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ASRock P45R2000-WiFi
wurde eingetragen von ASRock_USer am 03.08.2008 um 12:37 Uhr und bisher 5870 mal gelesen.
Beschreibung:

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ASRock P45R2000-WiFi

Auf zu neuen Taten?

ASRock P45R2000-WiFi

Pünktlich Anfang Juni, stellte ASRock die Boards mit den neuen Intelchipsätzen zur Computex vor. Insgesamt gibt  es vier P45 Boards (P45R2000Booster-WiFi, P45R2000-WiFi, P45R2000 und P45TurboTwins2000) aus der Taiwanesischen Mainboardschmiede. Während ersteres, das P45RBooster-WiFi, noch nicht auf dem Markt zu finden ist.

Nachdem wir Euch bereits die NVidia Pedanten der ASRock Mainstream/Highend Serie vorstellen durften und erfolgreich unseren Testparcours absolvierten, folgt heute das erste mit Intel – Chipsatz. Das ASRock P45R2000-WiFi ist das momentane Flagschiff der Sockel 775 Mainstream – Serie aus dem Hause ASRock.

Wie der Name schon vermuten lässt, setzt das Board auf den Intel P45 als Northbridge und den ICH10R als Southbridge. Somit bietet das P45R2000-WiFi, neben FSB2000 Unterstützung (im OC-Modus), sechs SATA2 – Ports(zwei davon können als eSATA2 Ports abgezweigt werden), 7.1 HD-Audio (ALC890), Dual GB LAN, FireWire und Wireless Lan 802.11g Unterstützung.

Diese Ausstattung zeigt wieder einmal mehr, dass es ASRock ernst, mit dem Einstieg ins Mainstream-/Highendgeschäft meint, und somit den Mitbewerbern Kunden entreißen möchte.

Unser Dank geht an ASRock für die schnelle und problemlose Bereitstellung des Testsamples.

ASRock Logo

Testsystem Teil 1

  • Bios 1.01L & 1.30
  • Intel® Core2Duo® E8200 (2x 2666MHz, 6MB shared Cache)
  • Kühler: Scythe Ninja Plus Rev. B
  • 2x 1GB Team Group Xtreem-Dark ( PC2-6400, 4-4-4-12)
  • 2x 1GB Corsair TWIN3X2048-1333C9 (PC3-10667, 9-9-9-24)
  • 2xSAMSUNG HD080HJ (Raid0 für HD-Tach-Test) , 1x IBM IC35L040AVVA07 (Systempartition)
  • Enermax Liberty 500Watt
  • Point of View GeForce 9600GT 512MB

Verwendete Treiber

  • Windows XP SP3 mit allen aktuellen Updates
  • Intel INF 9.0.0.1008 WHQL
  • Realtek HD-Audio-Codec Treiber R1.96
  • NVidia GeForce 175.19 WHQL

Der Chipsatz

Intel P45 Chipsatz Blockdiagramm

Spezifikationen des P45 sehen einen max. FSB von 1333MHz und eine maximale DDR3 Speichertaktung von 1066MHz  vor. ASRock hat hier wieder einmal mehr in die Trickkiste gegriffen und ermöglicht somit einen max. FSB von 2000MHz (im OC-Modus) und eine maximale DDR3 Speicherfrequenz von 1333MHz. Zwölf USB2.0 Ports werden vom Chipsatz unterstützt, wobei ASRock hier nur die Möglichkeit gewährt, zehn davon zu Betreiben, da zwei für das WiFi-Modul abgezweigt werden. Zudem bietet der Chipsatz CrossFire Unterstützung welche durch eine zweimal x8 Anbindung realisiert wird. .

Spezifikationen des Boards

  • CPU
    • LGA 775 for Intel® Core™ 2 Extreme / Core™ 2 Quad / Core™ 2 Duo / Pentium® Dual Core / Celeron®, supporting Penryn
    • Quad Core Yorkfield and Dual Core Wolfdale processors
      Compatible with FSB2000*/1600/1333/1066/800 MHz
      - Supports Hyper-Threading Technology
      - Supports Untied Overclocking Technology
      - Supports EM64T CPU
    • * CPU läuft im Overclocking-Modus
  • Chipsatz
    • Northbridge: Intel® P45
    • Southbridge: Intel® ICH10R
  • Speicher
    • Dual Channel DDR3/DDR2 (separat)
    • 4 x DDR3 DIMM slots
    • Unterstützt DDR3 1333/1066 non-ECC, un-buffered memory
    • Maximale Kapazität: 8GB
    • 2x DDR2 DIMM slots
    • Unterstützt DDR2 /800/667/533
    • Maximale Kapazität: 4GB
  • Erweiterungsslots
    • 2x PCIe 2.0 x16 slots (grün@x16 modus, blau@x8 modus)
    • 2x PCIe x1 slot
    • 3x PCI slots
  • Audio
    • 7.1 CH Windows® Vista™ Premium Level HD Audio with Content Protection
      • DAC with 110dB dynamic range (ALC890 Audio Codec)
  • LAN
    • PCIE x1 Gigabit LAN 10/100/1000 Mb/s
    • Realtek RTL8111B/RTL8111C
    • Supports Wake-On-LAN
    • Supports Dual LAN feature
  • Interne Anschlüsse
    • 6 x SATAII 3.0 Gb/s connectors, support RAID (RAID 0, RAID 1, RAID 10, RAID 5 and Intel® Matrix Storage), NCQ, AHCI and Hot Plug functions
    • 2 x eSATAII 3.0 Gb/s connectors (shared with 2 SATAII ports)
    • 1 x ATA133 IDE Anschluß
    • 1 x Floppy Anschluß
    • 1 x DeskExpress Hot Plug Detection header
    • 1 x COM port header
    • 1 x HDMI_SPDIF header
    • 1 x IEEE 1394 header
    • CPU/Chassis FAN connector
    • 24 pin ATX power connector
    • 8 pin 12V power connector
    • 1 x CD in Header
    • 1 x WiFi/E header
    • Front panel audio connector
    • 2 x USB 2.0 headers (support 4 USB 2.0 ports)
  • Anschlüsse am ATX Panel
    • 1 x PS/2 Tastatur
    • 1 x PS/2 Maus
    • 1 x Coaxial SPDIF Out Port
    • 1 x Optical SPDIF Out Port
    • 6 x Ready-to-Use USB 2.0 Ports
    • 2 x RJ-45 LAN Ports with LED (ACT/LINK LED and SPEED LED)
    • 2x eSATA2
    • 1 x IEEE 1394 Port
    • HD Audio Jack: Side Speaker / Rear Speaker / Central / Bass / Line in / Front Speaker / Microphone

Herstellerangaben laut asrock.com

Die Ausstattung des ASRock P45R2000-WiFi ist wieder einmal sehr umfangreich. So bietet das Board neben 6 SATA2 Ports, einem IDE Port, 10 USB 2.0 Ports auch Unterstützung für FireWire und eSATA2. Zudem bietet ASRock auch wieder ein WLAN Modul mit Realtek RTL8187L Chipsatz. Dieses Modul ist per USB angebunden, wodurch zwei der theoretisch zwölf USB 2.0 Ports nicht nutzbar sind.

Auch bietet das P45R2000-WiFi abermals den gut gewählten ALC890 HD-Audio Codec aus dem Hause Realtek, welcher 110dB DTS Unterstützung mit sich bringt. Als besonderes Schmankerl bietet das Board Dual Gigabit-LAN, was bei ASRock erstmals zum Einsatz kommt. Aber auch bei dem P45R2000-WiFi muss sich der Benutzer wieder einmal mehr, mit insgesamt nur zwei Lüfteranschlüssen zufrieden geben, was wirklich zu wenig ist.

Für alle, die auf das WLAN Modul verzichten können, wird das Board auch als P45R2000 ohne WLAN Modul verkauft.

Impressionen des ASRock P45R2000-WiFi

ASRock P45R2000-WiFi Verpackung ASRock P45R2000-WiFi Lieferumfang

Der Lieferumfang des Boards fällt überraschend großzügig aus. Da wären zum einen einen

  • ein Mehrsprachiges Benutzerhandbuch und eine WiFi Installationsanleitung
  • eine ATX-Blende
  • vier SATA Kabel
  • ein 80adriges IDE-Kabel
  • ein Floppykabel
  • ein HDMI-SPDIF-Kabel
  • ein SATA Stromadapter
  • eine CF-Bridge.
  • eine WiFi Antenne mit ASRock WiFi-802.11g Modul

Wünschenswert wäre, wenn ASRock dem Board noch ein FireWire/USB Slotblende beilegen würde.

Auch der Karton des ASRock P45R2000-WiFi kommt in einem Dunklen Design daher. Damit möchte man bei ASRock die höherwertigen Mainboards optisch von den Mainstream-/Lowend-Boards abgrenzen. Das Handbuch des Boards ist in verständlichem Deutsch geschrieben. Leider gibt es das umfangreiche Handbuch, mit Informationen zum Bios etc. nur im Internet oder auf der Support CD. Zudem gibt es das umfangreiche Handbuch nur in englischer Sprache.

ASRock P45R2000-WiFi Layout ASRock P45R2000-WiFi Layout

Das Board ist komplett mit vergossenen Spulen und Feststoffkondensatoren ausgestattet, was heutzutage schon Standard sein sollte. Die Kühlung des Chipsatzes erfolgt hier durch eloxierte Aluminium Kühlkörper, welche durch ihre gold-kupferne Farbe die Hochwertigkeit des Boards bestätigen wollen. Auch die Kühlleistung der Kühler ist ordentlich, während der gesamten Testdauer erreichten wir nur eine maximale Oberflächentemperatur von 58°C.

Die Positionierung der Stromanschlüsse ist ASRocktypisch etwas unglücklich gewählt. Probleme mit Gehäusen, Netzteilen und CPU – Kühlern sind nicht auszuschließen. In unserem Testsystem haben wir mit der Positionierung aber kein Problem gehabt und konnten das ATX-Kabel um den CPU Kühler herumführen.

Die 6 SATA2 Ports und der IDE Port sind ebenfalls gut platziert. Der Floppy Port ist aber leider mal wieder, wie bei fast allen Mainboards heutzutage, an das Ende der Platine gewandert. Sicherlich gibt es heute kaum mehr jemand, der noch auf Floppy Laufwerke setzt. Alle, die aber noch auf Floppy Laufwerke setzen, könnte die Position stören.

Auffällig ist zudem, die relativ hohe Anzahl an PCI Slots. ASRock setzt hier nach wie vor auf ganze 3 Slots. Selbst Beim Einsatz von Crossfire sollten noch zwei der drei Slots nutzbar sein.

Insgesamt ist das Layout des Boards sehr gut gestaltet, ein paar kleinere Schwächen hier und da hat ja schließlich jeder.

ASRock P45R2000-WiFi Layout
ASRock P45R2000-WiFi Layout

In der unteren, linken Hälfte des Boards sind hauptsächlich die Chips der Onboardkomponenten angesiedelt. (1) & (2) zeigen die Realtek 8211B Ethernet Transceiver Chip, (3)  der Winbond W83627DHG-A Super IO Chip und (4) Realtek ALC890 Audiocodec.

(1) der gesockelte Bioschip, (2) VIA VT6308S, der Firewire (IEEE1394) Host Controller Chip, (3) die zusätzlichen USB2.0-, Firewire-, IR- und Panel Header sowie der Chassisfananschluss, (4) die sechs S-ATA II Ports, (5) der JMB368 IDE-Controller Chip.

ASRock P45R2000-WiFi Layout
ASRock P45R2000-WiFi Layout

Die beiden PEG Ports des ASRock P45R2000-WiFi. Der grüne Port ist für den Single Betrieb vorgesehen und mit 16 Lanes angebunden. Der blaue Slot ist für den CrossFire Betrieb vorgesehen und mit 8 Lanes angebunden. Der CrossFire Betrieb wird durch die SLI/Xfire Switch Card mit 8x/8x Anbindung realisiert.

Der unterteil des Boards in einer Komplettansicht:

(1) HDMI – SPDIF Header, (2) Frontaudio Header, (3) Speaker Header, (4) Clear CMOS Jumper, (5) & (6) die FSB Jumper.
ASRock P45R2000-WiFi Layout
ASRock P45R2000-WiFi Layout

(1) PWM-CPU-Fan Anschluss, eSATA2 Anschlüsse und der 8pin 12V ATX Anschluss (2) ATX Stromanschluss (3) der L6714D von ST, zuständig für die Regelung der CPU-Spannung (4) DDR2 (gelb) & DDR3 (grün&rosa) Speicherslots und (5) der IDE-Port

Das ATX-Panel, mit den wichtigsten Anschlüssen und fast „Legacy Free“.

Neben den beiden PS/2 Anschlüssen, gibt es sechs analoge und zwei digitale Audioausgänge, zwei eSATA-, einen Firewire-, sechs USB 2.0- und zwei LAN-Anschlüsse.

Bios und OC

ASRock P45R2000-WiFi Bios
ASRock P45R2000-WiFi Bios
ASRock P45R2000-WiFi Bios

Das Hauptmenü des BIOS

Das Advanced Hauptmenü, von hier gelangt man in die einzelnen erweiterten Bereiche.

Das ADV CPU Menü, hier lassen sich alle wichtigen Parameter rund um die CPU einstellen.

ASRock P45R2000-WiFi Bios
ASRock P45R2000-WiFi Bios
ASRock P45R2000-WiFi Bios

Hier lassen sich die einzelnen Latenzen des Arbeitsspeichers einstellen.

In dem DRAM RCOMP Strength und DRAM DLL Skew Settings lassen sich noch weiter „Feintuning Einstellungen“ des Speichers vornehmen.

ASRock P45R2000-WiFi Bios
ASRock P45R2000-WiFi Bios ASRock P45R2000-WiFi Bios

Im ADV Chipset Menü, lassen sich auch Werte rund um LAN/ FW, Onboardsound und die einzelnen Spannungen setzen.

Das ACPI Settings Menü

Das Advanced IDE - Configuration Menü..

ASRock P45R2000-WiFi Bios
ASRock P45R2000-WiFi Bios
ASRock P45R2000-WiFi Bios

Das Configure Super/IO Chipset Menü

Der Systemhealth Screen - hier lässt sich auch die Lüftersteuerung für 4 Pin CPU-Lüfter einstellen.

Das Bootconfiguration Menü

Das AMI-BIOS des ASRock P45R2000-WiFi bietet den gewohnten ASRock Look und wieder einmal mehr zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten für Spannungen und Speichertimings.

Die Spannungen der CPU lassen sich von 0,81875V bis 1,6V in 0,00625V Schritten verändern. Die Spannungen des Speichers lassen sich von 1,79V bis 2,72V bei DDR2 – Speicher in 0,06V Schritten und von 1,5V bis 2,4V bei DDR3 Speicher ebenfalls in 0,06V Schritten verstellen. Anders hingegen sieht es mit den Spannungen der Northbridge, Southbridge, SB 1,1V, VTT und PLL aus, hier hat man nur die Möglichkeit „auto, low, middle, high und highest“ einzustellen. Die GTLRef Spannung läßt sich von 0,615 x VTT bis 0,67V x VTT einstellen. In Sachen Speichereinstellungen gibt es hier eine sehr große Vielfalt, somit lässt sich so einiges aus dem Speicher herausholen. Für den Otto – Normal – User sind diese ganzen Einstellmöglichkeiten jedoch unnötig, hier müsste es eine Option geben, die die erweiterten Speicheroptionen ausblendet.

Die genauen BIOS-Optionen sehen folgendermaßen aus:

Multi

6 – 7  in1er Schritten und ab 7 bis MAX in 0,5er Schritten

FSB

100-800 MHz in 1 MHz Schritten

Speicherteiler

DDR2: 677/800/1066MHz

DDR3: 800/1066/1333MHz
VCore

0.81875V bis  1,6V in 0,00625V Schritten

VDimm

DDR2: 1,79 - 2,72V in 0,06V Schritten

DDR3: 1,5 – 2,4V in 0,06V Schritten
PCI/PCIe Fix?
Ja PCIe-Takt von 70-200 MHz in 1 MHz Schritten einstellbar
NB-Spannung
auto, low, middle, high, highest
SB-Spannung
auto, low, middle, high, highest
SB 1,1V Spannung
auto, low, middle, high, highest
VTT-SpannungVTT-Spannung
auto, low, middle, high, highest
PLL-Spannung
auto, low, middle, high, highest
GTLRef-Spannung
0,615/0,63/0,65/0,67V x VTT

Die Übertaktungsmöglichkeiten des P45R2000-WiFi gehen in Ordnung, mit ein wenig mehr Feintuning sollte ein höherer FSB möglich sein. Auf den ersten Blick wirken die 433MHz FSB als sehr mickrig, aber im Gegensatz zu den NVidia Pedanten, konnte der P45 den vollen Multi bei geringerer Spannung fahren, und somit wurde ein höherer CPU Takt erreicht.

max stabiler FSB
max. erreichter CPU-Takt
max. erreichter Ramtakt
ASRock Penryn1600SLI-110DB – E8200
455 MHz

3164 MHz  (452x7)

1,375V
500 MHz (DDR2 1000 ) 2,02V
ASRock Penryn1600SLIX3-WiFi – E8200
475 MHz

3290 MHz (470x7)

1,35V
500 MHz (DDR2 1000 ) 2,02V
ASRock P45R2000-WiFi – E8200
433 MHz

3465 MHz (433x8 )

1,25V
433 MHz (DDR2 866 ) 1,85V
ASRock P45R2000-WiFi – E8200
433 MHz

3465 MHz (433x8 )

1,25V
500 MHz (DDR3 1000 ) 1,5V

Hinweis zu den Übertaktungsergebnissen. Da sich jede Komponente unterschiedlich gut oder schlecht übertakten lässt, dienen die oben angegebenen Werte nur als Richtwerte. Keinesfalls können wir euch garantieren, dass die Taktraten mit jedem Board erreicht werden.

Die Spannungen beziehen sich jeweils auf die im Bios eingestellten Werte! Manche Boards over oder undervolten hier, mehr Infos dazu findet ihr in den entsprechenden Tests der Boards. Der maximale Referenztakt wird ohne Erhöhung der Chipsatzspannung ermittelt.

Stabilität, Kompatibilität und Alltagserfahrungen

Support der Wolfdale/Yorkfield CPUs?

Laut Angabe der CPU-Support-Liste zum Testzeitpunkt
lauffähig mit DDR2/DDR3 Vollbestückung?
siehe Text
Enhanced Intel Speedstep Technologie funktioniert?
Lässt Speicher sich mit CL4 betreiben?
C1E funktioniert?
Lässt der Speicher sich bei DDR2 800 mit CR1T betreiben?
Virtualisierungstechnologie vorhanden/deaktivierbar?
S3 (STR) Standby funktioniert?
Stabilitätstests bestanden?
S1 Standby funktioniert?
SPD Timings richtig erkannt?
PCI/USB Kompatibilitätstest bestanden?
Taktraten mit Autosettings korrekt?
Hot Plug funktioniert?
-> Fuktioniert ohne Einschränkungen, -> Funktioniert mit Einschränkungen, -> Funktioniert nicht oder nur schlecht

Im Alltagsbetrieb schlägt sich das ASRock P45R2000-WiFi sehr gut. Die Speichertimings und Taktraten wurden auf Anhieb richtig erkannt, jedoch wurde unser DDR2 Speicher bis zur BIOS Version 1.20 als DDR3 Speicher ausgegeben. Ab Version 1.30 wird dieser korrekt ausgegeben. Eine „Vollbestückung“ mit DDR2 Speicher funktionierte Problemlos, da nur zwei DDR2 Speicherbänke zur Verfügung stehen, eine Vollbestückung mit DDR3 Speicher war uns noch nicht möglich, da nur zwei Module bis zum heutigen Zeitpunkt zur Verfügung stehen.

Die Energiesparoptionen EIST/C1E/C2E funktionieren problemlos, bei aktivieren der C4 Option kamen die unterschiedlichen Ausleseprogramme nicht zurecht, hier wurden die kuriosesten Werte ausgegeben, die Funktion dieser Option war jedoch Gewährleistet, so reduzierte sich der Strombedarf nochmals um 2W im Idle Betrieb.

Kompatibilitätsprobleme mit unterschiedlichsten USB/PCI Geräten konnten wir während der gesamten Testdauer nicht feststellen.

ASRock P45R2000-WiFi CPU-Z ASRock P45R2000-WiFi CPU-Z ASRock P45R2000-WiFi CPU-Z

Auf den ersten Blick sind die Autotaktraten des ASRock P45R2000-WiFi korrekt und man hält sich genau an die Intel Vorgaben. Der DDR2 Speicher wurde beim ersten Systemstart direkt als DDR2 800 erkannt und auch die Timings nach JEDEC stimmten. Beim DDR3 Speicher sah dies anders aus, er wurde als DDR3 1066 erkannt. Dies liegt aber am Intel P45, da er standartmäßig nur PC8500 Speicher unterstützt und unserer PC10667 spezifiziert ist. Dies lässt sich im BIOS jedoch problemlos auf den richtigen Wert setzen.

Spannungsschwankungen gab es nur bei der Übertaktung der CPU, hier untervoltet das Board minimal um 0,002V, was aber im Bereich der Mess- und Auslesetoleranzen liegt. Beim Speicher stellten wir ein leichtes übervolten fest. Der DDR2 Speicher wird auf Autosettings mit 1,85V und der DDR3 Speicher mit 1,59V betrieben. Im Bios lässt sich die Vdimm Spannung aber problemlos auf 1.8V/1,5V festsetzen.

Im rechten CPUZ Screen sieht man sehr gut, dass unser DDR2 Speicher als DDR3 erkannt wird, dies tut der Performance jedoch keinen Abbruch.

Die Lüftersteuerung des PWM CPU – Lüfters lässt sich in 10 Stufen verstellen. Die Regelung ist über das BIOS, per SpeedFan oder dem ASRock OC-Tuner möglich. Der Gehäuselüfteranschluss lässt sich allerdings nicht regeln. Hier eine kleine Übersicht über die jeweiligen Lüftersteuerungslevel und der daraus resultierenden Drehzahl unseres Scythe Kama PWM 92mm (DFS922512M-PWM). Je nach Lüfter können die Ergebnisse natürlich variieren.

Level
Drehzahl (UPM)
1
0
2
98
3
302
4
831
5

1197

6
1577
7
1940
8

2250

9
2596
10
2679

Die Lüftersteuerung des P45R2000-WiFi funktioniert nahezu perfekt und lässt sich sehr gut gewählten Schritten einstellen. Die verwendeten Kühlkörper auf North- & Southbridge sind ausreichend dimensioniert, jedoch empfiehlt sich vor Inbetriebnahme des Mainboards die verwendeten Wärmeleitkomponenten durch hochwertigere Wärmeleitpaste zu ersetzen.

Werfen wir noch kurz einen Blick auf die IRQ-Verteilung. Hier zeigt sich, dass einige IRQs sehr oft belegt werden. Probleme hatten wir allerdings nicht.

ASRock P45R2000-WiFi IRQ

ASRock OC-Tuner Software

Auch das P45R2000-WiFi unterstützt die ASRock OC – Tuner Software.

ASRock OC-Tuner ASRock OC-Tuner ASRock OC-Tuner ASRock OC-Tuner

Mit der Software ist es möglich, einige Spannungen und Taktraten unter Windows zu verändern, die Lüftersteuerung zu konfigurieren oder einfach nur den Systemstatus zu überwachen.

Für ernsthafte OC-Versuche empfehlen wir jedoch, diese im BIOS vorzunehmen, da ein Übertakten „On-The-Fly“ auch einige Risiken bürgen.

Wünschenswert wären noch zwei Optionen, zum einen ein „Default Button“, zum anderen eine Möglichkeit den OC-Tuner zum Infobereich zu minimalisieren.

ASRock WiFi-Modul

ASRock WiFi Modul

ASRock WiFi Software ASRock WiFi Software ASRock WiFi Software
ASRock WiFi Software ASRock WiFi Software

Mit der Software lässt sich die Betriebsart des WiFi-Moduls festlegen. So kann man sich einerseits ganz normal mit WLAN-Netzwerken verbinden, anderseits lässt sich der PC auch als Access Point nutzen (Station Mode). Im Station Mode wird auch ICS (Internet Connection Sharing) unterstützt. Wer auf die Konfigurationssoftware verzichten kann und lieber auf die Windowseigene setzen möchte kann dies natürlich tun, dies spart noch ein paar Ressourcen.

Summary

Frequency response (from 40 Hz to 15 kHz), dB
+0.02, -0.12
Excellent
Noise level, dB (A)
-91.6
Very good
Dynamic range, dB (A)
91.2
Very good
THD, %
0.0031
Very good
THD + Noise, dB (A)
-82.8
Good
IMD + Noise, %
1.038
Poor
Stereo crosstalk, dB
-91.7
Excellent
IMD at 10 kHz, %
0.090
Good
General performance
Very good

Die Gesamtperformance des Onboardsounds ist insgesamt sehr gut, laut dem Rightmarkt Audio Analyzer 6.0.6. Mit dem mitgelieferten Treiber R1.92 klang die Ausgabe auf unserem Cambridge Soundworks Digital 2.1 System sehr gut. Der R1.96 brachte trotzdem noch einen Tick mehr Klarheit mit und der Klang unserer Test CD, war sehr überzeugend.

Testsystem Teil 2

      Treibereinstellungen

NVidia GeForce 175.19 WHQL

  • Texturfilterung: Qualität
  • Vertikale Synchronisierung: Aus
  • MipMaps erzwingen: keine
  • Anisotrope Muster-Abtastoptimierung: Aus
  • Negativer LOD-Bias: Clamp
  • Gamma-angepasstes AA: Ein

Benchmarks

Everest Ultimate 4.50

  • Hersteller: Lavalys
  • Download
  • Typ: Synthetischer Benchmark
  • Beschreibung: Einfacher Test mit Standardsettings - Durchschnitsswerte aus 3 Messungen (bei Speicherbenchmarks)

Everest

Everest

Everest

Everest Ultimate 4.20

Everest Ultimate 4.50

Everest Ultimate 4.50

Everest Ultimate 4.50

Everest Ultimate 4.50

Everest Ultimate 4.50

.

Cinebench R10

  • Hersteller: Maxon
  • Herstellerseite
  • Typ: Synthetischer Rendering-Benchmark auf Basis der Cinema 4D-Engine
  • Beschreibung: Einmaliger Durchlauf der 64 Bit Version auf Standardsettings

Cinebench R10

Cinebench R10

Futuremark PCMark 05

  • Hersteller: Futuremark
  • Herstellerseite
  • Typ: Synthetischer Systembenchmark
  • Beschreibung: Einmaliger Durchlauf auf Standardsettings

Futuremark PCMark 05

WinRar

  • Hersteller: Rarlab
  • Download
  • Typ: Packsoftware
  • Beschreibung: Test mit dem integrierten Benchmark (Multithreaded)
  • MultiCore optimiert: Ja

WinRar

Tmpgenc mit DivX 6.8

  • Hersteller: Pegasys/TMPGInc.
  • Download
  • Typ: Videoencoder
  • Beschreibung: Wir haben die HD1920 AVI-Version (AVI, MPEG4 / AC3 5.1 Surround) des Elephants Dream Videos genutzt und es mittels TMPEGEnc in ein DivX Video umgewandelt. Die Bitrate lag bei 3000 kBit/s, der Sound bei 192 kBit/s.

TMPEGEnc mit DivX 6.8

Super Pi 1.5 XS-Mod

  • Hersteller: XS
  • Herstellerseite
  • Typ: Synthetischer Benchmark
  • Beschreibung: Durchlauf der 1MB und 4MB Version

Super Pi 1.5 XS-Mod

Super Pi 1.5 XS-Mod

CPULast Netzwerkverkehr

  • Beschreibung: Verschieben einer ~ 4.5 GB großen Datei übers Netzwerk. Angaben entsprechen dem Durchschnittswert

CPULast Netzwerkverkehr

Futuremark 3DMark 06

  • Hersteller: Futuremark
  • Herstellerseite
  • Typ: Synthetischer 3D Benchmark
  • Beschreibung: Einfacher Durchlauf mit den Standardeinstellungen

Futuremark 3DMark 06

Futuremark 3DMark 06

    Futuremark 3DMark 05

  • Hersteller: Futuremark
  • Herstellerseite
  • Typ: Synthetischer 3D Benchmark
  • Beschreibung: Einfacher Durchlauf mit den Standardeinstellungen
  • Futuremark 3DMark 05

Fear - Perseus Mandate

  • Hersteller: Monolith
  • Herstellerseite
  • Typ: Game
  • Beschreibung: Gebencht wurde mittels FRAPS eine 10 sekündige Spieleszene der Demoversion. Die angegeben Werte entsprechen den Durchschnittswerten aus 5 Messungen.

Fear - Perseus Mandate

Need for Speed - Pro Street

  • Hersteller: EA Games
  • Herstellerseite
  • Typ: Game
  • Beschreibung: Gebencht wurde mittels FRAPS eine 10 sekündige Spieleszene der Demoversion. Die angegeben Werte entsprechen den Durchschnittswerten aus 5 Messungen.

NFS

Unreal Tournament 3

  • Hersteller: Digital Extremes
  • Herstellerseite
  • Typ: Game
  • Beschreibung: Gebencht wurde mittels FRAPS, der UT 3 Beta Demo und dem UT-Bench Tool die Map "dm_Shangri La_bot"

Unreal Tournament 3

X³: REUNION

X³: REUNION

Leistungsaufnahme

  • Beschreibung: Die Idle Leistungsaufnahme entspricht der Leistungsaufnahme auf dem Desktop ohne Belastung. Gemessen wurde mit dem "Voltcraft Energy Check 3000". Die Messungenauigkeit des Gerätes liegt bei +/- 1%.

Leistungsaufnahme

Leistungsaufnahme

Leistungsaufnahme

Leistungsaufnahme

Leistungsaufnahme

Fazit

Nach erfolgreichen Tests fassen wir die wichtigsten Dinge noch einmal zusammen.

Was den Lieferumfang und die Ausstattung angeht, hat ASRock wieder einmal mehr gezeigt, dass Sie wirklich ein anderes Kundenklientel ansprechen wollen. Die Ausstattung des P45R2000-WiFi ist fast perfekt, hier gibt es nur die wenigen Lüfteranschlüsse zu bemängeln. In heutigen Gehäusen blasen immer mehr Lüfter und all diese Lüfter über einen Anschluss laufen zu lassen, ergibt mit Sicherheit ein Kabelwirrwarr. Die Funktion des CPU – PWM – Anschlusses ist wieder einmal sehr gut abgestimmt, die Lüftersteuerung regelt in optimalen Stufen. Somit kann jeder Benutzer den PWM – Lüfter seinen Bedürfnissen anpassen.

Der Realtek ALC890 erweist sich einmal mehr als gut gewählter Soundchip. Die Digitalen Ausgänge funktionieren tadellos und ermöglichen somit Heimkinosound mit nur einem Anschlusskabel. Störgeräusche sind während des gesamten Betriebs fern geblieben, also kein lästiges „Mausknattern“. Die Installation eines RAID 0 Verbundes verlief, „Inteltypisch“, völlig problemlos und kinderleicht. Das WiFi – Modul und dessen Software funktionierte ebenfalls unproblematisch.

In der gesamten Testdauer kam es zu keinerlei Problemen oder Instabilitäten. Selbst bei einem schlecht belüfteten System sollte es keine großartigen Temperaturprobleme geben, beide Chips behalten einen relativ kühlen Kopf. Die Wärmeleitkomponenten der beiden Kühler wurden durch AC Silver5 (NB) und AC Ceramique (SB) vor Testbeginn erneuert.  Die PCI – Slots wurden durch eine SB Audigy 2 ZS und eine Typhoon TV-Karte auf Tauglichkeit getestet. Auch hier gab es keinerlei Komplikationen als wir die Karten  in den unterschiedlichsten Slots hin und her tauschten.

ASRock P45R2000-WiFi

Die Performance des Boards ist sehr gut, die Einstellmöglichkeiten im BIOS lassen kaum Wünsche offen.Spannungsschwankungen der VCore konnten wir während der gesamten Testphase keine feststellen, was auch auf die Verwendung von hochwertigen Spannungsversorgungskomponenten zurückzuführen ist. In Sachen Übertaktungsmöglichkeiten wurden wir ein wenig enttäuscht. Ein FSB von 433MHz ist nicht wirklich viel, wenn man die von uns getesteten NVidia Pedanten hingegen betrachtet. Beim P45R2000-WiFi waren jedoch keine Spannungserhöhung und kein Herabsetzen des Multiplikators notwendig um einen CPU – Takt von mehr als 3400MHz zu erreichen. Dies war wiederrum der bisher erreichte Höchsttakt unserer CPU. Im Großen und Ganzen geht das erreichte Ergebnis in Ordnung, mit ein wenig mehr Feintuning der zahlreichen Einstellmöglichkeiten im BIOS sollte evtl. mehr möglich sein, Potenzial hat das ASRock P45R2000-WiFi dazu . Der Speichertakt und die Speichertimings wurden erstmals in unseren Tests, mit „Autoeinstellungen“ und beim ersten Start, richtig erkannt. Nur wurde unser DDR2 Speicher von den einzelnen Ausleseprogrammen bis einschließlich BIOS 1.20 als DDR3 Speicher ausgegeben. Mit Installation der Version 1.30 war dieses Phänomen verschwunden.

Der Preis des ASRock P45R2000-WiFi ist wirklich heiß und das Board wird bereits für unter 90,00Euro gelistet. Somit ist es in Sachen Preis/Leistung unschlagbar und erhält von uns verdient den „PCTreiber.net HOT STUFF AWARD“ verliehen.

Kommentieren könnt ihr den Artikel in unserem Forum. Bei Fragen und oder Problemen zu/mit dem Board , werft einfach einen Blick in das passende Unterforum

PcTreiber.Net Hot Stuff

Positiv
Negativ
passiv gekühlt
Geringe Anzahl an Lüfteranschlüssen
Bioseinstellungen
DDR2 Speicher als DDR3 erkannt (bis BIOS 1.20)
Ausstattung (CF, WiFi, DDR2/DDR3)
minimales übervolten des Speichers
Performance
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Lüftersteuerung
-
Leistungsaufnahme
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Preis/Leistung
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Zum Hersteller

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Euer PC-Treiber.net Team

Tester und Autor: Der Pepper

Layout: ASRock_USer

Benchmarktabellen: ASRock_USer






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