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ASRock A780FullDisplayPort
Anschlussvielfalt!

Nachdem der AMD IGP Markt 2007 von AMDs 690G/V und nVidias GeForce 7000 Serie dominiert wurde, stehen mit AMDs K10 CPUs neue IGP Chipsätze beider Hersteller ins Haus. Auf der Cebit wurden AMDs 780G, 780V und 740G in Europa offiziell vorgestellt und auch nVidia hat die GeForce 8200 und 8300 Serie inzwischen eingeführt
Die neuen IGP Chipsätze versprechen, neben HT 3.0 und PCIe 2.0 Unterstützung, vor allem eine deutlich verbesserte Grafikeinheit inklusive sehr guter HD-Videobeschleunigung. Dazu wurde natürlich auch am weiteren Featureset der Chipsätze gefeilt, so bieten beide Hersteller unter anderem 6 SATA2 Ports und eine Menge an USB-Ports.
ASRock schickt mit dem A780FullDisplayPort ein sehr interessantes AMD 780G Mainboard ins Rennen - besonderen Wert legt ASRock hierbei auf die Ausgabemöglichkeiten für die integrierte Grafikeinheit.Das Mainboard bietet hier, neben dem VGA und DVI-Ausgang am ATX-Panel, einen DisplayPort-Ausgang der durch eine mitgelieferte Zusatzkarte realisiert wird. Zudem legt ASRock dem Board ein HDMI-DVI Adapter bei, so dass auch HDMI Freunde auf ihre Kosten kommen.
Auch die weitere Ausstattung des Boards kann sich sehen lassen, so verfügt das Board über 6 SATA2 Ports, 1 IDE Port, 5.1 HD-Audio, FireWire und GB-Lan. Ob das Board aber nicht nur auf dem Papier, sondern auch in der Praxis überzeugen kann und als günstige Office-/Multimediaplatine oder HTPC-Board taugt, gilt es herauszufinden.
Unser Dank geht an ASRock für die schnelle und problemlose Bereitstellung des Testsamples
Verwendete Treiber
- Windows VISTA 64 Bit SP1 Business inkl. aller aktuellen Updates
- AMD ATI Catalyst 8.3 Hotfix
- Realtek HD-Audio Codec Treiber 1.90
- ATI Couthbridgetreiber 8.3
- Realtek GB-Lan Treiber Ver. 6201
Der Chipsatz

Verglichen mit dem AMD 690G Chipsatz gibt es beim AMD 780G Chipsatz gleich eine Menge Neuerungen. Die erste Neuerung ist die Unterstützung von PCIe 2.0 und HT 3.0, wie bei den AMD 700 Chipsätzen ohne integrierte Grafikeinheit. Zudem setzt man auf eine komplett neue integrierte Grafikeinheit. Während der AMD 690G sich mit einem RV410 Derivat begnügen musste, der keine DirectX 10 Unterstützung und nur eine sehr einfache HD-Videobeschleunigung mit sich brachte, werkelt im AMD 780G immerhin bereits ein RV610 Derivat (HD 2400). Dieser bringt, neben DirectX 10 Unterstützung, vor allem Unterstützung für AMDs UVD (Unified Video Decoder) - einer Beschleunigung für die Wiedergabe von HD-Material- mit sich.
Interessant ist hier vor allem die Möglichkeit, der integrierten Grafikeinheit einen extra Grafikspeicher zur Verfügung zu stellen (Sideport Memory). Hierdurch verfügt die Grafikkarte über eigenen VRAM und muss nur in Ausnahmefällen auf den Arbeitsspeicher zurückgreifen. Normalerweise nutzen die integrierten Grafikeinheit grundsätzlich den Arbeitsspeicher als VRAM (Shared Memory). Leider setzen allerdings kaum Hersteller auf diesen optionalen Sideport Speicher.
Neu ist im Übrigen auch die ATI SB700.Dieses bietet nun vor allem 6 SATA2 Ports.
Spezifikationen des Boards
- CPU
- Chipsatz
- Integrierte Grafikeinheit
- Basiert auf der RV610 GPU
- bis zu 512 MB Shared Speicher
- DirectX 10 Unterstützung
- Ausgabe über: VGA+DVI, HDMI (per Adapter) und DisplayPort (per Zusatzkarte)
- Arbeitsspeicher
- 4 X DDR2 Slots mit einer maximalen Kapazität von 8GB
- Unterstützt Dual Channel DDR2 800/667/533/400 MHz
- Mit Phenom CPUs auch DDR2 1066 möglich
- Expansion Slot
- Audio
- LAN
- Interne Anschlüsse
- 6x SATA2 mit Unterstützung von Raid (0,1,10, JBOD), AHCI und Hot-Plug
- 1 x ATA133 IDE connector
- 1 x Floppy connector
- 2 x USB 2.0 headers, support 6 ports
- 1x WiFI-Header
- 1xFireWire-Header
- HDMI-SPDIF-Header
- Com-Port Header
- SPDIF Header
- CD-In Header
- Front-Panel Audio
- 1x CPU-Lüfteranschluss (regelbar)
- 1x Gehäuselüfteranschlüss
Herstellerangaben laut asrock.com
Für ein mATX Mainboard ist das ASRock A780FullDisplayPort sehr gut ausgestattet. Neben 6 SATA2 und einem IDE-Port bietet das Board 5.1 HD-Audio, GB-Lan und FireWire Unterstützung. Sehr umfangreich fallen vor allem die Ausgabemöglichkeiten für die integrierte Grafikeinheit aus. Neben einem VGA+DVI Ausgang am ATX-Panel lässt sich, mit mitgeliefertem DVI-HDMI-Adapter, auch ein HDMI Monitor anschließen. Für die zukünftigen DisplayPort Geräte bietet ASRock eine spezielle Zusatzkarte, die in dem PEG Port Platz findet, und einen DisplayPort beherbergt.
In Sachen Ausstattung lässt das Board kaum mehr wünsch offen. Interessant wäre hier allerdings noch ein eSATA2 Port, um Daten schnell auf eSATA2 Platten sichern zu können. Zudem wäre ein digitaler Audio-Ausgang am ATX-Panel wünschenswert, wobei sich für diesen Zweck auch der HDMI-SPDIF-Header zweckentfremden lässt. Auch einige weitere (regelbare) Lüfteranschlüsse wären wünschenswert. In Anbetracht des Preises und der sehr umfangreichen Ausgabemöglichkeiten ist die Ausstattung des Boards aber mehr als zufrieden stellend.
Impressionen des ASRock A780FullDisplayPort

Der Lieferumfang des Boards fällt recht ordentlich aus, da wären:
- 1x Treiber CD
- 1x Handbuch
- 1x ATX-Blende
- 1x IDE Kabel
- 1x Floppy Kabel
- 1x SATA Kabel
- 1x SATA Stromadapter
- 1x HDMI-SPDIF Kabel
- 1x DisplayPort Karte
- 1x HDMI-DVI Adapter
Die Aufmachung des Kartons vom A780FullDisplayPort ist im gewohnten ASRock Look gehalten. Die vielen Sticker weisen auf die Features/Spezifikationen des Boards hin. Das Handbuch des Boards ist in mehren Sprachen gehalten, darunter auch ein gut verständlich deutscher Teil. Das umfangreiche Handbuch mit Informationen über die Biossettings befindet sich allerdings auf CD oder im Internet. Leider nur auf Englisch.
Das Layout des A780FullDisplayPort wirkt auf den ersten Blick ordentlich. Auffällig ist erstmal das 5 Phasen PWM Design, wodurch das Board selbst mit den schnellsten Phenom CPUs noch problemlos klarkommt. Die Position des ATX-Stromsteckers kann in manchen PCs allerdings zu Problemen führen, da das ATX Kabel hier möglicherweise ungünstig im Luftstrom hängt. In unserem System hatten wir mit diesem allerdings kein Problem.
Beim ATX-Stromstecker setzt ASRock seit kurzem übrigens auf ein 24 Pin ATX 2.0 Modell. Wer noch ein altes 20 Pin Netzteil besitz kann dieses allerdings auch verwenden (die 4 zusätzlichen Pins bleiben dann frei).
Die 6 SATA2 Ports sowie der IDE Port sind gut platziert. Der Floppy Port ist, wie bei inzwischen allerdings fast allen Boards, an das untere Ende des Mainboards gewandert. Da ein mATX Mainboard allerdings deutlich kürzer als ein FullATX Board ist, sind hier in den meisten Fällen weniger Probleme zu erwarten.
Problematisch ist allerdings die Position des PCIe 2.0 1x Ports, der direkt unter dem PEG Port Platz findet. Wer auf dem Board eine Grafikkarte mit einem größeren Kühler verwendet, kann diesen leider kaum mehr benutzen und muss ganz ohne PCIe 1x Port auskommen. Hier wäre es wünschenswert, wenn ASRock die Position des unteren PCI Slots mit der des PCIe 1x Ports vertauscht hätte.
Insgesamt ist das Layout des A780FullDispayPort gut, problematisch ist aber vor allem die Position des PCIe 1x Ports.
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Bei (1) der VIA Firewirechip, bei (2) finden wir den Realtek ALC662 HD-Audiocodec und bei (3) den Realtek RTL 8211C GB-Lan Chip (per PCIe angebunden).
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Links unten finden wird bei (1) den FireWire-Header, (2) zeigt den WIFI/E-Header (schwarz) für ein optionales WiFi-Modul von ASRock sowie den HDMI SPDIF-Header (gelb). Bei (3) finden wir den Front-Audio Header sowie den CD-In Header. Bei (4) finden wir nochmals den VIA VT6308S Firewirechip.
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Der rechte untere Teil des Boards mit der ATI SB700 Southbridge. Bei (1) befindet sich der Biosbaustein, bei (2) finden wir den System Panel Anschlüsse.
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Rund um den Sockel geht es, wie bei vielen mATX Platinen, relativ eng zu.
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Die DisplayPort Karte von ASRock findet im PCIe 16x Port Platz.
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Der Bereich der Spannungswandler -ASRock setzt hier auf ein sehr einfaches Design mit offen liegenden Spulen.
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Zwischen Chipsatz und Kühler sitzt ein Wärmeleitpad
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Der AMD 780G Chipsatz ohne Kühler
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Die ATI SB700 ohne Kühler
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Eine Übersicht über den Platz rund um den Sockel.
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Die DisplayPort Karte
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Das ATX Panel des A780FullDisplayPort - quasi legacy free. 6 USB 2.0 Ports, FireWire aber leider kein digitaler Audio Ausgang
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Bios und OC
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Der Main Bildschirm des Bios
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Eine Übersicht über die Untermenüs des Advanced Menü
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Das CPU-Configuration Menü mit Einstellungen für den Speicher und die CPU
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Der zweite Teil des CPU Configuration Menüs
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Der dritte Teil des CPU Configuration Menüs - hier die Ramtimings
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Das Advanced Chipset Settings Menü. Hier lassen sich die onboard Devices de/aktivieren und die Chipsatz sowie Speicherspannung anpassen.
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Das Bootsettings Menü
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Das IDE-Configuration Menü.
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Das Advanced PCI/PNP Settings Menü
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Das Floopy Configuration Menü
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Das Configure Super/IO Chipset Menü
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Das USB Configuration Menü
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Der Hardwaremonitoring Teil des Bios. Hier lässt sich auch die Lüftersteuerung konfigurieren
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Das AMI Bios des ASRock A780FullDisplayPort bietet auf den ersten Blick den gewohnten ASRock Look und Funktionsumfang. Auf den zweiten Blick offenbaren sich allerdings einige Überraschungen.
Generell bietet das Bios, wie bei den günstigeren ASRock Boards üblich, nur sehr eingeschränkte Spannungseinstellungen. Gerade bei der Spannungseinstellung für die CPU gibt es aber einige Unterschiede. Bei K8 CPUs lässt sich die Spannung generell um 0.05V über der default Spannung anheben. Beim Phenom 9500 (B2) ist ein Anheben der Spannung nicht möglich, da unser Modell eine default Spannung von 1.25V hatte. Dies ist laut ASRock das Limit - CPUs mit einer geringeren VCore Spannung sollten sich aber um die typischen +0,05V anheben lassen. Mit dem Phenom 9850 Black Edition sieht es aber wieder anders aus - hier können wir die CPU theoretisch mit bis zu 1,55V befeuern. Dieser Wert sollte aber mit sehr viel Vorsicht genossen werden, die Spannungswandler als auch die Phenom CPUs selber würden so eine Spannung vermutlich nicht lange überleben.
Des Weiteren bietet das Bios des Boards eine ausreichende Menge an Speichertimings, beim Phenom lässt sich zudem zwischen dem "ganged" und "unganged" Speichermodus wählen. Dazu bietet das Board die Möglichkeit die Northbridgespannung und den Northbridgemultiplikator der Phenom K10 CPUs zu ändern, die Spannung des AMD 780G zu erhöhen, den Takt der IGP zu erhöhen und letztlich auch die PCIe und VDimm Spannung anzupassen.
Festzuhalten bleibt. Für absolute Highendübertaktungsergebnisse ist das Bios des A780FullDisplayPort nicht geeignet. Dennoch bietet es alle wichtigen Funktionen für kleine Overclockingambitionen oder auch Undervoltingversuche. Sehr positiv ist zudem, dass ASRock alle wichtigen Opionen für die Phenom CPUs implementiert hat. Hierzu gehört u.a. der Northbridge Multiplikator, die Northbridge Spannung und der Ganged/Unganged Modus.
Etwas noch - Im AHCI Modus übernimmt ein AHCI Bios die Initialisierung der Festplatte - dies verzögert den Bootvorgang leider etwas.

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Multi
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5- max. CPU (beim K8 ) - Beim K10 sehr differenziert möglich
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Referenztakt (HT)
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150-500 MHz
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HTT-Multi
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1-9x (bei Phenom CPU)
1-5x (bei K8 CPU)
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VCore
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beim K8 0,8V - +0,05V über default VCore beim K10 - Bis 1.25V bzw. 1.55V (je nach CPU)
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CPU NB Voltage
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Beim K10 - Bis 1.25V bzw. 1.55V (je nach CPU)
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PCIe Voltage
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1,8V / 1,9V
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VDimm
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1.80 - 2.20V
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Speicherteiler
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DDR2 400/533/677/800 - beim K8
DDR2 400/533/677/800/1066 - beim K10
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PCI/PCIe Fix?
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Ja
PCIe-Takt der NB-SB-Verbindung, des PEG Port und des PCIe Takts getrennt zwischen 75-200 MHz einstellbar
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In Sachen Übertaktbarkeit schlägt sich das ASRock A780FullDisplayPort, für ein mATX Board, relativ gut. Der Phenom 9850 konnte immerhin noch mit bis zu 2700 MHz betrieben werden - die Full ATX Boards schaffen hier aber mehr. Allerdings konnten wir den Phenom 9850 unter Windows ebenfalls auf ~2900 MHz übertakten (soweit stabil), ein Kaltstart war mit diesem Takt allerdings nicht möglich- wohl ein deutliches Zeichen dafür, dass das Board hier doch langsam am Limit operiert.
Der maximale Referenztakt ist mit dem Phenom sicherlich nicht besonders gut, mit dem K8 allerdings sehr ordentlich. Möglicherweise schafft ein neues Bios hier aber noch Abhilfe. Die besonder guten K8 Übertaktungsergbenisse lasen sich u.a. auch durch die deutlich höhere Sandardspannung erklären (im Bios eingestellt 1.35V resulitieren in ~ 1.40V)
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max. stabiler Referenztakt
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max. erreichter CPU-Takt
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Abit AX78 -K8
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285 MHz
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2761 MHz -1.35V
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Abit AX78 -K10
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235 Mhz
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2928 MHz - 1,30V
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ASRock AliveDual-eSATA2 - K8
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360 MHz
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2751 MHz -1,35V
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ASRock AliveDual-eSATA2 - K10
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270 MHz
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2913 MHz - 1,30V
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ASRock A780FullDisplayPort - K8
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305 Mhz
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2860 MHZ - 1.35V
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ASRock A780FullDisplayPort - K10
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250 MHz
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2700 MHz - 1,30V
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Overclocking der IGP-Einheit
Wie bereits erwähnt, bietet das Board die Möglichkeit den Takt der integrierten Grafikeinheit im Bios anzuheben. In unserem Test konnten wir den GPU-Takt bis 680 MHz anheben. Hier ein kurzer Vergleich, wieviel der Mehrtakt bringt.
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GPU-Takt
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3D Mark 05 Score
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500 MHz
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3263
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550 MHz
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3385
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600 MHz
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3485
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650 MHz
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3562
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Wie man sehr schön sieht, hält sich der Performancevorteil durch den höheren GPU-Takt in Grenzen.
Hinweis zu den Übertaktungsergebnissen. Da sich jede Komponente unterschiedlich gut oder schlecht übertakten lässt, dienen die oben angegebenen Werte nur als Richtwerte. Keinesfalls können wir euch garantieren, dass die Taktraten mit jedem Board erreicht werden.
Die Spannungen beziehen sich jeweils auf die im Bios eingestellten Werte! Manche Boards over oder undervolten hier, mehr Infos dazu findet ihr in den entsprechenden Tests der Boards. Der maximale Referenztakt wird ohne Erhöhung der Chipsatzspannung ermittelt.
Stabilität, Kompatibilität und Alltagserfahrungen
Support der Rev. G (65nm) K8 CPUs?
Laut Angabe der CPU-Support-Liste zum Testzeitpunkt
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SPD Timings richtig erkannt?
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Support der Phenom (65nm) K10 CPUs?
Laut Angabe der CPU-Support-Liste zum Testzeitpunkt
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Taktraten mit Autosettings korrekt?
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Unterstützung von TDP 125W CPUs?
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lauffähig mit DDR2 Vollbestückung?
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Funktioniert Cool and Quite (beim K8 )?
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Lässt Speicher sich mit CL4 betreiben?
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Funktioniert Cool and Quite (beim K10)?
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Lässt der Speicher sich bei DDR2 800 mit CR1T betreiben?
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Funktioniert CnQ mit manuell veränderter Spannung?
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S3 (STR) Standby funktioniert?
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Virtualisierungstechnologie vorhanden/deaktivierbar?
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S1 Standby funktioniert?
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Stabilitätstests bestanden?
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PCI/USB Kompatibilitätstest bestanden?
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 -> Fuktioniert ohne Einschränkungen,  -> Funktioniert mit Einschränkungen,  -> Funktioniert nicht oder nur schlecht
Im Alltagsbetrieb schlägt sich das ASRock A780FullDisplayPort recht gut. Das Board war in allen Lebenslagen sowohl mit K8 als auch mit K10 CPUs stabil. Auch der Betrieb mit CL4/1T bei DDR2 800 oder mit Vollbestückung (neben den Patriot Riegeln kamen zwei MDT M924-800-16 Riegel zum Einsatz) war problemlos möglich. Ebenso funktioniert CnQ 2.0 bzw. 1.0 korrekt. Die Virtualisierungstechnologie funktioniert problemlos - lässt sich allerdings nur bei K8 CPUs deaktivieren. Bei K10 CPUs ist sie immer aktiviert.
Mit verschiedenen PCI-Karten und USB-Geräten hatten wir auch dem Board keine Probleme. Allerdings traten in manchen Spielen kleine Soundruckler/Hänger auf, wenn USB im Bios aktiviert ist (siehe auch hier). Das Problem lässt sich allerdings mit dem Betabios 1.32 von ASRock beheben - der FIX soll in dem kommenden offiziellen Bios implementiert werden. Kurz nach "Redaktionsschluss" ist mit dem Bios 1.40 auch das neuste offizielle Bios eingetroffen - Wenn die neue "SIO IRQ Filter" aktiviert ist, ist das Problem verschwunden.
Anmerken möchten wir zudem kurz, dass der Onboard Netzwerkcontroller nicht mit den Treibern von Windows Vista zusammenarbeitet. Hier müssen also entsprechend die Treiber der mitgelieferten CD genutzt werden. Da diese dem Board allerdings beiliegt, ist das kein Problem.

In Sachen Autotaktraten schlägt sich das ASRock A780FullDisplayPort gut. Einziges Problem, der Ram wird mit den Autosettings nur als DDR2 533 erkannt, obwohl DDR2 800 Module zum Einsatz kamen. Die sonstigen Taktraten liegen aber innerhalb der Spezifikationen.
Anders sieht es allerdings in Sachen VCore Spannung aus. Die VCoreSpannung des ASRock A780FullDisplayPort liegt grundsätzlich ~ 0.05V über der Standardspannung. Unser Phenom 9850 wird bspw. mit 1.35 anstelle von 1.30V befeuert. Zudem schwankt die Spannung unter Vollast und liegt maximal nochmals 0.05V über der bereits zu hoch anliegenden Spannung. Allerdings fällt die Spannung niemals unter die, um 0.05V erhöhte, Defaultspannung. Daher lässt sich das Problem in sofern etwas minimieren, indem man die Standardspannung im Bios um 0.05V absenkt. Dies bringt allerdings neue Probleme mit sich - CnQ funktioniert nicht mehr. Einzige Möglichkeit, CnQ unter Windows nach Wunsch selber bauen - mit Crystal CPUID oder RMClock. Im Übrigen betrifft dieses Problem gleichermaßen die von uns getesteten K10 und K8 CPUs. Auch die Ramspannung liegt mit den Autosettings etwas sehr hoch - unsere DDR2 800 Module bekommen hier grundsätzlich 1.95V (Auto). Im Bios ist es aber möglich die Spannung auf JEDEC konforme 1.80V abzusenken.
Wo wir schon beim Thema sind. Ein Ändern des Multiplikators/der Spannung unter Windows mit Crystal CPUID war in unserem Test (mit K8 ) CPUs problemlos möglich. Bei K10 CPU lassen sich alle Werte auch mit AMDs Overdrive Software unter Windows ändern.
Die PWM-Lüftersteuerung des Boards regelt mit dem Standardbios leider nur relativ schlecht. Unser Kühler (CoolerMaster HyperTX) wird von 1800 auf maximal 1400 UPM heruntergeregelt. Mit einem entsprechendem Beta Bios lässt sich der Lüfter allerdings deutlich besser, in 10% Schritten, regeln. Auch eine Regelung per SpeedFan oder dem ASRock OC-Tuner ist möglich. Der Gehäuselüfteranschluss lässt sich allerdings nicht regeln.
Zum Thema Lautstärke möchten wir noch anmerken, dass wir bei unserem Sample Probleme mit einer pfeifenden Spule hatten. Dieses Problem trat allerdings nur mit den Phenom CPUs auf, wenn CnQ deaktiviert war. Mit K8 CPUs hatten wir keine Probleme mit pfeifenden Spulen. Bei den K10 CPUs lies sich das Pfeifen durch aktivieren von CnQ deutlich minimieren und war nicht mehr hörbar. Ebenso fiel das Problem unter Last mit den Phenom CPUs nur sehr selten auf.
Der Kühler des AMD 780G Chipsatzes wird sehr warm, gerade während des IGP-Betriebes unter Volllast. Wer des Board komplett passiv betreiben möchte, sollte die Temperaturen des Chipsatztes genau im Auge behalten und den Kühler möglicherweise gegen ein anderes Modell austauschen.
Der TLB-Bug-Fix bei Phenom B2 CPUs ist standardmäßig aktiviert. Er lässt sich unter Windows allerdings mit dem ASRock TLB-Utility oder dem ASrock OC-Tuner unter Windows deaktivieren. Bei B3 CPUs ist der Bugfix natürlich standardmäßig deaktiviert - hier wurde das Erratum 298 in der Hardware beseitigt.
Werfen wir noch kurz einen Blick auf die IRQ-Verteilung. Hier zeigt sich, dass einige IRQs sehr oft belegt werden - Probleme hierdurch konnten wir allerdings nicht feststellen. (Das von uns erwähnte Betabios 1.32 verändert die IRQ Verteilung offenbar nicht)

Die Videobeschleunigung der IGP-Einheit im Test
Wie bereits in der Einleitung angemerkt, bringen die neuen IGP Chipsätze von nVidia und AMD erstmals eine wirklich gute HD-Videbeschleunigung mit sich. Die IGP Einheit [HD 3200] des AMD 780G, die auf dem RV610 basiert, bietet hierfür eine auf den Namen UVD (Unified Video Decoder) getaufte Technologie. Hinter UVD versteckt sich ein Videdecoder, der in der GPU integriert ist. Er unterstützt die Beschleunigung von VC1 und H.264/AVC Material. - zumindest in der Theorie
In der Praxis muss man leider anmerken, dass sich die Videobeschleunigung nur mit entsprechendem Codec nutzen lässt. Hier bleibt eigentlich nur der Cyberlink Codec über, der bspw. in PowerDVD 7 Ultra integriert ist. Möchte man die entsprechende Videobeschleunigung nutzen, muss man also zusätzlich die Kosten für PowerDVD Ultra mit einkalkulieren.
Einmal PowerDVD 7.3 Ultra (Build 3730) installiert, kommt man in den Genuss der HD Videobeschleunigung. In unserem Test mit einem H.264 Video (BBC Motion 1080p) funktionierte diese sehr gut. Währen das Video mit dem X2 4200+ im CPU Modus kaum ruckelfrei darzustellen war, lief es mit der Hardwarebeschleunigung der integrierten Videoeinheit bestens. Gleichzeitig konnte auch die Leistungsaufnahme um etwa 20 W gesenkt werden, da die CPU kaum mehr belastet wurde.

Anzumerken sei hierbei aber, dass es sich um einen HD-Trailer handelt. Schaut man echtes H.264 Material von BlueRay Discs, ist die CPU Auslastung deutlich höher, da die CPU hier zusätzlich den Kopierschutz berechnen muss.
Einen Test mit VC-1 Material können wir mangels HD-DVD/Blue-Ray Laufwerk leider nicht durchführen. Echte VC-1 Trailer scheint es im Internet leider nicht zu geben. Die Beschleunigung von MPEG 2 Material beherrscht der AMD 780G natürlich auch und wir haben die Unterstützung überprüft. Da MPEG2 Material aber für heutige Computer kaum mehr ein Problem darstellt, verzichten wir hier auf einen entsprechenden Benchmark.
Hybrid CrossFire
Um diesen Artikel nicht zu überladen, werden wir zu Hybrid CrossFire in kürze einen Kurztest veröffentlichen, in dem wir auf die Technologie näher eingehen wollen. An dieser Stelle möchten wir aber schon mal vorweg nehmen - Hybrid CrossFire funktionierte auf dem Board (zusammen mit einer HD 3450) problemlos. Einige Anwendungen können von der zusätzlichen Grafikkarte sehr deutlich profitieren. Zum Spielen auf hohen Auflösungen/Details ist die Kombi aber immer noch zu leistungsschwach.
Update am 12.5.2008
Inzwischen haben wir den Kurztest zur Hybrid Graphics Technologie veröffentlicht. Im entsprechendem Test findet ihr auch einen Performancevergleich zwischen der HD 3200 und der HD 3450.
Windows Vista, SB700 und AHCI
Wie wird bereits im Review des Abit AX78 festgestellt haben, hatte die SB600 unter AHCI zusammen mit Windows Vista massive Probleme. Mit der SB700 scheinen diese Probleme glücklicherweise der Vergangenheit anzugehören - zumindest konnten wir im Zusammenspiel mit der SB700, AHCI und Windows Vista keine Probleme feststellen.
Linuxbetrieb
Normalerweise testen wir unsere Mainboards grundsätzlich nur unter Windows. Gerade hochintegrative mATX Boards werden aber auch gerne für Linuxrechner genutzt (HTPC/Multimediabereich). Aus diesem Grunde haben wir uns entschieden, das Board, abseits unseres eigentlichen Testparcours, auch kurz unter Linux anzutesten. Für unseren Test nutzen wir das neue Ubuntu 8.04, als Livetestversion in der 64 Bit Version (läuft ohne Installation). In unserem kurzen Testlauf zeigt sich das Board absolut problemlos. "Out of the Box" wurden Lan, Sound, die Festplatten (AHCI) und USB problemlos erkannt. Ein Betrieb (surfen im Internet, Musik hören etc) war sofort möglich, ohne irgendwelche Einstellungen vornehmen zu müssen.
ASRock OC-Tuner Software
Das A780FullDisplayPort ist ASRocks erstes Sockel AM2+ Mainboard mit Unterstützung für die OC-Tuner Software, die erstmals mit den P35 Mainboards eingeführt wurde.
Mit der Software ist es möglich, einige Spannungen und Taktraten unter Windows zu verändern, den TLB Bug Patch zu de/aktivieren und die Lüftersteuerung zu konfigurieren. Zudem bietet die Software Hardwaremonitoring Fähigkeiten. Leider ist der Funktionsumfang von ASRocks OC-Tuner bisher relativ begrenzt. Für ernsthafte OC-Versuche ist es aktuell nötig auch AMDs Overdrive Software nebenher laufen zu lassen, um einen Zugriff auf alle Möglichkeiten zu haben. Die Overdrive Software bietet aber auch fast alle Optionen die der ASRock OC-Tuner bietet.
Wir würden uns vor allem eine Möglichkeit wünschen, den HT-Multiplikator und Northbridge-Multiplikator zu ändern. Auch die Möglichkeit den Multi jedes Kernes einzeln festzulegen wäre sehr interessant. Zudem fehlt nach wie vor ein „Default“-Button.
Righmark Audio 6.0.6
| Frequency response (from 40 Hz to 15 kHz), dB |
+0.26, -0.39
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Good
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| Noise level, dB (A) |
-70.1
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Average
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| Dynamic range, dB (A) |
69.9
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Average
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| THD, % |
0.130
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Average
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| THD + Noise, dB (A) |
-52.6
|
Poor
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| IMD + Noise, % |
0.260
|
Average
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| Stereo crosstalk, dB |
-70.8
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Good
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| IMD at 10 kHz, % |
0.302
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Average
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| General performance |
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Good
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Die Gesamtperformance des Onboardsounds ist insgesamt gut, laut dem Rightmarkt Audio 6.0.6
Testsystem Teil 2
Benchmarks
Everest Ultimate 4.50
- Hersteller: Lavalys
- Download
- Typ: Synthetischer Benchmark
- Beschreibung: Einfacher Test mit Standardsettings - Durchschnitsswerte aus 3 Messungen (bei Speicherbenchmarks)
Die USB Performance der ATI SB600 (AX78 ) und der ATI SB700 sind wirklich erschreckend, beide liegen unter dem Niveau des nForce 3. Dies scheint allerdings auch mit dem SP1 von VISTA zusammenzuhängen. Im Test des AX78 (Vista ohne SP1) war die Performance des SB600 noch in etwa auf nForce 3 Niveau. Dies passt auch zu den Berichten um USB Probleme durch Patches rund um das SP1. Hier bleibt zu hoffen, dass durch Treiber etc. die Performance wieder normalisiert werden kann.
Cinebench R10
- Hersteller: Maxon
- Herstellerseite
- Typ: Synthetischer Rendering-Benchmark auf Basis der Cinema 4D-Engine
- Beschreibung: Einmaliger Durchlauf der 64 Bit Version auf Standardsettings
Futuremark PCMark Vanatge
- Hersteller: Futuremark
- Herstellerseite
- Typ: Synthetischer Systembenchmark
- Beschreibung: Einmaliger Durchlauf der 64 Bit Version auf Standardsettings

- Hersteller: Futuremark
- Herstellerseite
- Typ: Synthetischer Systembenchmark
- Beschreibung: Einmaliger Durchlauf auf Standardsettings

WinRar
- Hersteller: Rarlab
- Download
- Typ: Packsoftware
- Beschreibung: Test mit dem integrierten Benchmark (Multithreaded)
- MultiCore optimiert: Ja
TMPEGEnc mit DivX 6.8
- Hersteller: Pegasys/TMPGInc.
- Download
- Typ: Videoencoder
- Beschreibung: Wir haben die HD1920 AVI-Version (AVI, MPEG4 / AC3 5.1 Surround) des Elephants Dream Videos genutzt und es mittels TMPEGEnc in ein DivX Video umgewandelt. Die Bitrate lag bei 3000 kBit/s, der Sound bei 192 kBit/s.

Itunes
- Hersteller: Apple
- Download
- Typ: Musicplayer/encoder
- Beschreibung: Wir haben eine ~45 Minuten lange Wav Datei mittels Itunes in das AAC-Format (320 kBit/s) umgewandelt.



POV-Ray 3.7 Beta 24
- Hersteller: Persistence of Vision
- Herstellerseite
- Typ: Raytracing Benchmark
- Beschreibung: Durchlauf unter Standardsettings

Vimark
- Hersteller: River Past
- Herstellerseite
- Typ: Videoencoding Benchmark
- Beschreibung: Durchlauf unter Standardsettings

Super Pi 1.5 XS-Mod
- Hersteller: XS
- Herstellerseite
- Typ: Synthetischer Benchmark
- Beschreibung: Durchlauf der 1MB und 4MB Version




Futuremark 3DMark 06
- Hersteller: Futuremark
- Herstellerseite
- Typ: Synthetischer 3D Benchmark
- Beschreibung: Einfacher Durchlauf mit den Standardeinstellungen


Futuremark 3DMark 05
- Hersteller: Futuremark
- Herstellerseite
- Typ: Synthetischer 3D Benchmark
- Beschreibung: Einfacher Durchlauf mit den Standardeinstellungen

Company of Heroes -Opposing Fronts
- Hersteller: THQ
- Herstellerseite
- Typ: Game
- Beschreibung: Gebencht wurde mittels FRAPS eine 20 sekündige Spielszene in der Demoversion. Die angegeben Werte entsprechen den Durchschnittswerten aus 5 Messungen.

Fear - Perseus Mandate
- Hersteller: Monolith
- Herstellerseite
- Typ: Game
- Beschreibung: Gebencht wurde mittels FRAPS eine 10 sekündige Spieleszene der Demoversion. Die angegeben Werte entsprechen den Durchschnittswerten aus 5 Messungen.
Call of Duty 4
- Hersteller: Infinity Ward
- Herstellerseite
- Typ: Game
- Beschreibung: Gebencht wurde mittels FRAPS eine 10 sekündige Szene direkt zum Beginn der Demoversion. Die Angaben entsprechen dem Mittelwert aus 5 Messungen.

Bei manchen Tests zur Leistungsaufnahme, vor allem mit dem Phenom 9850, macht sich die zu hohe VCore Spannung sehr deutlich bemerkbar. Gerade mit dem X2 und der IGP-Einheit kann das Board aber echte Bestwerte einfahren.
Fazit
Bevor wir zum endgültigen Fazit kommen, möchten wir die einzelnen Punkte nochmals kurz Revue passieren lassen. Beginnen wir beim Layout. Dieses ist wie bei vielen mATX Boards, soweit in Ordnung. Ärgerlich ist aber vor allem die Position des PCIe 1x Slots, auch die Position des ATX Stromsteckers wird einige nicht verzücken. Wer plant das Board mit großen Kühlkörpern auszurüsten, sollte vorab überprüfen ob es nicht zu Problemen kommen könnte - eine Übersicht über den Platz rund um den Sockel findet ihr weiter oben.
Die Ausstattung des Boards ist soweit sehr gut. Das Board bietet gleich 4 unterschiedliche Ausgabemöglichkeiten für die integrierte Grafikeinheit, darunter auch die Möglichkeit der Ausgabe über den DisplayPort, der in der Zukunft zum neuen Standard werden soll. Dazu gibt es gleich 12 USB Ports, FireWire, GB-Lan und 6 SATA2 Ports - was will man mehr? Wirklich vermissen wir hier nur einen eSATA2 Port für das schnelle Datenbackup auf einer eSATA2 Platte. Ansonsten wäre es interessant, wenn ASRock noch eine Art Deluxe-Version des Boards veröffentlichen würde, bei der man vor allem die Möglichkeit des Sideport Speichers vom AMD 780G nutzt. Hier gibt es auf dem europäischen Markt leider fast keine Boards die diese, durchaus interessante, Option nutzen.
Die Performance des Boards ist soweit sehr ordentlich. Insgesamt liegt das Board eigentlich immer gleichauf mit den beiden anderen getesteten Mainboards. Überraschend fanden wir vor allem, dass selbst mit aktivierter IGP-Einheit die Systemperformance nur minimal einbricht. Galten IGP-Einheiten früher als Systembremsen, lässt sich inzwischen problemlos mit ihnen arbeiten. Überzeugen konnte uns auch die generelle Grafikperformance des AMD 780G. Während bis vor kurzem nVidia GeForce 7000er Serie und die AMD690G Serie das Nonplusultra in Sachen IGP-Performance darstellten, konnte die Performance mehr als deutlich gesteigert werden. Zum Spielen auf maximalen Auflösungen etc. reicht die Performance zwar noch nicht - wer aber hin und wieder ältere Spiele spielt dem wird die Performance des AMD 780G aber wohl sogar ausreichen. Sehr gut ist auch die Leistung der HD-Videobeschleunigung - sie entlastet die CPUs deutlich und ermöglich eine ruckel freie HD-Wiedergabe auch mit kleinen CPUs. Ärgerlich ist hier allerdings, dass lediglich der Cyberlink Codec UVD unterstützt wird. Wer die Funktion nutzen möchte muss noch zusätzliches Geld in entsprechende Software investieren. Hier wäre es wünschenswert, wenn AMD von Haus aus eine eigene Möglichkeit anbieten würde. Schließlich wirbt man mit diesem Feature. Ein Wermutstropfen ist allerdings die USB-Performance, die schon fast unterirdisch ist. Das Problem scheint allerdings nicht nur an der ATI SB700 zu liegen sondern hat möglicherweise auch was mit dem Servicepack 1 für Windows Vista zu tun.
Das Bios des A780FullDisplayPort ist ebenfalls recht gut ausgerüstet. Unmengen an Übertaktungsfunktionen und reichhaltige Spannungseinstellungen gibt es zwar nicht. Dafür bietet das Bios aber die wichtigsten Funktionen, die andere Hersteller gerne einsparen. So lässt sich die CPU Spannung nicht nur anheben (zumindest bei vielen CPUs) sondern auch absenken. Zudem lässt sich der CPU-Multiplikator, Northbridgemulitplikator uvm. einstellen. Die Übertaktungsergebnisse sind zwar sicherlich nicht bahnbrechend - für ein mATX Board aber durchaus beachtlich. Beachtlich ist vor allem, dass viele mATX Boards bereits beim Standardbetrieb mit einem Phenom 9850 die Segel streichen - auf dem Board ließ sich der 9850 sogar noch Übertakten. Eine optimale OC-Plattform ist das Board aber sicherlich nicht, was auch an der schwankenden VCore Spannung liegt.
Womit wir auch schon beim Thema wären. Das größte Problem des Boards ist ohne Zweifel, dass die Vcore Spannung den Boards gute 0.05V über den Standardvorgaben liegt und zudem nach oben schwankt. Andere AMD 780G Boards scheinen es mit der VCore Spannung zwar ebenfalls nicht so genau zu nehmen - als Ausrede für die Sache ist es aber auch nicht anzusehen. Hier wäre es zu wünschen wenn ASRock das Problem mit einer neuen Revision oder einem Biosupdate zumindest etwas verbessern könnte. Unter der erhöhten VCore Spannung leidet natürlich auch die Leistungsaufnahme des Boards - in einigen Bereichen kann es zwar dennoch Bestwerte einfahren. Gerade unter Volllast mit dem X4 9850 sind die Unterschiede aber deutlich.
Ansonsten schlägt sich das Board im Alltagsbetrieb sehr ordentlich. So war das Board in allen Lebenslagen stabil und machte auch mit verschiedenen anderen Komponenten keine Probleme. Auffällig waren allerdings auch wieder die, asrocktypischen, nicht 100% korrekten Autosettings. Hier muss entsprechend Hand angelegt werden.
Festhalten lässt sich, für die ~ 60€ die das Board kostet erhält man ein gutes mATX Board mit potenter Grafikeinheit, gutem Bios und einer sehr guten Ausstattung. Einzige wirkliche Kritikpunkte sind die VCore Spannung des Boards sowie das Pfeifen der Spulen mit Phenom CPUs. Auch die Auto-Settings des Bios könnten besser sein. Ansonsten gilt, wie immer, dass man es natürlich nicht immer jedem gerecht machen kann. Wer aber eine günstige AM2+ Platine mit guter Ausstattung und IGP-Einheit sucht, und sich an den kleinen Schwächen nicht stört der kann beim A780FullDisplayPort bedenkenlos zugreifen.
Aufgrund des sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis und des guten Gesamteindrucks verleihen wir dem ASRock A780FullDisplayPort den PcTreiber.Net Price Award
Falls Ihr Fragen zum Board oder Probleme mit ihm habt, so werft doch einfach mal direkt einen Blick in das passende Unterforum . Kommentare zu dem Artikel könnt Ihr im entsprechendem Thread abgeben.
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Positiv
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Negativ
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passiv gekühlt
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Zu hohe VCore Spannung
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umfangreiche Bioseinstellungen
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Autosettigns des Bios (Ramtakt, VDimm-Spannung)
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Ausstattung
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schwache USB Performance
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Performance
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Pfeiffende Spulen (mit K10)
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Preis-Leistung
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Position des PCIe 1x Slots
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Freigabe für TDP 125W CPUs
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Gute IGP-Einheit
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Tester und Autor: ASRock_User
Layout: ASRock_USer
Benchmarktabellen: ASRock_USer
Zum Support-Thread
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