können. Die Boards, auf Basis des ULi M1695+M1567 waren damals die einzige sinnvolle AGP/PCIe Kombilösung für den AMD Sockel 939. Nachdem nVidia ULI aufgekauft hatte, verschwanden beide Boards allerdings vom Markt. Für die Sockel 775 User hatte ASRock zwar auch eine AGP/PCIe-Lösung auf Basis des VIA PT880 Chipsatzes zu bieten, für Sockel AM2 User gibt es aber kein entsprechendes AGP/PCIe Mainboard mehr. Einzige Lösung ist hier das 939Dual-SATA2/VSTA inkl. der Sockel AM2 Upgratekarte - eine Lösung die nicht bei allen auf großen Zuspruch trifft.
Mit dem ASRock AliveDual-eSATA2 wird nun aber alles anders - Mit der ungewöhnlich wirkenden Kombination von ULi M1695 "Nothbridge" und nVidias nForce 3 250 hat ASRock eine AGP/PCIe Lösung geschaffen, die alle AM2 CPUs sowie die neuen AM2+ Phenom CPUs aufnimmt. Der ein oder andere wird nun denken: "nForce 3 - der hat mein Sockel 754 System befeuert". Sicherlich stammt der Chipsatz bereits aus Sockel 754 Zeiten, dennoch braucht sich das Featureset des Boards nicht zu verstecken. ASRock spendiert dem Board einen SATA2 Controller von JMicron, wodurch das Board zwei SATA2 Ports (von denen sich einer optional als eSATA2 Port nutzen lässt), zwei SATA Ports und zwei IDE Ports besitzt. Dazu gibt es 7.1 UAA-Audio (CM6501 USB Soundlösung) und Gigabit-Lan (Realtek RTL8111B/RTL8111C).
Aber wird mit dem Board nicht nur alles anders sondern vor allem besser? Gerade irgendwelche Kombilösungen werden von vielen gerne pauschal schlecht geredet, wenn dazu auch noch alte Chipsätze kommen sieht der ein oder andere die Probleme schon vorprogrammiert. AliveDual-eSATA2 - Top oder Flop?
Erstmal ein großes Dankeschön an ASRock für die schnelle und problemlose Bereitstellung des Samples sowie der sehr guten Unterstützung während des Tests.

Testsystem Teil 1
- Bios 1.10
- AMD Phenom 9500 - B2 Stepping
- AMD Athlon 64 X2 4200+ - G1 Stepping
- Seagate ST3250410AS (250 GB)
- ASUS AMD ATI Radeon HD 3870 512MB
- Enermax Liberty 500W
- 2x Patriot PDC22G6400LLK DDR2 800
Verwendete Treiber
- Windows VISTA 64 Bit Business inkl. aller aktuellen Updates
- AMD ATI Catalyst 8.1
- ASRock TLB Utility- zum deaktivieren des TLB-Bug Patchs
- CMedia 8.18.07 Soundtreiber
Wie bereits am Ende des AliveNF5SLI-1394 Reviews angekündigt, haben wir unser Testsystem und unseren Testparcour einem Update unterzogen. Neben dem Phenom 9500 ist auch eine neue Grafikkarte, eine neue Festplatte und neuer Speicher in unser System eingezogen. Gleichzeitig haben wir das Betriebssystem auf Windows Vista 64 Bit umgestellt. Sobald das SP1 von Vista erscheint, werden wir natürlich auf das Servicepack updaten und entsprechend neue Referenzwerte erstellen.
Auch testen wir, trotz des Phenoms, die Boards nach wie vor kurz mit einem Athlon 64 X2 im G1 Stepping. Hier überprüfen wir vor allem die Funktion der wichtigsten Features (Virtualisierungsfunktion, Cool and Quite etc.), die Stabilität und die Übertaktungsergebnisse. Zudem führen wir einige wenige Messungen doppelt durch, also mit dem Phenom und dem X2 - allerdings bewusst nicht alle Messungen.
Der Chipsatz
An dieser Stelle sparen wir uns den gewohnten Vergleich der verschiedenen Chipsätze und gehen expliziter auf die Kombination von nForce 3 und ULi M1695 ein - auf die vor ASRock noch kein Hersteller gesetzt hat. Wer einen Vergleich der verschiedenen Spezifikationen der AM2(+) Chipsätze möchte, sollte einfach mal einen Blick in unseren AM2(+) Chipsatzguide werfen.
Hinter dem ULi M1695, den ASRock als "Nothbridge" einsetzt, versteckt sich ein einfacher "HyperTransport Tunnel Chip". Dieser stellt 18 PCIe Lanes zur Verfügung und wird zwischen der "Hyper Transport Host Bridge" (in diesem Falle die AMD CPUs) sowie dem "Hyper Transport Cave" (in diesem Falle nVidias nForce 3 250) „untergebracht“.

Blockdiagramm des ULI M1695/M1567
An die Stelle der alten M1567 Southbridge von ULI setzt ASRock nun auf nVidias nForce 3 250, vermutlich da es die ULI M1567 SB einfach nicht mehr gibt. Der nForce 3 ist ein Singlechip AGP-Chipsatz für den K8, was aber auch nicht weiter tragisch ist, denn wie bereits erwähnt, handelt es sich beim ULi M1695 um einen reinen PCI-Express Tunnelchip. Während der M1695 HT 2.0 unterstützt und der HT zwischen CPU und M1695 so mit 1000 MHz taktet, unterstützt der nForce 3 nur HT 1.0, so liegt der HT-Takt zwischen M1695 und nForce 3 bei 800 MHz. In der Praxis macht sich dies aber nicht negativ bemerkbar.
Aber warum eigentlich so alte Chipsätze? Nun ja, die Frage ist relativ simpel zu beantworten. Es gibt einfach keine anderen Chipsätze die sich für solche Kombinationen wirklich anbieten. Neue AGP-Chipsätze für den K8 gibt es seit Jahren nicht mehr, verfügbar sind hier neben dem nForce 3 250 eigentlich nur noch der VIA K8M800 - mit diesem wäre ein AGP/PCIe Board aber kaum zu realisieren, da es sich nicht um Singlechip Designs, sondern um klassische "North-/Southbridge"- Lösungen handelt. Eine andere Lösung für eine AGP/PCIe Board gibt es also eigentlich nicht, zudem vermutlich auch der Preis hier noch mitspielt - Beide Chipsätze wird ASRock wohl zu extrem guten Konditionen bekommen.
Spezifikationen des Boards
Herstellerangaben laut asrock.com
In Sachen Ausstattung bietet das Board, trotz der beiden älteren Chipsatz, soweit gewohnte Mainstreamkost. Hierfür muss ASRock allerdings auf einige zusätzliche Chips zurückgreifen. So setzt man auf den JMicron JMB363 PCIe SATA2-Controller um zwei zusätzliche SATA2 Ports zurealisieren. Der Realtek RTL8111B/C übernimmt die fehlende Gigabitlanfähigkeit des Chipsatzes und ermöglicht so auch Gigabitlan. Letztlich greift ASRock beim Soundchip, wie bereits bei einigen anderen Boards, zum CMEDIA CM6501. ASRocks setzt diese quasi USB-Soundkarte ein, um die fehlende HD-Audio Fähigkeiten des alten nForce 3 auszugleichen. Ein Mainboard mit altem AC97 Audiocodec lässt sich heute einfach nicht mehr verkaufen.
Alles in allem ist die Ausstattung des Boards Standardware in diesem Preissegment . Allerdings hebt sich das Board vor allem durch das Vorhandensein eines APG und eines PCIe 16x Ports von der Konkurrenz ab. Zudem liefert es noch zwei IDE Ports, sowie eSATA2. Das Feature, das der ein oder andere noch vermissen könnte, ist ein Firewirecontroller, den es hier nicht gibt.
Impressionen des AliveDual-eSATA2

Der Lieferumfang des Boards fällt relativ mager aus, da
wären:
- 1x Treiber CD
- 1x Handbuch
- 1x ATX-Blende
- 1x IDE Kabel
- 1x Floppy Kabel
- 2x SATA Kabel
- 1x SATA Stromadapter
Die Verpackung des Boards fällt ASRocktypisch aus. Auf dem Karton befinden sich die nötigen Spezifikationen des Boards sowie eine Menge an verschiedenen Stickern, die auf die verschiedenen Features des Boards hinweisen. Dem Board liegt ein Multilanguage Handbuch bei, in dem das Wichtigste in verständlichem Deutsch niedergeschrieben ist. Das umfangreiche Handbuch mit Infos zu den Bioseinstellungen etc. liegt leider nun auf der CD vor oder ist im Internet vorhanden - hier allerdings nur in englischer Sprache.

Das Layout des ASRock AliveDual-eSATA2 ist sicherlich etwas gewöhnungsbedürftig, aber keineswegs schlecht. Auffällig ist vor allem die Position der SATA Ports. Die zwei Ports des nForce 3 (schwarz) befinden sich neben dem ULi M1695, die beiden Ports des JMB363 befinden sich rechts von den Ramslots. Aufgrund der dünnen SATA Kabels ist die Position aber nicht weiter tragisch, zumal die Ports problemlos zu erreichen sind.
Nicht ganz so gut gefällt uns besonders die etwas niedrige Position des IDE Ports, gerade in hohen Gehäusen werden für die optischen Laufwerke sehr schnell lange IDE Kabel nötig. Die Position des AG-Ports könnte sicherlich auch optimaler sein, allerdings lässt sicher der Port auch kaum anders positionieren. Gerade mit langen AGP-Karten könnte es zu Problemen mit den IDE-Ports bzw. den IDE-Kabeln kommen und bei DualSlot AGP-Karten wird die Anzahl an nutzbaren PCI Slots sehr schnell stark verringert.
Wer das Board mit PCIe Karten betreiben will, der wird auf weniger Probleme stoßen. ASRock hat unter dem PCIe Slot direkt einen Steckplatz freigelassen, was in Zeiten von DualSlot Grafikkarten und Co zu begrüßen ist. Lediglich, wer AGP und PCIe zusammen nutzen möchte, für den könnte es durchaus etwas eng werden.
Die Position des ATX-Stromsteckers ist sicherlich Geschmackssache, in unserem Testsystem führt die Position zu keinen Problemen. Beim ATX-Stromstecker setzt ASRock übrigens endlich auf einen 24 Pin ATX Stromstecker, der die ATX 2.0 Norm erfüllt. Die Position des Flopysteckers ist leider nach wie vor eher schlecht als recht. Sicherlich nutzen heute nur noch wenige ein Floppylaufwerk, wer aber noch auf ein Flopylaufwerk zurückgreifen möchte, wird sich über die langen Kabelwege ärgern.
Insgesamt können wir festhalten, dass das Layout des Boards sicherlich keine Preise gewinnen wird und einige kleine Schwächen aufweist, insgesamt ist es aber solide und in unserem Testsystem sind wir auf keine layoutbedingten Probleme gestoßen.
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Auf der linken Seite des Boards befindet sich ein Großteil der Zusatzchips. Bei (1) sehen wir den CMedia CM6501 Soundchip, bei (2) den Realtek RTM866-895 Taktgenerator und bei (3) den Realtek RTL8111B Netzwerchip (PCIe 1x)
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Der Floppyanschluss befindet sich mittig unterhalb des letzten PCI Slots
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Bei (1) befindet sich der Audioheader, bei (2) der HDMI-SPDIF Header(gelb) sowie der WiFi-Header(schwarz). An den WiFi Header lässt sich ein optional erhältliches WiFI-Modul von ASRock anschließen. ( ASRock WiFi-802.11g oder ASRock WiFi-802.11n)
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Am rechten, unteren Rand des Boards befindet sich ein Großteil der nötigen Header. Bei 
1) finden wir der Frontpanel- und Speakerheader, bei (2) der Infrarot und USB-Header und bei (3) der zusätzliche Gehäuselüfteranschluss.
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Der Kühler des ULI M1695. Links sehen wir den 24 Pin ATX-Stromstecker. Das Board lässt sich aber auch mit einem 20 Pin ATX Stecker betreiben.
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Der AG-Port (angebunden über den nForce 3) und der PCIe Port (angebunden über den M1695)
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Unter dem Kühler des M1695 befindet sich eine entsprechende Portion Wärmeleitpaste
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nVidias scheint dem ULi M1695 inzwischen einen neuen Look verpasst zu haben. Anstelle des ULI Logo ziert nun ein nVidias Logo den M1695. Gefertigt wurde der Chip übrigens in der 21 Woche 2006. Das Stepping ist B1.
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Auch unter dem nForce 3 250 befindet sich eine entsprechende Portion WLP.
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Der nForce 3 250 ohne Kühler und WLP. Unser Chip stammt aus der 50 Woche 2005 und kommt im A2 Stepping daher.
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Der Bereich der Spannungswandler des ASRock AliveDual-eSATA2. Bei (1) befindet sich der ST L6714D Chip, der für die CPU-Spannung verantwortlich ist.
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Der obere Teil des Boards in der Gesamtansicht
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Eine Übersicht über den Platz rund um den Sockel
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Die 4 DDR2 Speicherbänke
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(1) Der JMicron JMB 363 SATA2 Chip (per PCIe 1x angebunden), bei (2) finden wir die beiden SATA2 Ports des JMicrons und bei (3) die beiden SATA 1 Ports des nForce 3.
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Der Bereich rund um den nForce 3 250. Auffällig, das Board hat 2 IDE Ports.
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Am ATX-Panel finden wir u.a. 4 USB 2.0 Ports, ein eSATA2 Port und ein Netzwerkport.
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VCore Mod
Auch auf dem AliveDual-eSATA2 ist mal wieder der bekannte L6714D von ST verbaut. Dieser ist auf vielen ASRock Mainboards, wie bspw. auch dem AliveSATA2-GLAN oder dem AliveNF5-eSATA2+ verbaut. Für beide Mainboard hatten wir bereits entsprechende VCore Mods veröffentlicht, die dem SLL-Mod des 939Dual-SATA2 sehr ähnlich ist. Da die Chips identisch sind, stellt sich natürlich sofort die Frage, ob der Mod auch auf das AliveDual-eSATA2 übertragen werden kann. Die Antwort lautet: Vermutlich ja
Aktuell haben wir den Mod noch nicht getestet, wagemutige können ihn aber natürlich schonmal vorab ausprobieren. Daher möchten wir euch kurz zeigen, welche VIDs zu dne gehörenden Lötpunkten gehören. Die genauen Details zu dem Mod könnt ihr hier und hier nachlesen.
Bios und OC
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Der System Overview Screen mit Details über die verbauten Komponenten etc.
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Der Advanced CPU Configuration Screen. Hier lassen sich sämtliche Details zur CPU und dem Speicher einstellen
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Die Spannungs und Multieinstellungen mit K10 CPUs. Es lässt sich sowohl der Northbridgetakt, der CPU Multi und die VCore einstellen. Bei K8 CPUs sieht der Screen etwas anders aus und bietet nur Eine Option für VCore und CPU Multi
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Kurios - Das Bios ermöglich es der CPU 0 V zu geben. Wir raten von einem Einstellen der Option ab.
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Bei K10 CPUs lässt sich der Speichertakt von DDR2 400 - DDR 2 1066 einstellen. Bei K8 CPUs bis DDR2 800.
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Der untere Teil des CPU Configuration Menüs. ASRock bietet hier eine Menge an Timings
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Das Advanced Chipset Settings Menü
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Der HT-Takt zwischen CPU und Northbridge (HT-Multi) lässt sich zwischen 200 (1) und 1000 (5) MHz einstellen
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Der nForce 3 unterstützt nur einen HT-Takt von 800 MHz. Daher lässt sich der HT-Multi zwischen Northbridge und Southbridge nur zwischen 1-4 einstellen.
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Die Speicherspannung (VDIMM) lässt sich von 1.8B - 2.20V einstellen
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Das IDE Configuration Menü
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Der JMicron JMB363 lässt sich im non Raid, Raid und AHCI Modus betreiben
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Der SATA Controller des nForce 3 lässt sich im non Raid und Raid Modus betreiben.
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Das USB Configuration Menü
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Das Configure Super IO Chipset Menü
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Das Floppy Configuration Menü
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Der Hardware Health Event Monitoring Screen. Hier lässt sich die PWM Lüftersteuerung konfigurieren
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Mit den "A"-Biosversionen (Betabios!) lässt sich die Lüftersteuerung deutlich feiner einstellen
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Das Advanced PCI/PnP Settings Menü
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Das Bootsettings Menü
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Wer schonmal ein ASRock Board sein Eigen nennen durfte, der wird sich auch im AMI-Bios des ALiveDual-eSATA2 sofort heimisch fühlen. Das Bios bietet den typischen ASRock Look und auch die ASRocktypischen Optionen. Auffällig sind vor allem die relativ große Auswahl an Speichertimings, sowie die Optionen zum Einstellen des CPU-Multiplikators beim K10. Wer seinen K10 übertakten möchte, der muss mindestens drei Optionen beachten: 1) CPU Frequency (Referenztakt), 2) Frequency Multi und 3) Frequency Divider.
Der Takt des Phenoms errechnet sich nun nach folgender Formel:
(Referenztakt/2) * (1/Divider)* Multiplikator = Coretakt des AMD Phenom auf dem AliveDual-eSATA2
In Sachen VCore scheint es mit den Phenom CPUs aktuell aber ein Problem zu geben. Bei unserem Modell mit 1.25V default VCore konnten wir die Spannung im Bios nicht mehr weiter anheben. Mit Phenom CPUs, die eine geringere default Spannung haben, lässt die Spannung sich (laut ASRock) um 0.05V anheben. Was der Grund für dieses Problem ist, ist noch nicht bekannt. Mit K8 CPU lässt sich die Spannung problemlos um 0.05V anheben. Sobald wir in der Sache neue Informationen haben, werden wir sie euch hier mitteilen.
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Multi
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4- max. CPU (beim K8 ) - Beim K10 nach oben stehender Formel
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Referenztakt (HT)
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100-400 MHz
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HTT-Multi
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1-5x für CPU-NB
1-4x fürNB-SB
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VCore
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0.8V - +0.05V über CPU default Spannung (Beim K8 ) 0.00 V- ? - Probleme mit unserem Sample - mehr dazu im obigen Text)
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Speicherteiler
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DDR2 400/533/677/800 - beim K8
DDR2 400/533/677/800/1066 - beim K10
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VDimm
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1.80 - 2.20V
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PCI/PCIe Fix?
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Ja
PCIe-Takt von 75-200 MHz einstellbar
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AGP-Spannung
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Auto, Low, High
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In Sachen Übertaktbarkeit macht sich das Board sehr gut. Vor allem der maximale Referenztakt von ~ 360! MHz mit dem K8 ist wirklich bemerkenswert. Hier machen ULI und ASRock es vielen anderen Hersteller mal wieder vor, wie es richtig gehen kann. Die 360 MHz sind bisher das beste Ergebnis, was ein AM2 Mainboard in unserem Testsystem hingelegt hat. Die mit dem Phenom erreichten 290 MHz maximaler Referenztakt sind ebenfalls sehr ordentlich.
Auch der maximale CPU-Takt ist vor allem mit dem K8 sehr ordentlich, beim Phenom fehlt es einfach an Taktpotential, was aber eher an der CPU selber als an dem Mainboard liegt. Interessant wird es aber sein, wie der Phenom sich auf echten AM2+ Boards übertakten lässt.
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max. stabiler Referenztakt
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max. erreichter CPU-Takt
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AliveDual-eSATA2 - K8
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360 MHz
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2751 MHz (250x11) 1,35V
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AliveDual-eSATA2 - K10
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290 MHz
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2420 MHz (220x11) 1,25V
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Gigabyte GA-M56S-S3 - K8
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292 MHz
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2768 (252 x 11) 1,35 V
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Gigabyte GA-M56S-S3 - K10
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294 MHz
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2493 (227 x 11) 1,25 V
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Hinweis zu den Übertaktungsergebnissen. Da sich jede Komponente unterschiedlich gut oder schlecht übertakten lässt, dienen die oben angegebenen Werte nur als Richtwerte. Keinesfalls können wir euch garantieren, dass die Taktraten mit jedem Board erreicht werden.
Die Spannungen beziehen sich jeweils auf die im Bios eingestellten Werte! Manche Boards over oder undervolten hier, mehr Infos dazu findet ihr in den entsprechenden Tests der Boards. Der maximale Referenztakt wird ohne Erhöhung der Chipsatzspannung ermittelt.
Stabilität, Kompatibilität und Alltagserfahrungen
Support der Rev. G (65nm) K8 CPUs?
Laut Angabe der CPU-Support-Liste zum Testzeitpunkt
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SPD Timings richtig erkannt?
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Support der Phenom (65nm) K10 CPUs?
Laut Angabe der CPU-Support-Liste zum Testzeitpunkt
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Taktraten mit Autosettings korrekt?
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Funktioniert Cool and Quite (beim K8 )?
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lauffähig mit DDR2 Vollbestückung?
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Funktioniert Cool and Quite (beim K10)?
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Lässt Speicher sich mit CL4 betreiben?
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Funktioniert CnQ mit manuell veränderter Spannung?
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Lässt der Speicher sich bei DDR2 800 mit CR1T betreiben?
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Virtualisierungstechnologie vorhanden?
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S3 (STR) Standby funktioniert?
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Stabilitätstests bestanden?
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S1 Standby funktioniert?
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Hot Plug funktioniert?
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PCI/USB Kompatibilitätstest bestanden?
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 -> Fuktioniert ohne Einschränkungen,  -> Funktioniert mit Einschränkungen,  -> Funktioniert nicht oder nur schlecht
In der Praxis schlägt sich das Board insgesamt sehr ordentlich. Sowohl mit dem K8 als auch mit dem K10 (ganged + unganged Modus) gab es keine Stabilitätsprobleme. Getestet haben wir hier sowohl mit den PDC22G6400LLK Riegeln von Patriot als auch mit den MDT M924-800-16. Auch ein Betrieb mit Vollbestückung (Patriot + MDT) und ein Betrieb mit CL4/1T (Patriot) war problemlos möglich. Für den Betrieb mit Vollbestückung mussten wir die Vdimm Spannung allerdings von 1.8 auf 1.85V anheben.
Einen Schnitzer leistet sich das Board allerdings in Sachen CnQ mit dem K10. Da es sich lediglich um ein "Single-Power-Plane"-Mainboard handelt, wie viele andere Sockel AM2 Boards auch, wird beim K10 unter Cool and Quite lediglich der Takt auf 1100 MHZ herabgesenkt. Die Spannung der CPU bleibt unverändert bei 1.25V.
Was bedeutet dieses "Single-Power-Plane" genau? Mit dem Phenom hat AMD Cool and Quite 2.0 eingeführt. CnQ 2.0 bietet viele Vorteile, wie verschiedene Taktraten für die verschieden Kerne uvm. (näheres dazu findet ihr bei AMD). Damit Cool and Quite 2.0 aber funktioniert, muss das Mainboard hierfür entsprechend ausgelegt sein - ein sog. Dual-Plane Motherboard sein. Das AliveDual-eSATA2 ist aber nur für CnQ 1.0 ausgelegt. Hierdurch funktioniert CnQ beim K8 einwandfrei, beim Phenom aber nur mit Einschränkungen.
Noch kurz ein Wort zum Thema Virtualisierungstechnologie (Pacifica/AMD-V). Sowohl mit dem K8 als auch mit dem K10 funktioniert diese problemlos. Beim K8 lässt AMD-V sich im Bios deaktivieren - beim K10 nicht. Hier ist AMD-V grundsätzlich aktiv.
Zum Thema PCI/USB Kompatibilität - hier stellten wir Probleme mit dem letzten PCI-Slot fest. Unsere PCI Netzwerkkarte lief in diesem zwar problemlos, eine Creative Audigy LS macht in dem letzten Slot aber massive Probleme. In den anderen beiden Slots funktionierten beide Karten aber alles problemlos. In Sachen USB-Kompatibilität können wir nichts Negatives berichten.

Wie ihr bereits unserer obigen Tabelle entnehmen könnt, sieht es in Sachen Autotaktraten mal wieder nicht sonderlich gut für ASRock aus. Die werkseitige Übertaktung um 0.9 MHz ist zwar etwas störend, aber nicht weiter tragisch. Störender ist hier, dass es der HT-Bus mit den Autosettings im Bios mit nur 800 MHz, anstelle von 1000 MHz, getaktet wird. Zudem wird unser DDR2 800 Speicher mit nur 533 MHz betrieben. Wir empfehlen also jedem, die Taktraten mit CPU-Z, Everest etc. zu überprüfen und die Taktraten im Bios entsprechend manuell einzustellen.
In Sachen Spannungen untervoltet das Board leider minimal, hier liegt die Spannung zwischen 0.01-0.02V unter dem Soll. In Sachen Spannungsstabilität gibt es gewohnte ASRockkost - die Spannungen sind nicht "rockstable" und schwanken im Bereich von 0.01-0.02V. Beides ist aber noch im normalen Toleranzrahmen, zwar nicht erfreulich, aber auch nicht gefährlich für die Stabilität oder die Lebensdauer der Komponenten. Für absolute Highendocergebnisse ist das Board somit aber sicherlich ungeeignet, hierfür ist es aber auch einfach nicht konzipiert.
Die Lüftersteuerung des Board regelt lediglich den CPU-Lüfter und auch hier nur PWM-Modelle. In den offiziellen Biosversionen gibt es 3 Regelstufen: Slow, Middle, Fast. Selbst unter Slow geht der Lüfter nur bis ~ 1400 UPM herunter, er ist dann zwar leise, aber keinesfalls unhörbar, ansonsten machte die Lüftersteuerung aber eine sehr gute Figur. Wer aber einen größeren Regelbereich für den Lüfter möchte, sollte mal einen Blick auf die A-Biosversionen in unserer Filebase werfen. Diese A-Versionen bieten deutlich feinere Regelungsmöglichkeiten. Alternativ lässt sicher CPU-Kühler unter Windows auch mit SpeedFan regeln. Eine Regelung des zusätzlichen Gehäuselüfteranschlusses ist aber generell nicht möglich.
Dank der passiven Chipsatzkühlung ist das Board (mit entsprechenden anderen Komponenten) sicherlich auch für Silentsysteme empfehlenswert, vor allem da die beiden passiven Kühler ihren Dienst sehr ordentlich verrichten und North- und Southbridge nie zu heiß werden.
Vor allem für Phenombesitzer dürfte vermutlich noch die Frage nach dem TLB-Bug Patch interessant sein. Wie bereits in unserem Phenom Artikel festgestellt, sind die Performanceeinbrüche mit diesem Patch teilweiße dramatisch. Seit dem Bios 1.10 hat ASRock den TLB-Bug Patch (nach AMD Vorgabe) fest im Bios implementiert. Deaktivieren lässt sich der Patch im Bios nicht. Abhilfe schafft hier aber das ASRock TLB Utility. Dieses ermöglicht ein Deaktivieren des TLB-Bug Patches beim Start von Windows (das Programm hat eine Autostartfunktion).
Abschließend noch ein Blick auf die IRQ-Verteilung. Lediglich der IRQ 21 ist von 2 Geräten (nForce 3 Sata Controller und PCI USB Host Bridge) belegt. Probleme gab es hier aber nicht.

Ein paar Worte zur Kompatibilität
Vielen werden die Berichte über massive Kompatibilitätsprobleme mit den VIA PT880 basierten Mainboards von ASRock (4CoreDual-VSTA) bekannt sein. Problematisch ist hier vor allem der PEG Port, dieser ist aufgrund der Chipsatzspezifikationen lediglich mit 4 PCIe Lanes angebunden. Beim ASRock AliveDual-eSATA2 sieht die Welt hier anders aus. Sowohl bei dem PEG Port als auch bei dem AG-Port handelt es sich um vollwertige Lösungen (wie bereits beim 939Dual-SATA2/VSTA). Kompatibilitätsprobleme mit PCIe Karten sind also nicht zu erwarten. Unsere HD 3870 lief unter Windows Vista beispielweiße problemlos, eine Sache die auf die PT880 Boards nicht umbedingt zutrifft. Etwas schlechter sieht es hier mit AGP-Karten aus. Mangels nForce 3 Treiber für Windows Vista (nVidia sei Dank) ist der Betrieb von AMD/ATI AGP Grafikkarten unter Windows Vista auf dem Board aktuell nicht möglich. Aus diesem Grunde bleiben wir aktuell auch einen Test mit einer AGP-Karte schuldig, unser vorliegendes Modell von ATI läuft unter Windows Vista einfach nicht. Mangels Treiber lässt sich auch die Raidfunktion des nForce 3 unter Windows Vista nicht nutzen, hier muss auf die JMicron JMB363 zurückgegriffen werden, der sowohl über einen AHCI Modus, als auch über funktionierende Vistatreiber verfügt. Die sonstige Peripherie des nForce 3 laufen unter Windows Vista übrigens mit den MS-Standardtreibern, soweit problemlos und mit angemessener Performance.
Righmark Audio 6.0.6
| Frequency response (from 40 Hz to 15 kHz), dB |
+0.22, -0.33
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Good
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| Noise level, dB (A) |
-84.3
|
Good
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| Dynamic range, dB (A) |
82.8
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Good
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| THD, % |
0.0060
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Very good
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| THD + Noise, dB (A) |
-75.0
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Average
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| IMD + Noise, % |
0.024
|
Good
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| Stereo crosstalk, dB |
-83.7
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Very good
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| IMD at 10 kHz, % |
0.298
|
Average
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| General performance |
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Good
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Testsystem Teil 2
Benchmarks
Everest Ultimate 4.20
- Hersteller: Lavalys
- Download
- Typ: Synthetischer Benchmark
- Beschreibung: Einfacher Test mit Standardsettings - Durchschnitsswerte aus 3 Messungen (bei Speicherbenchmarks)

In Sachen USB-Performance muss der nForce 3 sich dem nForce 560 geschlagen geben. Hier macht sich das Alter des Chipsatztes dann doch merklich beachtet. Die Frage nForce 3 vs. JMicron JMB 363 geht knapp zugunsten des JMicron aus. Eine moderne SATA2 Platte sollte aber doch eher an den JMicron angeschlossen werden, während der nForce 3 vor allem für optische Geräte interessant sein dürfte.
Cinebench R10
- Hersteller: Maxon
- Herstellerseite
- Typ: Synthetischer Rendering-Benchmark auf Basis der Cinema 4D-Engine
- Beschreibung: Einmaliger Durchlauf der 64 Bit Version auf Standardsettings
Futuremark PCMark Vanatge
- Hersteller: Futuremark
- Herstellerseite
- Typ: Synthetischer Systembenchmark
- Beschreibung: Einmaliger Durchlauf der 64 Bit Version auf Standardsettings

- Hersteller: Futuremark
- Herstellerseite
- Typ: Synthetischer Systembenchmark
- Beschreibung: Einmaliger Durchlauf auf Standardsettings

WinRar
- Hersteller: Rarlab
- Download
- Typ: Packsoftware
- Beschreibung: Test mit dem integrierten Benchmark (Multithreaded)
- MultiCore optimiert: Ja
TMPEGEnc mit DivX 6.8
- Hersteller: Pegasys/TMPGInc.
- Download
- Typ: Videoencoder
- Beschreibung: Wir haben die HD1920 AVI-Version (AVI, MPEG4 / AC3 5.1 Surround) des Elephants Dream Videos genutzt und es mittels TMPEGEnc in ein DivX Video umgewandelt. Die Bitrate lag bei 3000 kBit/s., der Sound bei 192 kBit/s.

Itunes
- Hersteller: Apple
- Download
- Typ: Musicplayer/encoder
- Beschreibung: Wir haben eine ~45 Minuten lange Wav Datei mittels Itunes in das AAC-Format (320 kBit/s) umgewandelt.


POV-Ray 3.7 Beta 24
- Hersteller: Persistence of Vision
- Herstellerseite
- Typ: Raytracing Benchmark
- Beschreibung: Durchlauf unter Standardsettings
Vimark
- Hersteller: River Past
- Herstellerseite
- Typ: Videoencoding Benchmark
- Beschreibung: Durchlauf unter Standardsettings

Super Pi 1.5 XS-Mod
- Hersteller: XS
- Herstellerseite
- Typ: Synthetischer Benchmark
- Beschreibung: Durchlauf der 1MB und 4MB Version




Futuremark 3DMark 06
- Hersteller: Futuremark
- Herstellerseite
- Typ: Synthetischer 3D Benchmark
- Beschreibung: Einfacher Durchlauf mit den Standardeinstellungen




Futuremark 3DMark 05
- Hersteller: Futuremark
- Herstellerseite
- Typ: Synthetischer 3D Benchmark
- Beschreibung: Einfacher Durchlauf mit den Standardeinstellungen

Company of Heroes -Opposing Fronts
- Hersteller: THQ
- Herstellerseite
- Typ: Game
- Beschreibung: Gebencht wurde mittels FRAPS eine 20 sekündige Spielszene in der Demoversion. Die angegeben Werte entsprechen den Durchschnittswerten aus 5 Messungen.

Fear - Perseus Mandate
- Hersteller: Monolith
- Herstellerseite
- Typ: Game
- Beschreibung: Gebencht wurde mittels FRAPS eine 10 sekündige Spieleszene der Demoversion. Die angegeben Werte entsprechen den Durchschnittswerten aus 5 Messungen.
- Hersteller: Digital Extremes
- Herstellerseite
- Typ: Game
- Beschreibung: Gebencht wurde mittels FRAPS, der UT 3 Beta Demo und dem UT-Bench Tool die Map "dm_Shangri La_bot"







Fazit
In den letzten Jahren hat sich neben ASRock kaum ein Hersteller an AGP/PCIe Hybriden gewagt und wieder einmal waren es ASRock, die vor knapp drei Monaten mit der ersten Ankündigung des AliveDual-eSATA2 überraschten. Während es zur Ankündigung, vor allem aufgrund der ungewöhnlichen Chipsatzkombination, noch einige Bedenken gab, können wird nach ~ einem Monat Testzeit fast alle dieser Bedenken vergessen.
In Sachen Stabilität gibt sich das ASRock AliveDual-eSATA2 keine Blöße. Sowohl mit dem K8 als auch mit dem K10 war das Board während des gesamten Testzeitraums stabil - egal ob im ganged oder unganged Modus, ob mit MDT oder Patriot Speicher oder mit CL4 und 1T. Auch in Sachen PCI/USB Kompatibilität konnten wir kaum Probleme feststellen, einzig der letzte PCI Slot zeigte sich etwas zickig.
In Sachen Performance sieht es generell ebenfalls recht ordentlich aus. Sicherlich erzielt das Board kaum neuste Bestleistungen, die Performance befindet sich aber auf dem üblichem Niveau der AM2 Mainboards - einzig bei den Futuremark 3D Benchmarks zeigt das Board eine eklatante Schwäche. In den Spielebenchmarks ist die Performance aber wieder da wo sie sein soll. Aus diesem Grunde scheinen die schwachen 3DMark Ergebnisse mal wieder eine Eigenheit der synthetischen Benchmarks zu sein. Zudem zeigten die Futuremarkbenchmarks bereits in der Vergangenheit, dass die Ergebnisse ausgerechnet mit ULi Chipsätzen gerne etwas schwächer ausfallen. Ein Schelm wer hier Böses denkt.
Die Übertaktungsfeatures des Boards sind sicherlich nichts für absolute Enthusiasten, die von uns erreichten Ergebnisse mit dem Board sind aber sehr gut. Gerade die 360 MHz Referenztakt mit dem K8 sind beeindruckend. Etwas störend finden wir, dass wir mit unserem K10 die VCore-Spannung nicht anheben konnten, während die mit dem K8 problemlos ging. Mal schauen, ob ASRock hier noch eine Lösung findet. Wem die VCore generell nicht ausreicht, der kann sich ja auch mal am VCore-Mod versuchen.
Das Layout des Boards wird sicherlich keine Preise gewinnen und hat mit einigen Schwächen im Detail zu kämpfen. Probleme aufgrund des Layouts hatten wir allerdings nicht. Die Ausstattung des Boards fällt, für den Preis, allerdings sehr gut aus. 4x SATA, 1x eSATA, GB-Lan, 7.1 HD-Audio, AGP/PCIe und vor allem 2 IDE Ports findet man heute kaum für die knapp 55€ die das Board kostet.
Den größten Minuspunkt des Boards müssen wir nVidia zurechnen - das Fehlen von Windows Vista Treiber für den nForce 3. Wer das Board mit einer PCIe Karte betreiben möchte, wird sich an dem Fehlen der Treiber kaum stören. Wer aber vorhat auf eine AGP-Karte zurückzugreifen, der wird das Fehlen der Treiber womöglich leidvoll am eigenen Körper erfahren müssen. Im Klartext heißt das, dass auf dem Board unter Windows Vista keine AGP-Karten von AMD/ATI lauffähig sind, auch die Raidfeatures des nForce 3 sind unter Windows VISTA generell nicht nutzbar. Wer Raid unter Windows Vista nutzen möchte, muss auf die Raidfeatures des JMicron JMB363 zurückgreifen. Wir empfehlen jedem, vor dem Kauf die Kompatibilitätsinfos zu dem Board genau zu studieren!
Den nächste kleine Minuspunkt des Boards müssen wir allerdings ASRock anlasten: Die CnQ Problematik mit Phenom CPUs. Wie bereits oben genauer erläutert, handelt es sich beim AliveDual-eSATA2 um ein sog. "Single-Power-Plane"-Mainboard, der CnQ 2.0 Modus des Phenom wird also nicht unterstützt. Hierdurch wird der Phenom, im Idle Modus, lediglich auf 1100 MHz heruntergetaktet, die Spannung bleibt allerdings bei 1.25V. Mit K8 CPUs funktioniert CnQ (1.0) problemlos.
Der letzte kleine Negativpunkt ist sicherlich die Leistungsaufnahme. Der Unterschied zwischen dem (sehr sparsamen) Gigabyte GA-M56S-S3 und dem AliveDual-eSATA2 fällt teilweiße doch relativ deutlich aus. Hier muss das Board, vermutlich aufgrund der alten Chipsätze und den vielen Zusatzchips, doch deutlich Federn lassen.
Insgesamt lässt sich festhalten: ASRock hat mit dem AliveDual-eSATA2 zweifelsfrei den Aufrüsttipp für alle AGP-Nutzer geschaffen. Alle, die ihre (damals) teure AGP-Karten nicht so einfach verkaufen möchten, denen das Geld für eine komplett Umrüstung fehlt oder die auf Grafikpower nicht angewiesen sind und ihre AGP-Karte deswegen behalten möchten, können ihrem System mit dem AliveDual-eSATA2 nochmal kräftig Power verleihen. Gerade wer sehr viel rechen intensive Dinge macht, der wird sich über die 4 Kerne Power des Phenom vermutlich freuen. Zudem sollten auch die beiden IDE Ports für viele Aufrüster durchaus interessant sein, denn so können alte IDE Laufwerke auch ohne Adapter o.ä. noch problemlos an dem neuen Mainboard weiter genutzt werden.
Wer bereits eine PCIe Grafikkarte hat und auch auf 2 IDE Ports nicht mehr angewiesen ist, der sollte sich den Kauf des AliveDual-eSATA2 lieber zweimal überlegen. Hier lohnt es eher, sich direkt ein echtes AM2(+) PCIe Boatd zuzulegen, von denen es in dem Preisrahmen des ALivDual-eSATA2 auch einige gibt.
Kurz gesagt, das ASock ALiveDual-eSATA2 ist der AM2(+)-Aufrüsttipp für alle AGP-Nutzer. Sicherlich hat das Board einige kleine Schwächen im Detail, massive Probleme konnten wir aber nicht ausmachen. Allerdings sollte jeder, der die Anschaffung des Boards plant einen Blick in die Kompatibilitätsliste werfen.
Aufgrund des sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnises und der sehr guten Aufrüstoption verleihen wir dem AliveDual-eSATA2 den Pc-Treiber.Net Price Award.

Fragen oder Kommentare zum Artikel? Dann werft einen Blick in den entsprechenden Diskussionsthread. Bei generellen Fragen zum oder Problemen mit dem Board, schaut am besten in das entsprechen Unterforum oder in der AliveDual-eSATA2 FAQ.
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Positiv
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Negativ
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AGP/PCIe
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Undervoltet/Übertaktet minimal
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2x IDE
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Leistungsaufnahme
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passiv gekühlt
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kleine Layoutschwächen
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Prei/Leistungsverhältnis
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Kein CnQ 2.0
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maximaler Refernztakt
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Treiberprobleme unter Vista - nVidia sei Dank
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TLB Bug Fix lässt sich mit Tool deaktivieren
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Gut funktioniendes Bios
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Tester und Autor: ASRock_User
Layout: ASRock_USer
Benchmarktabellen: ASRock_USer
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